Magersüchtige wollen nur Aufmerksamkeit?

Erst einmal Hallo ihr da draußen, hallo Welt :)

"Magersüchtige wollen doch nur Aufmerksamkeit" Das hat man mir jetzt schon vorgeworfen.

Erst mal zur Erklärung (und das fällt mir alles andere als leicht, so darüber zu schreiben): Ich bin 15 jahre alt. Und ich glaube ich habe eine Essstörung. Magersucht? Ich weiß es nicht. Magersucht ist so ein "großes gefährliches" Wort für mich. Weil ich eben alle Zahlen und Fakten, Sterberaten etc kenne. Und die machen nunmal Angst. Wie auch immer, zurück zu meiner Frage:

So gut wie jedes mal, wenn ich im Internet, in Foren etc nach Hilfe gesucht habe, oder Fragen zur Magersucht gestellt habe, kamen Kommentare wie "Du willst doch nur Aufmerksamkeit mit deinem Essen-verweigern"

Ehrlich gesagt, ich persönlich HASSE es, im Mittelpunkt zu stehen, viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ehrlich gesagt ist es schon verletzend, wenn man dann so etwas gesagt bekommt. Ich tue eigentlich immer alles, damit niemand was von meiner Essstörung mitbekommt, dass ich niemanden da mit hineinziehe, niemandem Sorgen oder Probleme mache. Schon gar nicht meiner Familie.

Meine Frage: Wie seht ihr das? Ist Magersucht wirklich nur eine Art Aufkersamkeit-wollen?

Meine zweite Frage wäre: Man hat mir auch immer wieder vorgeworfen, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die Schuld hat an meiner (möglichen) Magersucht. Das dachte ich eigentlich auch immer. Nur hat mir dann jemand versucht zu erklären, dass man eigentlich nie selber schuld hat an einer psychischen Krankheit. Wie steht ihr dazu? Kann man überhaupt einer bestimmten Person die Schuld dafür geben?

Und meine letzte Frage: Kann es sein, dass man manche Dinge einfach selber erstmal durchleben muss, bevor man sie verstehen oder nachvollziehen kann? so wirkt es nämlich auf mich.

Danke

Anorexie, Gewicht, Magersucht, Psyche
4 Antworten
Tagesmüdigkeit, keine Motivation, sich alleine fühlen

Liebe community-Mitglieder,

ich bin 17 Jahre alt und besuche ein Gymnasium, mache dort mein Abitur.

Seit Wochen oder eigentlich auch Monaten verspüre ich den ganzen Tag über eine Müdigkeit, fühle mich erschöpft und "leer". Mir fehlt die Motivation zu sämtlichen Dingen. Ich erledige kaum noch Dinge für die Schule und ich brauche immer sehr viel Zeit, um überhaupt damit anzufangen. Das ist nicht nur so mit Hausaufgaben, Hausarbeiten, Lernen etc., sondern auch mit anderen Dingen. Mich zum Beispiel mit anderen zu verabreden, auf SMS oder Mails zu antworten, Freunde anzurufen und zu fragen, wie es ihnen geht. Ich fühle mich einfach überfordert, mit allem und jedem. Alles ist mir zu viel. Meistens liege ich im Bett, lese und schaue fern.

Ich hab sehr oft schlechte Laune, sitz nur rum und weiß nicht, was ich sagen soll. Ich fühle mich einfach einsam und allein. Ich hab, muss ich dazu sagen, 2 sehr sehr gute Freunde, denen ich vertraue und mit denen ich über alles sprechen kann. Auch habe ich eine sehr gute Beziehung zu meinem Vater, meine Eltern sind geschieden, ich wohne bei meiner Mutter, sehe meinen Vater aber regelmäßig und kann auch mit ihm über alles reden.

Ich wurde von meinen Ex-Freunden nur enttäuscht und auch von Jungs/Männern mit denen ich näher zu tun hatte, also in einem Bereich der Partnerschaft und nich der Freundschaft. Immer, wenn ich Gefühle zugelassen habe, wurde ich zurückgewiesen.

Eigentlich bin ich eine sehr offene, tolerante Person, habe viele Freunde und Bekannte und kann auf meine Familie zählen.

Trotzdem fühl ich mich so schlecht. Nun meine Frage: Was kann ich dagegen tun? Woran könnte das liegen? Wieso bin ich so unglücklich und vorallem unzufrieden und unmotiviert?

Tut mir Leid, dass ich so viel geschrieben habe :( Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. DANKE.

Müdigkeit, Psyche
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komische Anfälle

Ich habe jetzt bereits seit 5 Jahren komische Anfälle, war auch schon im KH und in der Neurologie deswegen, aber die konnten mir nicht wirklich weiterhelfen. Auch der Verdacht auf Epilepsie hat sich nie bestätigt. Die Anfälle hab ich im Moment ca. alle 2 Monate (eine Zeit lang hatte ich sie öfter und zwischendurch fast 1 Jahr lang gar nicht mehr) sie dauern dann einen ganzen Tag lang an (seit 1 Jahr auch über Nacht). Der Anfall dauert ca 10-20 sek an und ich habe ihn ca 10 - 30 mal am Tag (manchmal auch weniger) Seit einem Jahr verfolgen sie mich auch in den Schlaf, dann wach ich immer sofort auf. Ich schildere einmal die Symptome, die haben sich in den Jahren auch etwas verändert: Also ich hab eine Art Deja View Erlebnis, dann fängt es an zu kribbeln (wie bei schlimmer Nervösität) ich bekomme Angst und Panik, es kommen Erinnerungen (Bilder) hoch (Ich glaube aus Träumen) kann aber nie sagen was für Bilder das sind. Mein Kopf glüht, hab meistens auch Kopfweh. Hatte den Anfall erst vor 2 Tagen und hatte dabei auch immer einen salzigen Geschmack im Mund und auch ein Geruch in der Nase. Meistens habe ich dann noch ein paar Tage lang ein komisches Gefühl (das ist auch erst seit ca. 1 Jahr der Fall) eine depressive Verstimmung und Hoffnungslosigkeit und alles ist so anders. Das Problem ist im Moment, dass ich in 2 Wochen maturieren soll und im Moment gerade ziemlich pessimistisch eingestellt bin.

Wäre toll wenn mir irgendwer weiterhelfen könnte!!

Angststörung, Epilepsie, Panik, Psyche, Anfall
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Bin ich immernoch psychisch krank? ......3 Jahren nach der Diagnose?

Diagnose: Schizoaffektive Psychose. ///// Bin seit Monaten freudlos, habe für nichts interesse. Bewege mich lethargisch durch die Umwelt. Hat den Anschein, daß ich völlig desinteressiert bin, zumindest mache ich bei einer Weiterbildung die ich gerade mache diesen Eindruck. Wirke introvertiert. Suche keinen kontakt zu anderen,bin in mich gekehrt.Mache bei Scherzen nicht mit,.kann auch nicht darüber lachen. Nehme Medikamente, Antidepressiva und Neuroleptika, die stabilisieren mich, mehr aber nicht. Wie kann ich die Situation ändern, um am täglichen Leben miteinander aktiver zu werden und mich wieder zu freuen. Ich fühle mich nicht krank aber auch nicht gesund....nur eine völlige Leere, die mich ständig begleitet. Macht vielleicht eine Therapie evtl. wieder stationär einen Sinn? Habe schon 2 Psychotherapien hinter mir,habe den Eindruck es hat nichts gebracht. Vielleicht waren es auch die falschen Leute. Vertrage keinen Stress und keine Kritik. Bezeichne mich zwar als ordentlicher Mensch, aber aufräumen fällt mir schwer. Kann mir nicht alles merken, wenn ich eine Unterweisung bekomme. Fühle mich schnell überfordert. Will eigendlich nur meine Ruhe haben. Brauche keine Sorgen. ...aber wie soll es weitergehen? Wie kann ich mich wieder resozialisieren? Will nicht als krank bezeichnet werden, das depremiert mich noch mehr. Werde ich wieder gesund? Wann denn endlich?

Behandlung, Diagnose, Psyche, psychose
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Bin ich paranoid, oder ich habe ich "nur" eine soziale phobie?

hier mal ein paar beispiele:

ich lebe in einer kleinen wohnung in einem haus mit 17 weiteren wohnungen. habe eine waschmaschine in der wohnung. wenn ich in letzter zeit meine wäsche wasche und die maschine mit dem schleudergang beginnt, bekomme ich extrem panik weil ich mir einbilde, dass dies so laut ist das es das komplette haus hört. ziehe dann sofort den stecker raus und verstecke mich in meiner wohnung, da ich befürchte, dass es gleich an meiner tür klopft und sich ein nachbar beschwert. diese vorstellung ist in diesem moment so unangenehm dass ich mich mehrere minuten verstecke und mich nicht rühre. ich traue mich teilweise nicht mehr in meiner wohnung zu rauchen und zu kochen, da ich befürchte dass gerüche ins treppenhaus durchdringen könnten und jemand kommt um sich zu beschweren. wenn es bei mir an der tür klingelt dreh ich fast durch und versteck mich. wenn ich bei geöffnetem fenster stimmen aus anderen wohnungen höre, denke ich immer die reden und beschweren sich über mich. obwohl ich einen schwarzen undurchsichtigen vorhang habe, bilde ich mir ein dass leute im haus gegenüber mich trotz zugezogenen vorhägen sehen können und mich beobachten. bin jetzt schon mehrfach nachts rausgegangen um zu überprüfen ob man wirklich durch den vorhang durchschauen kann, aber man kann es nicht. und trotzdem bin ich erneut raus um es nochmals zu überprüfen.

was meint ihr?

Angst, Psyche
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Kann Übelkeit wirklich psychosomatisch sein?

Vor kurzem erst hatte ich eine Magenspiegelung und sie haben einen gesunden Magen gesehen. Ich hab schon mindestens 4 mal in ein paar Wochen einen Ultraschall am Bauch gemacht bekommen und der Arzt hat nichts entdeckt. Vor einigen Wochen hatte ich wahrscheinlich eine leichte Gastritis, die aber weg ist. Aber seitdem habe ich eine total schlimme Angst vor Krankheiten und glaube immer, dass ich irgendwo eine schlimme Krankheit hab. Und oft habe ich ein Gefühl, wie als würde ich nicht wissen, ob mir schlecht ist und ich habe Angst vor dem Essen. Aber Schmerzen hab ich überhaupt keine. Ich spür oft so ein Unwohlsein und weiß nicht, woher es kommt und überleg dann, ob es daran liegt, dass ich wirklich nur am Pc bin. Ich hab auch Alpträume wegen meiner Krankheitsangst . Der Arzt hat schon gesagt, er findet, dass es psychisch ist und hat mir einen Psychosomatiker aufgeschrieben, bei dem ich aber nur schwer einen Termin bekommen kann. Ich weiß nur noch, dass es mir bevor ich die Gastritis, die bei mich irgendwie total verändert hat, psychisch nicht soo gut ging. Und ich hab oft Panik, weil ich nicht weiß, ob mir wegen der Psyche übel ist oder ob es mir wegen der Übelkeit psychisch nicht gut geht. Kann sich meine Seele wirklich auf den Magen auswirken über längere Zeit hinweg? Sonst kann ich keine Gründe für die Übelkeit finden. Ich bin 18 Jahre alt.

Krankheit, Psyche, Übelkeit
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