Hallo Ihr Lieben, ich brauche euren Rat oder Erfahrungswerte: Sepsis oder Rollstuhl die einzigen Alternativen?

Hallo, es geht um eine Frage, die heikel ist und vielleicht nicht beantwortbar. Aber vielleicht gibt es hier im Forum jemanden, der die gleiche Situation hat, hatte oder jemanden kennt.

Also dann fange ich mal an ......meine Mutter hat bedingt durch einen Unfall in den 80 igern schon die 5 künstliche Hüftprothese. Vor einem Jahre bekam sie die 5te aber diese hielt kein Jahr. Also ins Khaus und da hat man gesagt sie Muesse eine neue bekommen ( da der Knochen schon sehr dünn ist, wollte man irgendwas anderes versuchen. Der Tag der Vorbereitung, mit Blutabnahme etc brachte dann ans Tageslicht, das meine Mutter eine Infektion im Körper hat. Also Op wurde abgesagt und man wollte eine Punktion im Bereich der Hüfte machen. Das Resultat war 4 verschieden Keime und dabei das MSRA ( das schlimmste was einem wohl passieren kann.

Die Ärzte hielten sich bedeckt und nach 2 Gesprächen mit dem Arzt, wurde meiner Mutter dann mitgeteilt, das man von dieser Op abstand halten würde und meine Mutter in eine Spezialklinik zum vorstellen überweist. Also sind wir nach HH und der Arzt dort sah sich die ganzen Befunde an . Er sagte kurz und knapp, es gäbe nur 2 Möglichkeiten ( sterben an einer Sepsis oder Rollstuhl. Das war hart, weil wir Hoffnung hatten, das dieser Arzt meiner Mutter helfen konnte. Das Problem ist, das nicht nur das Gelenk raus muss, sondern die gesamte Prothese ) bzw Schaft. Das Problem ist , das man auf dem Röntgenbild sieht, das kaum noch Knochen zu sehen ist, und durch das Bakterium müsste man das Komplett rausnehmen, hat dann aber keine Möglichkeit. so wie es bis jetzt aussieht eine Neue reinzusetzen ( weil kaum Knochen ) also ist meine Mutter ohne Prothese und somit nicht mehr im Stande zu laufen .

Für sie das schlimmste was nur hätte kommen können ....gibt es eine andere Möglichkeit, Erfahrungsberichte....was kann man tun ....ich möchte gerne noch herumrecherchieren bevor meine Mutter sich darauf einlassen muss.

Manchmal ist es gut sich auszutauschen .....und sich vielleicht andere tips oder was auch immer einzuholen...Ich danke im voraus und bin dankbar für jeden tip und Nachricht oder was auch immer sich ergeben kann .....

Keime, hüft-tep, Hüfte, Rollstuhl, Krankenhauskeime, Sepsis, TEP
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Hüfte:Oberflächenersatz oder Totalendoprothese?

Befund linke Hüfte - Was tun?

Befund MR- Arthrographie Hüfte 2/2013: Weit übergreifender knöcherner Erker bei leichter knöcherner Vorbuckelung am Schenkelhals - geringes CAM und auch Pincer Impingement. Entsprechend das Labrum deutlich degenerativ - teilweise reputiert. Mehrere Geröllcysten angrenzend im knöchernen Erker und bis in die Tragzone. Teilweise deutliche Knorpelverschmälerung an der Pfanne etwas weniger am Fermurkopf. Deutliche Osteophyten am Fermurkopf. Subkortikale Geröllzysten auch am Übergang Fermurkopf Schenkelhals. Mark Ödem fast im gesamten dorsalen Acetabulum Pfeiler, etwas weniger im Schenkelhals.

Laut oben angeführten Befund sollte ich eine Nanos Kurzschaft-Hüftprotese mit Ana-Nova Pfanne eingesetzt bekommen. Da ich intensiv Sport betreibe (Transalp Mountainbike, Schifahren, Windsurfen), ist es mir sehr wichtig eine Lösung zu finden, die meine sportliche Bewegungsfreiheit auch in Zukunft optimal unterstützt.

Ein Mountainbike-Freund, aus Deutschland hat mir von einer gelenkgserhaltenden und angeblich sehr fortschrittlichen, innovativen Möglichkeit einer Teilendoprothese erzählt, welche die natürliche Hüfte weitgehend erhält, weil der Oberschenkelknochen weitgehend intakt gelassen wird und lediglich eine Überkronung des Oberschenkel-knochen am Oberschenkelkopf befestigt wird. Diese sog. Resurfacing BHR oder BMHR Teilprothese (Hüftkappe) wird in Deutschland und in der Schweiz bei sportlichen Personen sehr erfolgreich eingesetzt. Die bisher in Österreich kontaktierten Ärzte hatten hatten keine Erfahrung mit dem Hüft-Teilersatz (Mc Minn bzw. Birmingham Mid Head Resection BMHR) und raten deshalb zu einer Totalendoprothese, was laut Fachliteratur heute nicht mehr unbedingt "State of the art" ist, aber altbewährt. Frage: Gibt es dazu in Österreich Erfahrungen bzw. Ärzte und Kliniken , die dieses System / Methodik anwenden, um eine Totalendoprothese zu vermeiden. Wenn ich durch eine gelenkerhaltende Teillprothese die natürliche Hüfte weitgehend erhalten könnte, wäre das erstrebenswert. Nach meinen bisherigen Recherchen ist das nur in Deutschland oder in der Schweiz möglich. Ich wende mich an Personen, die Erfahrungen mit Oberflächenersatz haben bzw. einen erfahrenen Arzt oder eine Klinik - vorzugsweise in Österreich kennen, die derartige gelenkerhaltende Methoden anwenden.

Hüftoperation, TEP
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