wie jedes Jahr: Angst vor Knallern

Hallo Leute,

ich habe jedes Jahr extrem Angst vor Feuerwerk. Ich weiss nicht was ich tun soll.

Prinzipiell habe ich schon mehrere Tage vor Silvester ein ungutes Gefühl in der Magengrube und gehe nur noch ungern aus dem Haus. Am 31.12. das Haus zu verlassen ist quasi unmöglich. Wenn doch würde ich mir am liebsten die ganze Zeit die Ohren zuhalten. Schon bei dem Gedanken daran, rauszugehen, bekomme ich Angstschweiss, dass ich fast Eimer unter die Arme stellen müsste.

Da muss man doch etwas tun können. Ich kann ja gut damit leben, nicht rauszugehen an dem Tag, aber die Angst schon vor Silvester und auch wenn ich drin bin müsste doch irgendwie weggehen. Meinen Freunden erzähle ich immer, dass ich bei meinen Eltern "feiere", wenn sie versuchen mich einzuladen. Mir ist das schon peinlich. Andere freuen sich darüber und ich bin so ein Angsthase.

Schon früher in der Schule war das Problem schlimm. Meine Eltern wohnen dicht an der Grenze zu Polen und Tschechien und fast jedes Jahr kurz nach Silvester haben sich die anderen Schüler gegenseitig quer über die Strasse an der Bushaltestelle mit dem Zeugs beworfen. Ich hatte dann solche Panik, dass ich den ganzen Januar drei Haltestellen eher ausgestiegen bin und mich von hinten in die Schule schlich.

Inzwischen ist nur noch der eigentliche Tag das Problem, die Tage danach bin ich nur sehr wachsam und neige dazu, mir die Ohren zuzuhalten wenn ich irgendwo die Flamme eines Feuerzeuges oder so sehe.

Bin für euren Rat sehr dankbar und verkrieche mich mit meinem Laptop. An meine Eltern brauche ich mich nicht wenden, mein Vater meint das wäre affig. Ach ja ich bin schon 22.

Angst, Psyche
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Bei meinem Freund übernachte - Wie sag ichs ihm das ich nicht kann?

Hey Leute! Hab leider ein Problem. Und zwar, ich bin mit meinem Freund jetzt knapp 4 Monate zusammen. Ich sollte am Samstag bei ihm schlafen, wegen Silvester kann aber nicht. Ich litt und leide teilweisen noch immer unter einer Angststörung, es kostet mich schon viel Überwindung wenn ich wo hin muss (jetzt nicht einkaufen oder so, aber weiter weg, z.b. in sein Stammlokal). Ich habe immer noch Gedanken wie "Was ist wenn mir was passiert?". "Was ist wenn ich umfalle etc." Jedenfalls habe ich eine Verhaltenstherapie gemacht und habe meine Ängste so gut wie es geht im Griff. Nur leider ist diese Situation völlig neu für mich. Ich habe noch nie bei einem jungen übernachtet. Wenn er bei mir schläft, okay, das lasse ich mir noch evtl. einreden! Aber ich soll ja bei ihm schlafen, weil er zu Hause ne riesen Party schmeißt mit Familie und so. Der Grund warum ich nicht "kann" ist mein Darm.. Ich habe seit 2 Jahren einen Reizdarm. Die Diagnose hat nicht der Arzt gestellt sondern ich, da bei Bluttests, Harntests, Ultraschall, EKG, Röntgen etc. nie was rauskam. Lebensmittel vermeide ich die, die ich nicht vertrage (Laktose z.b.). Da ich die Symptome schon seit 2 Jahren habe und ich merke das sich diese bei Aufregung meistens zeigen und eher seltener zu Hause, bin ich mir fast sicher das es ein Reizdarm ist. Jedenfalls habe ich auch seit Ewigkeiten Blähungen, die bei Aufregung ganz schlimm sind. Ich bekomme auch Krämpfe. Nehme sicherheitshalber immer Lefax mit, die aber nicht immer zu 100% helfen. Jetzt habe ich total Angst :( Was soll ich tun? Die Wahrheit sagen? Soll ich sagen, ich sei krank und kann nicht kommen?

LG

Angst, Blähungen, Darm, Psyche, Psychologie, Reizdarm
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Werde im Bio Unterricht fast ohnmächtig!

Hallo Freunde. Ich bin neu hier im Forum und habe mich hier angemeldet weil ich mich nur in einem Forum in dem ich anonym bin traue über mein Problem zu reden! Seit einigen wochen haben wir wieder Biologie Unterricht in der Schule (10. Klasse) und wie sollte es auch anders sein, wir haben Sexualkunde. Nun ist das keineswegs schlimm das Problem ist einfach nur das wärend mein Lehrer erzählt wie sich ein Baby im Körper der Frau bildet mir so schlecht wird das ich ohnmächtig werde und einfach zusammenbreche! Das ist jetzt schon einmal passiert und heute war ich kurz davor! Ich verstehe nicht was mit mir los ist! Ich habe angst vor dem nächsten Bio Unterricht! Sonst stimmt alles mit mir! Ich schaue vaginal fixierte Pornos, ich habe keine abneigung gegenüber Frauen, und auch sonst ist alles wie es halt bei einem heterosexuellen jugendlich sein sollte! Nur sobald man mir erzählt wie der Sammen des Mannes die Eizelle der Frau gerührt und ein Baby zustande kommt geht bei mir nichts mehr. Mir wird erst schwarz vor augen und dann bin ich auch schon weg. Ich verstehe nicht wieso das passiert. Sonst war Sexualkunde kein Thema für mich, mir wurde nie schlecht oder so was. Nur jetzt aufeinmal! Ich habe angst mit jemandem darüber zu sprechen weil ich angst habe das man mich für Schwul hält. Was mich nicht stören würde weil ich selbst wenn ich Schwul wäre es jederzeit zugeben würde. Ich habe meinen zusammenbruch bis jetzt immer auf zu geringen Blutdruck geschoben. Aber wenn das nochmal im Biounterricht geschiet kauft mir das auch keiner mehr ab. Ich bin am ende, ich weiß nicht was mit mir los ist! Ich hoffe ich bekomme hier einen guten Ratschlag. Bitte bitte helft mir. Und wenn euer Rat ist ich soll zum Arzt gehen. Ich freue mich über Jede Hilfe. Schönen und angenehmen Abend noch :)

biologie, Psyche, Übelkeit
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was kann das sien ??

Hallo . so heute war es echt komisch ? , heute musste ich mit ne kumpel wegfahren was zu erledigen , und wir sind losgefahren und es war alles normal , wir müssten c.a. 40 km weit fahren. dan bei rückweg , sagte mein kumpel wills du fahren , ich sagte ok, dan fuhr ich los. und langsam wure mir so ängstlich und benomenheit und leicht schwindlich, aber ich dachte komm das geht , dan von einal kam mir alles so merkwürdig so fremd und komisch und beängstigt vor, so wie ob ich nicht richtig da bin, so unreal . ich fuhr weiter und weiter , mein kumpel sagte hej fahr vorsichtiger den ich konnte nicht mal richtig fahre, . und kurz bevor wir daheim waren war mir plötzlich alles fremd und ich bekamm richtig angst , und ich dachte ich kippe um und sterbe oder ich verlier mein versand , ich hatte richtig angst , mein herz fing an zu rasen weie verückt. mir wurde auch bisle schwarz vor auge, und in ganzen körper hab ich leichte stiche gespürt, ich wollte richtig schreien oder weinen kp warum, ich war so verwirrt und hoffnungslos. ich hilt an , und sagte mein kupel mir gehts nicht gut , er sagte willst du zum arzt, sagte nein, er fuhr weiter und wir kammne zuhause an , und dan ging es wieder , einigermassen , wollte was essen aber ging nicht kein apetitt gehabt obwohl ich hunger geabt habe. habe dan ein demetrin tablete genommen zum beruigen, jetzt geht es wieder. das gleich hab ich auch vor 3 monaten gehabt , aber das passiert nur nachts wen es dunkel ist .

ich leide zurzeit unter psychische belastung , angststörung und depressionen usw.

was kann das wohl gewesen sein ? würde mich über ein antwor freuen

Angststörung, Psyche, Befund
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meine tochter wird in der schule tüchtig gemobbt!!!

Hallo an alle, meine Tochter ist 10 Jahre alt und besucht die 4. Klasse der Grundschule in unserem Wohnort. Seit Jahren wird sie von zwei anderen Mädchen in ihrer Klasse so fertig gemacht das ich sie jetzt tatsächlich vom Arzt " krankschreiben" lassen musste, weil sie vor lauter Bauchschmerzen nicht mehr zur Schule wollte. Dieses Problem ist in der Schule bekannt, denn beide Kinder kommen aus " Problem-Familien". Ich habe bestimmt schon 1000 mal mit Klassenlehrern oder dem Direktor darüber geprochen. Habe Lösungsvorschläge gemacht von alle Kinder mit Eltern an einen Tisch holen bis das meine Tochter die Schule wechselt. Nichts passiert! Immer ist meine Tochter schuld oder ich bin hysterisch. Das Problem wird immer runter gespielt und die anderen sind ja solche Engel. Mein Mann und ich erziehen unsere Kinder so, das sie nicht prügeln, oder schlecht reden, aber in der heutigen Zeit ist das wohl falsch! Die Noten meiner Tochter werden immer schlechter und die beiden anderen haben schon die ganze Klasse aufgewiegelt. Ich weiss nicht mehr weiter, kann mir aber auch nicht mehr mit anschauen wie mein Kind immer kränker und kleiner wird. Vielleicht weiss jemand noch einen Rat, denn klar ist...ES MUSS ETWAS PASSIEREN!!! Elterngespräche und Lehrergespräche haben wir ohne Lösung hinter uns. Es kann doch aber nicht sein das man als Eltern dem Ganzen so machtlos gegenübersteht. Um Rat wäre ich sehr dankbar...

Stress, Mobbing, Psyche
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komische ängste und gefüle

Kennt das jemand, wenn ich an manchen Orten bin kommt mir plötzlich so ein komisches etwas bedrohliches Gefühl dann fängt mien herz an zu schlagen, so Lampenfieber mäsig!

Das selbe wenn ich Fernseh gucke dann kommen mir manche dinge so seltsam vor wie sich jemand benimmt oder spricht.Oder Orte so befremdet.

Letztens hab ich alte filme angesehen und da ist alles so komisch , das löste bei mir so ein unwirkliches merkwürdiges Gefühl aus !Und dann fühle ich mich irgendwie in diesen Bann gezogen und versuche das zu analysieren !

Oder manchmal kommen mir personen die ich schon jahrelang kenne plötzlich fremd vor bzw. ich frage mich woher ich sie eigentlich kenne und warum! Ich hoffe das kennt jemand! und die ganze symptome sind mit angst verbunden, sobald ich mich selstam fühel in einen ort oder sorga zuhause fühle ich mich komisch , dan bekomm ich so ein komischen angst , dan sagt mein bewussein , junge du verleirst dein verstand , und ich konnte schreien und wegrennen ,. ich leide auch unter schlafstörung , gewictsverlust , angst das ich sterbe oder angst das ich eine schwere krankheit habe, bleiche haut hab ich auch bekommen , was mir angst bereitet. selbst wen ich normal träume kommen mir die dräume seltsam . missempinden in körper. und manchmal hab ich so ein leichtes kribeln in herzseite und richtig schwach, verwirung kommen auch vor , schwindel und veiles mehr.

habe 4 monate emetrin tabletten genomen aber ich habe aufgehör damit seit 6 tagen , den die nebenwirkungen sin mir zu stark.

war beim arzt er mein ich wäre ok , blutwerte waren auch ok. aber ich lebe ja nicht in deutschlan sondern in kosovo , und was mit psyche angeht aben die keine ahnung.

ich musse viel durmachen biss jetzt , alles mögleiche was mich fertig gemacht hat. ich denke das kommt von meine schiksale was ich erlebt habe.

bite um ein antwort mfg

Angst, Stress, Psyche
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Wie mit einem(r) Paranoiden umgehen?

Hallo, nach dem Lesen verschiedener Websites zu diesem Thema befürchte ich,dass meine Freundin eine paranoide Persönlichkeitsstörung hat. Leider habe ich nirgendwo Hinweise gefunden, wie man als Angehöriger damit umgehen sollte. Die Störung äußert sich in 1.Linie darin, dass Sie ständig befürchtet, in der Wohnung abgehört zu werden oder dass jemand mithört. Dabei handel es sich um eine gute Wohngegend und ein Haus mit soliden Wänden. Die Nachbarn horchen auch nicht ständig und sind (eigentlich) auch nicht das Problem. Dieses besteht darin, dass meine Freunding bei allen "heiklen" Themen mich ermahnt, leise zu sprechen, oder zu flüstern, bzw Angelegenheiten welche zb das Finanzamt oder Geld im Allgemeinen betrifft, gar nicht auszusprechen, weil Sie befürchtet jemand könnte mithören. Dabei ist kein Steuerhinterzieher unter uns und meine Stimme ist für einen Mann eher leise. Schreien tue ich auch nie. Trotzdem ist diese Paranoia da, die schon in der alten Wohnung gelegentlich auftrat und jetzt in den letzter Zeit immer schlimmer geworden ist. Zb hatte meine Freundin sich häufig über den ehemaligen Nachbarn aufgeregt, aber nie gewagt, ihn direkt zu kritisieren. Stattdessen lässt sie sich alles gefallen und benimmt sich so, als ob jeder Nachbar ein Halbgott wäre. Als ICH mich dann auch mal in einem 4-Augen-Gespräch mit Ihr über den Typ aufgeregt habe,ist sie völlig durchgedreht. Nachdem ich die Wohnung zu einem Termin verlassen hatte, bekam ich 2 Std. später von Ihr eine SMS mit dem Wortlaut: "du hast meinen Nachbarn beleidigt, komm nie wieder hierhin". Nach ein paar Tagen konnte ich Sie dann wieder beruhigen. Nun haben wir uns letzte Woche wegen einer Nebensächlichkeit gestritten. Dabei sagte ich (mit etwas lauterer Stimme, aber sicher nicht schreiend) zu Ihr: "du benimmst dich dich wirklich sehr unhöflich und undankbar mir gegenüber". Als ich Sie dann am nächsten Tag von der Arbeit anrief, bekam ich von Ihr zu hören, ich hätte mich asozial benommen, rumgeschrien und die Nachbarn hätten bestimmt alles gehört. Jetzt könnte Sie denen nicht mehr in die Augen sehen,wir müssten uns trennen und separate Wohnung nehmen. Dabei habe ich weder geschrien,noch sie beleidigt,noch konnten die Nachbarn etwas davon hören. In Ihrer Paranoia hat Sie aber anscheinend eine Heidenangst davor, dass jemand (in 1.Linie wohl die Nachbarn) etwas Ungebührliches hören könnte. Dabei erzählt Sie in ruhigen Stunden sogar selber immer wieder,dass sie paranoid wäre. Behandeln lassen will sie sich aber nicht. Wie gesagt, die Probleme sind: a) Paranoia (Angst abgehört zu werden oder die Nachbarn könnten mithören) b) die Meinung der Nachbarn ist unermesslich wichtig für Sie **Frage: wie soll man mit einer solchen Paranoia umgehen? Mit Argumenten komme ich nicht zu Ihr durch. Ruhig bleiben und mitspielen, praktiziere ich schon seit Jahren. Aber es wird immer schlimmer. Gibt es keine andere Möglichkeit, wie man eine Paranoia abmildern oder therapieren kann? Für Tipps: danke im Voraus!

Psyche, Psychologie, Therapie
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Gibt es eine spezielle Psycho-Therapie für Hochsensible?

Hallo, bei meinen Recherchen mit Google habe ich nicht viel zu diesem Thema gefunden. Einzig eine Frankfurter Ärztin erwähnt, dass Sie kürzlich damit konfrontiert wurde, dass es anscheinend einen Bedarf gäbe für spezielle Psychotherapie für Hochsensible. Sie empfiehlt das Psychotherapieverfahren „Selbstorganisatorische Hypnose". Um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich mal kurz schildern, was ich unter Hochsensible/Hypersensibel verstehen würde. Folgendes Beispiel: ein Mann mittleren Alters, der sich eigentlich ganz gut zurecht findet in seinem Leben und nicht unglücklich ist. Allerdings verliert er bei jedem, noch so kleinen Streit/Konfrontation, die Fassung und ist tagelang neben der Spur. Wenn es einen Streit mit einer für Ihn wichtigen Person (insbesondere der Lebenspartnerin) gibt, nimmt Ihn dass so sehr mit, dass er sich völlig zurück zieht und über Stunden hinweg Weinkrämpfe bekommt und Suizidgedanken aufkommen. Schlaf- und Ess-Störungen, sowie diverse psychosomatische Beschwerden treten dann auch auf. In ruhigen Phasen, wo es keinen Ärger/Streit gibt, hat er oft nächtelange Alpträume und fühlt sich dann physisch völlig ausgelaugt. Der Mann nimmt seit ca. 10 Jahren Antidepressiva (Paroxetin 20mg) und hat im Laufe seines Lebens an 4 Psychotherapien a´ 25-50 Sitzungen teilgenommen. Alle eigentlich recht erfolgreich. Bei der ersten (kognitive Verhaltenstherapie) hat er vieles gelernt, was ihm half, seine soziale Phobie weitgehend zu überwinden. Die 2.Therapie war eine Krisenintervention wegen Mobbing am Arbeitsplatz, die 3. und 4. (vor ca. 2 Jahren) waren Gesprächstherapien. Am Rande sein noch erwähnt, dass derjenige auch schon mal ein paar Mal im Internet am Aron-Test teilgenommen und das Ergebnis bestätigt hat, dass er offenbar zur Gruppe der Hoch-/Hypersensiblen gehört.

Wie gesagt: die 4 Therapien im Laufe seines Lebens waren eigentlich recht erfolgreich und allgemein ist die Lebens-Situation auch viel besser als vor Jahren/Jahrzehnten. Trotzdem gibt es immer wieder diese Überreaktionen auf Streit/Ärger/Konflikte/ungerechte Behandlung etc. Es ist zwar ziemlich unwahrscheinlich, aber auch nicht völlig auszuschließen, dass irgendwann mal eine Kurzschlussreaktion zum Suizid führt.

Meine Frage: gibt es eine spezielle Therapie, welche Überempfindlichkeit, bzw. Überreaktionen, von Hochsensiblen in Krisensituationen reduzieren kann?

Für Antworten: danke im Voraus!

Psyche, Psychologie, Psychotherapie, psychosomatisch, Psychologe
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Magersüchtige wollen nur Aufmerksamkeit?

Erst einmal Hallo ihr da draußen, hallo Welt :)

"Magersüchtige wollen doch nur Aufmerksamkeit" Das hat man mir jetzt schon vorgeworfen.

Erst mal zur Erklärung (und das fällt mir alles andere als leicht, so darüber zu schreiben): Ich bin 15 jahre alt. Und ich glaube ich habe eine Essstörung. Magersucht? Ich weiß es nicht. Magersucht ist so ein "großes gefährliches" Wort für mich. Weil ich eben alle Zahlen und Fakten, Sterberaten etc kenne. Und die machen nunmal Angst. Wie auch immer, zurück zu meiner Frage:

So gut wie jedes mal, wenn ich im Internet, in Foren etc nach Hilfe gesucht habe, oder Fragen zur Magersucht gestellt habe, kamen Kommentare wie "Du willst doch nur Aufmerksamkeit mit deinem Essen-verweigern"

Ehrlich gesagt, ich persönlich HASSE es, im Mittelpunkt zu stehen, viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ehrlich gesagt ist es schon verletzend, wenn man dann so etwas gesagt bekommt. Ich tue eigentlich immer alles, damit niemand was von meiner Essstörung mitbekommt, dass ich niemanden da mit hineinziehe, niemandem Sorgen oder Probleme mache. Schon gar nicht meiner Familie.

Meine Frage: Wie seht ihr das? Ist Magersucht wirklich nur eine Art Aufkersamkeit-wollen?

Meine zweite Frage wäre: Man hat mir auch immer wieder vorgeworfen, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die Schuld hat an meiner (möglichen) Magersucht. Das dachte ich eigentlich auch immer. Nur hat mir dann jemand versucht zu erklären, dass man eigentlich nie selber schuld hat an einer psychischen Krankheit. Wie steht ihr dazu? Kann man überhaupt einer bestimmten Person die Schuld dafür geben?

Und meine letzte Frage: Kann es sein, dass man manche Dinge einfach selber erstmal durchleben muss, bevor man sie verstehen oder nachvollziehen kann? so wirkt es nämlich auf mich.

Danke

Anorexie, Gewicht, Magersucht, Psyche
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Warum kommt immer und immer wider die Borderline durch, wo alles wunderschön ist in der Beziehung ?

Hallo Ihr lieben,

also wie soll ich es erklären? Nun versuche ich es mal. Also nun bin ich in einer sehr schönen neuen Beziehung. Aber nun ist mein Problem das ich immer nach einer Zeit meine Borderline sich bemerkbar macht. Da ich das einige mal hatte / habe in unbestimmten abstände in der Beziehung, da Frage ich mich warum es so ist. Denn wo ich Solo war, hatte ich es nicht gehabt. Ich kann es nicht mal Kontrollieren oder Steuern oder auch anders seitig da gegen an gehen. Ich verstehe es echt nicht. Es ist echt alles sehr schön und Urplötzlich kommt es. Mit dem Komischen Verhalten. Ich mache immer mit dem Komischen Gerede mein Freund damit Fertig. Er hat oft Mals angedeutet, das er bald nicht mehr kann. Weil ich Ihn immer da mit sehr verletze. Dabei möchte ich es nicht. Gestern hat er mir gesagt, das er für ein paar Wochen von mir meine Ruhe haben möchte. Das ging mir ganz schön nahe und ich habe da auch viel geweint, weil ich es nicht möchte. Wegen mein Verhalten und das mein Freund sich von mir Distanziert. Das würde mein Herz zerreißen. Er meinte auch das ich Ihn unter druck setze und ich verstehe nicht mal warum. Manch mal leide ich echt unter Verlassen sangst wegen mein Verhalten. Wenn meine Borderline nicht da ist, dann ist bei mir alles in Ordnung. Heute war mein Freund bei mir und er sagte zu mir „Er wird Dich nie verlassen“. Ich will ja bald wenn es klappt auf so eine Frauen Station für Borderline Erkrankte. Da wird ja die Traumata Behandelt. Da bin ich dann für 6 Monate weg. Das ist auch für Ihn ganz in Ordnung. Er meine „Er würde so gar 1 Jahr auf mich warten“. Aber immer wenn ich so Komisch drauf bin, dann Distanziert er sich von mir. Ich habe Ihn immer gesagt, sage mir bitte gleich Bescheid sagen soll, wenn ich wider da mit an fange. Aber er sagt es mir dann, wenn alles schon fast zu weit gegangen ist. Und er dann dumme Gedanken bekommt. Ich sage Ihn dann immer „Du weiß doch, das ich es in diesem Moment es nicht bin, sondern die Borderline dann durch kommt“, er meinte „ das weiß ich“. Und ich sage Ihn dann auch „ Du weißt, das ich Dich auch nicht verletzen möchte und das ich es nicht machen kann“. Er meinte dann „Ja das weiß ich“. Wenn Wir beide dann in so einem Moment sind, dann Weinen Wir beide. Ach ja, ich leide auch in der Zeit auch sehr unter Selbst zweifel.

Dann mir da vielleicht weiter Helfen. Wie auch mir sagen was mit mir Los ist. Wie auch was ich da gegen machen kann.

Lieben Dank in voraus.

Lieben Gruß Eure Strenwanderer

Beziehung, borderline, Psyche
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Was ist mit mir los? - Wer bin ich?

Hallo,

auch wenn es vielleicht niemanden interessiert - dann ignoriert es einfach - ich muss es irgendwo niederschreiben. Vielleicht hilft ja das Antworten zu finden:

Warum ich bin wie ich bin?

Was ich falsch mache?

Wo ich hingehöre?

Was ich hier soll?

Wer ich bin?

Ich bin 24 Jahre jung oder alt...ich weiß es nicht...ich fühl mich...wie...ja wie eigentlich...80...90...oder doch nur 5...auf jeden Fall...kaputt...körperlich...geistig...gesundheitlich...seelisch...bin ich psychisch krank?...gehör ich vielleicht sogar weggesperrt?...was hab ich verbrochen?...was hab ich getan?...das mir so weh getan wird?...das mein ganzes Leben auf mir herum getrampelt wird?...aber das Schlimmste...was einem geschehen kann...was man einem Menschen antun kann...ist...IHN ZU IGNORIEREN...das tut so weh...von andern behandelt zu werden als wär man Luft...oder bin ich Luft?...bild ich mir das nur ein?...das ich lebe?...das ich atme?...existier ich vielleicht gar nicht?...

Was schreib ich hier eigentlich?...es inteessiert doch eh keinen...wies mir geht...was ich mach...von den Schmerzen...physisch...und...psychisch...SCHEIßE............................

Was mach ich nur falsch? Steht vielleicht "MOPPT MICH" auf meiner Stirn?...mal in Spiegel schaun...nee...nix...

Das ging schon im Kindergarten los...ich wurde gehänselt...ausgeschlossen...mir wurden Schmerzen zugefügt...mir wurden Sachen weggenommen...zerstört...das tat so weh...vorallem weil ich doch kaum was hatte...wir hatten nie Geld...ich hatte nie solche Sachen wie die anderen...hab die Sachen von meiner Cousine getragen...naja solange sie noch passten...ist vier Jahre älter als ich...aber wesentlich schlanker...später hatte ich nur noch selbstgemachte Sachen getragen...weil nix passte...das gefiel den andern nicht...aber mir...ich fand und find handgestrickte Pullis schön...und Selbstgenähtes...die heutige Mode kann man doch vergessen...außerdem kann ich mir das nicht leisten... In der Schule gings weiter...was die ersten zwei Jahre anging kann ich mich nur schwach erinnern...aber Freunde hatte ich nicht...ich wurde aber so weit ich weiß auch nicht geärgert...aber ich war allein...ich wurde ignoriert...dann in der dritten Klasse...Umzug...neue Schule...eigentlich ne gute Chance auf einen Neuanfang...aber nichts da...da ging das Grauen los...ich hab jeden Tag geheult...ich konnt nicht mehr...meine Noten gingen in Keller...ich wurde gemoppt...gefoppt...gehänselt...terrorisiert...und die Lehrer...haben mitgemacht...weggesehen...am schlimmsten war meine Klassenlehrerin...die hatte ihre Klasse...die sie von Anfang an hatte...und dazugekommene gehörten nicht dazu...und das wurde ihnen auch deutlich gemacht...sie spüren gelassen...meine Kunstlehrerin bestrafte mich mit schlechten Noten und Bloßstellung, weil ich anfing alles schwarz zu umranden...die Klasse war der Horror...ich hatte Angst...nur noch Angst...Angst zur Schule zu gehen...Angst nac

Angst, Psyche
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Tagesmüdigkeit, keine Motivation, sich alleine fühlen

Liebe community-Mitglieder,

ich bin 17 Jahre alt und besuche ein Gymnasium, mache dort mein Abitur.

Seit Wochen oder eigentlich auch Monaten verspüre ich den ganzen Tag über eine Müdigkeit, fühle mich erschöpft und "leer". Mir fehlt die Motivation zu sämtlichen Dingen. Ich erledige kaum noch Dinge für die Schule und ich brauche immer sehr viel Zeit, um überhaupt damit anzufangen. Das ist nicht nur so mit Hausaufgaben, Hausarbeiten, Lernen etc., sondern auch mit anderen Dingen. Mich zum Beispiel mit anderen zu verabreden, auf SMS oder Mails zu antworten, Freunde anzurufen und zu fragen, wie es ihnen geht. Ich fühle mich einfach überfordert, mit allem und jedem. Alles ist mir zu viel. Meistens liege ich im Bett, lese und schaue fern.

Ich hab sehr oft schlechte Laune, sitz nur rum und weiß nicht, was ich sagen soll. Ich fühle mich einfach einsam und allein. Ich hab, muss ich dazu sagen, 2 sehr sehr gute Freunde, denen ich vertraue und mit denen ich über alles sprechen kann. Auch habe ich eine sehr gute Beziehung zu meinem Vater, meine Eltern sind geschieden, ich wohne bei meiner Mutter, sehe meinen Vater aber regelmäßig und kann auch mit ihm über alles reden.

Ich wurde von meinen Ex-Freunden nur enttäuscht und auch von Jungs/Männern mit denen ich näher zu tun hatte, also in einem Bereich der Partnerschaft und nich der Freundschaft. Immer, wenn ich Gefühle zugelassen habe, wurde ich zurückgewiesen.

Eigentlich bin ich eine sehr offene, tolerante Person, habe viele Freunde und Bekannte und kann auf meine Familie zählen.

Trotzdem fühl ich mich so schlecht. Nun meine Frage: Was kann ich dagegen tun? Woran könnte das liegen? Wieso bin ich so unglücklich und vorallem unzufrieden und unmotiviert?

Tut mir Leid, dass ich so viel geschrieben habe :( Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. DANKE.

Müdigkeit, Psyche
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komische Anfälle

Ich habe jetzt bereits seit 5 Jahren komische Anfälle, war auch schon im KH und in der Neurologie deswegen, aber die konnten mir nicht wirklich weiterhelfen. Auch der Verdacht auf Epilepsie hat sich nie bestätigt. Die Anfälle hab ich im Moment ca. alle 2 Monate (eine Zeit lang hatte ich sie öfter und zwischendurch fast 1 Jahr lang gar nicht mehr) sie dauern dann einen ganzen Tag lang an (seit 1 Jahr auch über Nacht). Der Anfall dauert ca 10-20 sek an und ich habe ihn ca 10 - 30 mal am Tag (manchmal auch weniger) Seit einem Jahr verfolgen sie mich auch in den Schlaf, dann wach ich immer sofort auf. Ich schildere einmal die Symptome, die haben sich in den Jahren auch etwas verändert: Also ich hab eine Art Deja View Erlebnis, dann fängt es an zu kribbeln (wie bei schlimmer Nervösität) ich bekomme Angst und Panik, es kommen Erinnerungen (Bilder) hoch (Ich glaube aus Träumen) kann aber nie sagen was für Bilder das sind. Mein Kopf glüht, hab meistens auch Kopfweh. Hatte den Anfall erst vor 2 Tagen und hatte dabei auch immer einen salzigen Geschmack im Mund und auch ein Geruch in der Nase. Meistens habe ich dann noch ein paar Tage lang ein komisches Gefühl (das ist auch erst seit ca. 1 Jahr der Fall) eine depressive Verstimmung und Hoffnungslosigkeit und alles ist so anders. Das Problem ist im Moment, dass ich in 2 Wochen maturieren soll und im Moment gerade ziemlich pessimistisch eingestellt bin.

Wäre toll wenn mir irgendwer weiterhelfen könnte!!

Angststörung, Epilepsie, Panik, Psyche, Anfall
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Bin psychisch am ende....

Hallo, meine Eltern haben sich vor ungefär einem Jahr getrennt und da kam noch hinzu das ich von meiner einzigen Freundin (jetzt habe ich neue Freunde die mich aber nicht schlimm behandeln und erhrlich sind aber trotzdem will ich mich immer zurückziehen) ausgenutzt und hintergangen wurde. Ich habe es noch niemanden erzählt, das es mich so belastet. Daher habe ich alles nur in mich hineingefressen... Seit einiger Zeit ist es auch so das ich mir denke so... es geht jetzt nicht mehr, du kannst heute nicht zur Schule.. Aber danach traue ich mich auch wieder nicht hin weil denn viele Mitschüler sagen das ich schule schwänze und sogar Lehrer sagen das es nicht normal ist. Normal ziehe mich denn den ganzen Tag zurück und sitz in meinen Zimmer allein und höre Musik. Wenn jemand reinkommt tue ich dann immer so als hätte ich den ganzen Tag Laptop gespielt oder Fehrnsehen geguckt.. So ist es bis jetzt niemanden aufgefallen. Ich wollte es denn meiner Mutter sagen aber sie ist jetzt schon so Misstrauisch und sauer weil ich so lange nicht in der Schule war... Andauernd bekomme ich massive Bauchschmerzen, schwindelanfälle und Kopfschmerzen. Es passiert jetzt immer öfters das mir plötzlich schwarz vor den Augen wird und ich am Boden aufwache.. Ich habe mir am Anfang sorgen gemacht aber es ist jetzt ungefähr schon 6 Mal passiert. Es ist so als würde ich innerlich schreien und niemand hört wie ich leide. Niemand dreht sich um und guckt wie es mir geht... Dann denke ich mir so jetzt kann ich nicht mehr... ich werde jetzt nicht mehr gebraucht und kann einfach gehen... Ein paar Minuten später will ich das denn doch nicht mehr.... Ich wünsche mir nur allein zu sein. Abgeschieden ohne ihrgend jemanden... Ich bin einfach so fertig und fühle mich so gestresst....

Jugendliche, Leben, Psyche
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brauche ich einen psychologen?

Hallo, ich bräuchte dringend einen Rat. Zunächst möchte ich erstmal meine Situation bescheiben. Mein Vater nahm sich vor 12 Jahren das Leben, da war ich gerade mal 9 Jahre alt. Noch heute leide ich sehr darunter (phasenweise). In meiner Familie (väterlicherseits) kamen des öfteren Suizidversuche vor, meine Cousine nahm sogar ihrem Sohn aufgrund ihrer Depressionen das Leben. Auch ich habe mit 14 Jahren versucht mir das Leben zu nehmen. Ich kam für 4 Monate in eine Kinder,-und Jungendpsychatrie. Doch manchmal bin ich mit meinem Leben so unzufrieden, dass ich mir wünsche nicht mehr da zu sein. Ich selber kann von mir sagen, dass ich soetwas nicht mehr machen würde, weil ich weiß was ich meinen Lieben besonders meiner Mutter damit antun würde. Ich bin oft unzufrieden mit mir, weil ich von mir selber genervt bin. Ich bin oft launisch und nörgel oft an allem rum. Ich würde gern etwas gelassener und positiver gestimmt sein. Ich suche mir für meine schlechte Laune ein Ventil: mein Partner. Unsere Beziehung leidet darunter, weil ich oft meine Laune an Ihm auslasse. Hinzu kommt noch, dass ich bis vor kurzem phasenweise inkontinent (nur nachts) war bzw. bin. Ich weiß nicht ob ich zu einem Psychologen gehen sollte? Und zu welchem? Wie finde ich den Richtigen? Ich wiöll einfach wissen was mit mir los ist, dass ich ständig so negativ bin und somit auch selber nicht zufrieden mit mir? Bitte gebt mir einen Rat, oder vllt. hjabt ihr auch eine Idee was mit mir los ist?

Depression, Psyche, Psychologie, Trauma, Psychologe
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Hochsensiblität!

halle liebe leute!!

manchmal denke ich das ich verrückt werde... ich fühle mich schnell überfordert, mache mir ständig über alles gedanken, stresse mich sehr und fühle mich sehr gestresst..wenn ich mir zuviel aufbrumme fühle ich mich so gestresst und überfordert und kann einfach nicht mehr das ich weinen muss..obwohl ich eig viel zeit habe so wie andere jumge freuen ohne eigene wohung ohne kinder doch manchmnal ist es echt viel was eig nicht viel ist,, ich mache es mir und meinen freund manchmal wirklich sehr schwer da ich alles auf die goldwaage lege, ich zu hohe ansprüche hab und ich meine traumwelt in der beziehung ausleben möchte.. ich bin ein sehr fühlender mensch ich merke wenn mich jemand anlügt und so weiter.. mir kommen schnell die tränen wenn meine gefühle mich überkommen.. ich interessiere mich sehr für alles übernatürliche aber nicht fanatisch.. ich habe in den letzten jahren viele probleme gehabt kreisrunden haarausfall, schilddrüse, hautausschläge, chronische magenschleimhautentzündung, hautauschläge.. ich habe sehr oft bauchschmerzen und wenn ich mich mal ärger habe ich am nächsten tag gleich den ganzen finger voll mit ausschlag.. ich wollte letztens im internet nachgucken ob es hilfe für mich gibt weil ich schon manchmal denke ich wäre verrückt und anders aber dann bin ich auf das thema hochsensiblität gestoßen und mit vielen dingen davon kann ich mich identifizieren .. hat jemand erfahrung mit solchen menschen? könnte das auf mich zutreffen? gibt es dafür hilfe?

Stress, Psyche
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PTBS oder Depressionen???

Hallo Zusammen, kurz zur Vorgeschichte, Nov.2008 hatte ich einen schweren Motorradunfall mit Schädelhirntrauma. Mir wurde zur Entlastung des Gehirns ein Stück der Schädeldecke entnommen und im Jän. 2009 wieder zurückoperiert. Die Heilung verlief eigentlich gut, es blieben keine neurologischen Ausfälle und bis auf eine Trigeminusneuralgie, die ich nach einem halben Jahr auch noch wegbekommen habe, fühlte ich mich zur gänze wieder hergestellt. Jedoch begannen Anfang 2010 immer wieder Symptome unterschiedlichster Art, wie Schwidel, leichte Sehstörungen am Auge der damals verletzten Seite, oftmals Probleme mit dem Kreislauf, Tinnitus, zum Teil fühlte ich mich auch so, als würde jeden Moment die Welt über mir zusammenbrechen (vor allem wenn mich auch sonst noch etwas plagt, wei grippaler Infekt oder so), allerdings zwischen drinn auch immer wieder Tage, wo es mir gut geht... Ich suchte alle möglichen Ärzte auf, bei denen ich glaubte, sie könnten mir helfen, Hausarzt, Neurochirurgen, Neurologe und Psychiater, HNO und Internist. Doch wurde ich von den Meisten schnell abgefertigt, mit der Antwort: Bei so einer schweren Verletzung die sie hatten, müssen sie froh sein, dass sie überhaupt noch am leben sind... Resultat daraus ist, dass man von Zeit zu Zeit immer mehr verzweifelt und man es auch mit anständig mit Ängsten zu tun bekommt. Der Neurologe/Psychiater verordnete mir dann Sertralin da er den Verdacht hatte, dass es sich um ein Posttraumatisches Stresssyndrom handeln würde. Jedoch musste ich die Tabletten wieder absetzen, da ich nach 10 Tagen immer in der Einschlafphase und in der Aufwachphase so heftige Nervenentladungen bekommen habe, also durch den ganzen Körper so Nervenimpulse so 2-3/sek., aber so lange andauern bis ich eingeschlafen bin, bzw. die Augen wieder geöffnet habe. Das war so mitte 2010, doch leider ist mir das bis heute geblieben (auch wenn schon lange sämtlicher Wirkstoff der Sertralin Tabletten abgebaut sein muss). So kam es dann, dass auch dieser besagt Arzt aufgegeben hat, und er sagte, dass er nicht mehr weiter weiß. Danach versuchte ich mein Glück bei den Alternativmedizinern, was mich aber auch nicht wirklich weiter gebracht hat. Jetzt erst vor kurzem wurden im Rahmen anderer Untersuchungen einige Sachen entdeckt wie: Allergie auf Hausstabmilben (Allergieklasse 3); Verspannungen von der BWS bis zur HWS hinauf; der Gutachter von der Versicherung fragt mich auf einmal ob, und warum ich nie auf Eisenmangel behandelt wurde, und mein Testosteronspiegel liegt auch immer leicht unter der Untergrenze (dies ging aus den Befunden der früheren Arztbesuchen hervor). Dies sind jetzt zwar einige mögliche Ursachen für meinen Schlechten allgemeinzustand, jedoch hat sich über die Zeit der Verzweiflung meine Psyche auch sehr verschlechtert. Parallel dazu war auch noch der Umstand, dass Anfang 2011 auch noch meine Firma zugesperrt hat und ich einen neuen Job beginnen musste, in dem ich auch wieder eine anspruchsvolle schulische Ausbildung machen

Psyche, psychische Erkrankung
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Belastbarkeit nach einem Burn Out!

Bin vor 4 Jahren schwer erkrankt.Hatte starke psychische Probleme und war nicht mehr belastbar. Es wurde eine Schizoaffektive Psychose diagnsotiziert. Wenn ich heute meine Erkrankung spreche kann ich wohl schlecht die Diagnose sagen. Wer weiss das schon was das ist und vor allem hört sich das ziemlich erschreckend an. Aufgrund dessen spreche ich von einem Burn Out was gesellschaftsfähiger ist. Problem: Immer wenn ich mich bewerbe und über meine lange Auszeit von 4 Jahren plus rede kommen wir an die Erkrankung nicht drum herum. Dann wird meine Belastbarkeit in Frage gestellt. In dem Sinn: Sie hatten ein Burn Out und trauen sich wieder in den Vertrieb wo es nur Druck gibt? Alsob wenn ich überhaupt nicht mehr belastbar bin. Das finde ich erschreckend, denn vor meiner Erkrankung war ich vielmehr Druck ausgesetzt als sich das jemand überhaupt vorstellen kann, denn ich war als Investmentbroker tätig. Den Druck und die Herausforderung kann sich ein normalsterblicher gar nicht vorstellen, dann soll ich nicht mal mehr fähig sein eine einfache Stelle im Vertrieb zu belegen? Wie geht man damit am besten um und wie verkauft man meine Erkrankung am besten? Denn ich habe den Eindruck, daß burn out mit nicht mehr belastbar in Verbindung gebracht wird. Das trifft aber bei mir nicht zu. Denn ich hatte Depressionen und die o.a. Erkrankung. Das kann man zum Glück heilen.

Belastung, Burn-out, Psyche, Erschöpfung
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Psychische Probleme wegen Vergangenheit mit Ritzen usw.. Was soll ich tun?? :(

Vor einigen Jahren habe ich ein paar nahestehende Verwandte verloren und seitdem vollkommen verändert. ich habe die Gefühle verdrängt, aber jetzt kommt plötzlich alles unkontrolliert hervor. Ich habe seit 8 Monaten starke Kopfschmerzen, dass ich manchmal sogar gar nicht mehr in die Schule gehen kann oder unter Menschen. Ich verkriech mich nur noch in meinem Zimmer, meine noten sind sehr schlecht geworden seitdem und ich hab mich total von der außenwelt isoliert. Außerdem ritze ich mich seit ein paar Monaten, weil ich einfach keinen anderen Ausweg sehe. Ich habe auch schon einige Male ernsthaft an Suizid gedacht, was mir dann doch Angst gemacht hat und ich es ändern möchte.Ich bin 14 Jahre alt und meine Eltern dürfen nichts erfahren. Es ist nicht so, dass mir das vor meinen Eltern unangenehm ist oder sonstwas dergleichen, es ist so, dass ich erst seit kurzem bei meinen Eltern wohne, aber das ist kompliziert. Wie dem auch sei, sie dürfen einfach das alles nicht erfahren, egal von wem.Ich hab versucht mit dem Ritzen aufzuhören oder Alternativen dafür zu finden, aber alles hat nicht funktioniert.Ich habe eine Stelle gefunden,aber ich weiß nicht wie ich mit denen Kontakt aufnehmen soll. Was soll ich da denn am Telefon sagen oder wenn ich gleich hingehe wie läuft das ab? Ich hab angst davor, weil ich generell der schüchterne typ mädchen bin.Kann mir jemand helfen?danke schomal.

Schmerzen, Depression, Psyche, Psychologie, Suizid, Trauer
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Arzt nimmt mich nicht ernst und sagt, es wären psychische Schmerzen- was tun?!

Hallo, ich habe shcon seit etwas länger als einen Monat Bauchschmerzen, die kommen und gehen (über den Tag, also sie sind immer für meistens weniger als fünf Minuten da) und meistens so um den Bauchnabel rum sind... seit Mittwoch ist es mehr ein Stechen, das eher links oder in der Mitte des Bauches (im Bauchnabelbereich) ist und hat einmal schon mehr als eine Nacht angedauert, sit dann aber wieder verschwunden, bis es als die ,,üblichen Beschwerden", nur als Stechen, zurückkehrte. Meine erste Diagnose war eine Magen-Darm Grippe, da ich nämlich anfangs ziiiiiiieeeeemlich dolle Übelkeit und Durchfall hatte. Naja, dann wurde ich noch bei einem anderen Allgemeinmediziner und einem Internisten untersucht. Es wurde nur ein Ultraschall gemacht und jetzt, weil nichts gefunden wurde, wird alles mal wieder auf die Psyche-Schiene abgeschoben, aber ich weiß ganz genau, dass es das nicht sien kann, da mein Leben im Moment einfach klasse ist und ich keinen Stress habe! Zumal ja Ferien und deswegen keine Schule sind. Was soll ich jetzt machen?! Ich bin so verzweifelt und hab mega große Angst vor einer Blinddarmentzündung und Magen bzw. Darm krebs... hab nämlich auch manchmal komische Geräusche aus dem Bauch und durchsichtigen Schleim (aber kein Blut) im Stuhl... ohje, der Arzt soll mich einfach ernst nehmen! Weiß jemand, was ich machen könnte? Ach ja, ich bin erst 13 :/

lg

Bauchschmerzen, Diagnose, Psyche
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