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extreme Allergien, was tun?

Hallo liebe Community,

meine Allergien werden immer schlimmer, und ich weiß nicht mehr ein noch aus.

Ganz kurz zu meiner Allergievita: Ich bin jetzt Mitte 30 und leide seit früher Kindheit unter multiplen Pollenallergien. Die sensible Periode, in der ich auf verschiedenste Pollen reagiert habe, erstreckte sich die letzten 25 Jahre von Mai bis Juli, weshalb ich diese Zeit überwiegend im Haus verbracht habe. Zusätzlich reagiere ich auf alle möglichen Tierhaare, und kann mich nicht in Haushalten aufhalten, die Tiere beherbergen. Darüber hinaus hatte ich schon immer eine leichte Stauballergie, diese hat mir jedoch nie ernsthaft zu schaffen gemacht (nur, wenn es wirklich etwas staubiger zuging).

Die letzten 10 Jahre waren für mich sehr stressreich, da ich auf dem zweiten Bildungsweg ein Biologie + Chemiestudium (Bachelor + Master) durchgezogen habe, das mir unglaublich schwer fiel. Insbesondere der Master hat bei mir zu einem jahrelang anhaltenden Dauerstress geführt, der sich nun, da ich mit dem Studium erfolgreich durch bin, in einem Burnout entladen hat. In dieser Zeit des Masters hat sich meine Stauballergie derart verschlechtert, dass ich mittlerweile nicht mehr weiß, was ich noch machen soll. Erst konnte ich nicht mehr in meinem Bett schlafen (trotz Encasings, Raumluftwäscher, leergeräumtes gefliestes Schlafzimmer ohne Teppiche, das ich täglich ausgesaugt und gewischt habe, uvm.). Antihistamintabletten helfen bei mir so lala, und umso häufiger ich sie nehme, desto weniger wirken sie. Das einzige, was wirklich hilft, ist Kortison, aber aufgrund der Nebenwirkungen nehme ich es so selten wie irgendwie möglich. Allgemein versuche ich auf Rücksicht auf meine Leber nur so selten wie möglich, und nur so oft wie nötig Tabletten zu nehmen (habe schlechte GGT-Werte, die sich kein Arzt erklären kann).

Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo ich mich kaum noch in der Wohnung aufhalten kann, und seit rund einem Jahr im Zelt im Garten schlafe, weil ich drinnen einfach nicht mehr klar komme. Die Stauballergie macht mich total fertig, müde, antriebslos und führt dazu, dass ich pausenlos mit mir selbst beschäftigt bin (juckende Nase, Niesen, Naseputzen) und mich kaum noch auf etwas anderes konzentrieren kann. Bereits ein paar Stunden nach dem Aufstehen bin ich dadurch meist so erschöpft, dass ich am liebsten wieder schlafen gehen will. Obwohl ich eig. kein großer Fan von Kälte bin, fühle ich mich aktuell im Winter draußen am wohlsten, weil ich nur hier in einen Zustand komme, wo ich mich "gesund" fühle.

Meine Pollenallergien haben sich in den letzten Jahren auch ausgedehnt und beginnen nun schon im April und dauern bis in den Oktober hinein. Ich fürchte mich daher schon davor, dass es bald Frühling wird, und ich eig. weder draußen, noch drinnen sein kann.

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Allergie, pollenallergie, Suizid, Cortison, Hausstauballergie
Was tun gegen (chronische?) Sinusitis?

Hallo,

ich leide seit fast 2 Jahren immer wieder an einer verstopften Nase, Schleim im Rachen und leichtem Husen am Morgen. Nachdem ich mehrere HNO´s aufgesucht habe, wurden Allergien gegen Pollen und Hausstaubmilben festgestellt. Im Verlauf des Jahres habe ich - mal mehr, mal weniger - die oben genannten Beschwerden. In der Vergangenheit wurde ich bereits mit Kortison-Nasenspray (Nasonex) behandelt, was mir relativ gut geholfen hat. Es kommt jedoch immer wieder ... Ohne Taschentücher kann ich kaum aus dem Haus. Vergangene Wochen hatte ich wieder einen ziemlichen Druckgefühl und habe meinen HNO-Arzt aufgesucht, welcher mich zum Röntgen schickte und eine Nebenhöhlenentzündung feststellte. Er verschrieb mir 7 Tage Antibiotika (Amoxicillin) und das Nasenspray (Mometasonfuroat). Ergänzend hierzu habe ich Nasenspülungen mit Meersalz durchgeführt und meine Rübe abends unter eine Rotlichlampe gehalten. Das Druckgefühl ist inzwischen nahezu verschwunden, jedoch habe ich einen ständigen Schleimfluß im Rachen und muss gefühlt alle 2 Sekunden Schlucken.

Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre alt. Habe Normalgewicht und ernähre mich relativ normal. Spiele aktiv Fußball, treibe also 3x/Woche Sport.

Was kann ich insgesamt - auch langfristig - noch machen? Sind ggf. Besonderheiten auf dem Röntenbild zu erkennen? Wie akut ist die Sinusitis auf dem Röntgenbild? Kann ich wieder Sport treiben? Fühle mich so weit wieder ganz gut. Macht eine OP Sinn?

Die Sache ist auf Dauer wirklich nervenaufreibend und ich bin über jede sinnvolle Antwort dankbar.

Was tun gegen (chronische?) Sinusitis?
Allergie, pollenallergie, sinusitis, Hausstauballergie, Nasennebenhöhlenentzündung

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