Vielleicht depressiv, aber ich kann mich niemandem öffnen?

Ich (weiblich) fühle mich seit ca.1 1/2 Jahren komisch. Ich weiß nicht woher das kommt, aber oft, wenn ich alleine in einem Zimmer bin schaltet sich meine Fantasie an und ich sehe wie ich oder jemand der mir Nahe steht stirbt. Wenn ich mit dem Fahrrad an Seitenstraßen vorbeifahre erwarte ich jeden Moment, dass ein Auto kommt und mich überfährt und was für mich erschreckend ist, es interessiert mich nicht, es ist mir schlichtweg egal und ich finde diese Vorstellung nicht mal schlecht.

Ich habe fast jede Nacht Probleme einzuschlafen, habe kaum Lust mich zu verabreden und oft merke ich, dass andere Menschen mich als nicht einfühlsam betrachten(sogar meine beste Freundin).

Meine ältere Schwester hatte eine sehr schwere Zeit, in der sie an Selbstmord dachte und sich selbst verletzt hat. Sie hat nur mit mir darüber gesprochen und ich habe ihr die ganze Zeit nur zugehört und wenn ich ein Problem hatte, habe ich gedacht, dass ihre noch größer sind und ich ihr ihre einzige Stütze nicht wegreißen darf. Für sie bin ich die Beschützerin und sie weiß, dass sie mir alles erzählen kann und ich wollte für sie stark sein. Nun ist sie mit meiner Hilfe wieder glücklich und braucht mich nicht mehr so sehr.

In dieser Zeit habe ich mir antrainiert, dass ich mit meinen Problemen selbst klarkommen kann und muss. Jetzt sind die Probleme zurück und ich habe in vielen Foren gelesen, dass man sich jemandem anvertrauen soll, aber ich kann das nicht mehr. Ich habe extreme Hemmungen das einem meiner Freunde oder meiner Familie zu sagen. In meinem ganzen Leben wurde mir von allen möglichen Leuten erzählt, dass meine Probleme nicht der Rede wert sind und sogar meine Mutter hat das getan.

Niemand der mich kennt würde das vermuten. Und inzwischen kann ich das Schauspielern nicht mehr abstellen, es ist ein Teil meiner Person. Ich bin verzweifelt und weiß nicht, was ich tun soll.

Persönlichkeitsstörung Depressionen und Ängste
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Ist das Borderline?

Mir geht es in letzter Zeit gefühlt von Tag zu Tag schlechter. Seit ca. einem halben Jahr spüre ich immer eine innere Unruhe sobald ich alleine bin. Vor allem Abends/Nachts kann dann auch schlecht einschlafen. Das Problem ist das ich eher introvertiert bin und nicht viel Kontakt zu anderen Suche und sich das dadurch noch verschlimmert..

früher konnte ich immer alleine sein und alles war gut aber jetzt kann ich kaum noch abschalten..ich bin auch launischer geworden und habe Aggressionen die ich runterschlucke.., habe aggressive Zwangsgedanken und eine Art soziale Phobie entwickelt...ich gehe Leuten mit denen ich letzten Frühling normal geredet habe aus dem Weg. 

Außerdem habe ich Gefühlsschwankungen und bin exzentrisch geworden und mache manchmal ungewollt Grimassen obwohl ich immer ziemlich normal und geerdet war, was mich ziemlich merkwürdig im Umgang mit anderen Menschen macht da sie mich anders kennen gelernt haben und mich jetzt noch mehr isoliert.

Ich breche den Kontakt zu alten Freunden ab und bin immer entweder überdreht oder deprimiert drauf.

Außerdem entwickeln sich alle um mich herum weiter und ich bin der der Angst vor Veränderung hat und immernoch irgendwie kindisch ist..

Kann es sein dass ich eine Neurose entwickelt habe oder sogar Borderliner bin?

Die einzigen Ursachen die mir einfallen würden ist das ich in einer Art Abhängigkeitsbeziehung zu einem Freund stehe der mich oft bloßstellt und privat auf besten Freund macht..habe mich dummerweise daran gewöhnt seit früher Kindheit immer nur eine nähere Bezugsperson zuzulassen...

Außerdem war ich im Sommer das erste Mal allein im Urlaub und hatte eine heftige Panikattacke mit anschließender DP und Zwangsgedanken.

Mehr fällt mir nicht ein..falls das bis hierhin jemand gelesen hat..könnten das Anzeichen für eine emotional instabile Persönlichkeit oder Neurose sein?

Bin 16 und männlich

borderline Persönlichkeitsstörung Psychologie Psychotherapie Neurose
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Persönlichkeitsstörung oder einfach nur labil?

Hey! Ich bin 17 Jahre alt und denke, dass ich einige Probleme mit mir selbst habe. Ich glaube, dass es eine Persönlichkeitsstörung sein könnte. Ich zähle einfach mal ein paar Sachen auf, die man über mich wissen sollte, um darüber etwas zu sagen.

Ich wurde in der 5. und 6. Klasse stark gemobbt Ich hatte mit 10-12 Jahren starke Gewichtsprobleme Danach massiv abgenommen, bin jetzt wieder schlank Ich suche immer Bestätigung durch Andere Ich komme schlecht mit Kritik klar Ich habe manchmal Angst, verlassen zu werden Ich hatte noch nie eine Freundin, und das fällt mir besonders schwer, da ich somit keine richtige Bezugsperson habe, außer gute Freunde, aber das ist natürlich was ganz anderes. Ich hänge stark an meinen sozialen Kontakten und bin, besonders bei Mädchen, sehr traurig, wenn man sich aus den Augen verliert. Im Winter 2012/13 hatte ich Depressionen ohne erkennbaren Grund Ich bin überemotional, d.h. ich heule viel, zwar jetzt nicht, wenn z. B. keine Butter mehr da ist, sondern eher wenn ich Musik höre, die auf mein Leben zutrifft, also von den Texten her, oder wenn ich an meine Kindheit denke Meine Eltern leben seit gut einem Jahr getrennt Ich rauche (Tabbak und das gewisse andere Genussmittel) in großen Mengen, u.a. um mit mir selbst klar zu kommen denke ich. Ich habe starke Selbstzweifel und eine eher schwache Persönlichkeit Ich hatte ADHS, glaube mitlerweile nur noch ADS, also ohne die Hyperaktivität Ich binde mich zu stark an Mädchen, in die ich mich vergucke oder gar verliebe Liebe ist bei mir meistens nur einseitig vorhanden und das macht mich emotional ziemlich fertig Ich leide unter chronischer innerlicher Leere Das sind einige Eigenschaften und Charakterzüge von mir. Mir ist bewusst, dass ich relativ gut aussehe und keine schlechte Figur habe, ich habe ein breites Kreuz und bin relativ schlank. Außerdem singe ich in einer Band, was so ziemlich das einzige ist, was meinen Stolz aufrecht hält und mich von Dummheiten fernhält.

Ich hoffe mir kann jemand helfen, ich habe keinen Bock mehr alles in mich reinzufressen und chronisch leer zu sein.

LG!

Depression gefühle Liebe Persönlichkeit Persönlichkeitsstörung Psyche Selbstbewusstsein labil
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Thema: Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung / Posttraumatische Belastungsstörung

Hallo Ihr Lieben,

Seit Jahren laufe ich mit der Diagnose Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung rum. Ich kämpfe jeden Tag damit rum. Jahr für Jahr. Nun war ich endlich mal bei einem Psychiater, der mal meine Sache genauer sich Anschaut. Weil in mir immer und immer wider sagt, da stimmt was nicht. Ich sagte mir: Du kannst keine Borderline Erkrankung haben. War deswegen in Klinischer Behandlung. Kaum war ich da, konnte ich es unter den Borderline Erkrankten nicht aushalten und bin wider nach Hause. Habe auch einige Therapien mit gemacht. Selbst da habe ich bemerkt, entweder kannte ich das schon oder es Sprach mich überhaupt nicht an.

Seit dem ich weiß, das bei mir wohl die Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung nicht in Frage kommt. Sondern eher Posttraumatische Belastungsstörung, bricht in mir die Welt zusammen. Es kommen nur Fragen nach einander. Meine Vergangenheit, kommt wider. Alles was ich erlebt habe. Liege entweder nur im Bett und schlafe oder sitze rum. Grüble und weine immer wider vor mir hin. Und komme kaum zur Ruhe.

Meine Frage nun: Wie kann man so eine Diagnose Verwechseln oder was für Unterschiede gibt es bei Posttraumatische Belastungsstörung und Instabile Borderline Persönlichkeitsstörung.

Kann mir da vielleicht einer mir weiter helfen, danke.

Lieben Gruß Eure Strenwanderer

borderline Persönlichkeitsstörung Posttraumatische Belastungsstörung
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Persönlichkeitsstörung - wie kann ich ihm blos helfen?

Ein guter Bekannter von mir hat eine Persönlichkeitsstörung. Eigentlich ist er sehr ruhig, verständnisvoll, zurückhaltend, höflich und ausgeglichen, aber wenn ihn etwas aufregt oder etwas nicht gerade läuft, dann rastet er aus, beschimpft alles und jeden, beginnt alles und jeden zu hassen und schreit unkontrolliert herum. Handgreiflich wird er nicht. Dazu kommt noch, dass er mit seiner Sexualität nicht umgehen kann und er augenscheinlich durch SM versucht von einer Domina bestraft zu werden (für was auch immer - seine Mutter hat ihm nie Liebe gezeit, vielleicht könnte das auch ein Grund sein). An manchen Tagen kann er nur an SM denken und daran, wie er von einer Domina fertig gemacht wird, an anderen Tagen wünscht er sich einfach mit einer Frau zusammen im Bett zu kuscheln.

Er blockt jegliche Annäherung ab, zeigt mir zwar an dem einen oder anderen Tag, dass er mich sehr mag (liebt?), aber wenn ich näher darauf eingehen will bestreitet er alles und will keine Gefühle und keine Beziehung zulassen. Sagt mir aber, dass er unbedingt eine feste Beziehung braucht, weil er sonst kaputt gehen würde.

Er hat seit fast vier Jahren niemanden, keine Frau, keine Freunde, keine Bekannten, keine Arbeit - er nimmt nur täglich Drohen und konsumiert Alkohol in Mengen.

Achja, außerdem hat er noch das Problem, dass er schreckliche Angst davor hat als schwul dazustehen, weil er Travestit ist (steht aber nur auf Frauen).

Ich würde ihm so unglaublich gerne helfen, weil ich ihn als Menschen sehr schätze (wenn er nicht gerade wieder austickt), aber er will auf keinen Fall psychologische oder psychatrische Hilfe in Anspruch nehmen.

Wie kann ich ihm

a) zeigen, dass ich ihn wirklich liebe und ich keiner dieser "bösen" Menschen bin b) helfen seine Ausraster in den Griff zu bekommen c) ich ihm helfen mit seiner Sexualität klarzukommen d) helfen medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen? (Drogen, Alkohol, Sexualität, Ausraster ect.) ...???

Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten? Derzeit verhalte ich mich rein passiv, verständnisvoll. Ich höre ihm bei seinen Problemen zu - und ich merke auch, dass ihm das sehr gut tut. Ich kritisiere ihn jedoch nicht, gebe ihm aber natürlich auch nicht in allen Punkten Recht. Ich versuche immer ihn nicht weiter aufzuregen.

Die Angelegenheit liegt mir wirklich sehr am Herzen und ich weiß ich muss ihm helfen, weil ihm ansonsten niemand helfen wird. Seine Mutter will ihn nicht haben, wenn er anfängt von Problemen zu erzählen wirft sie ihn raus oder blockt ab. Ich bin der einzige Mensch, der ihm seit fast vier Jahren zuhört und seine Probleme gehen noch sehr viel weiter in die Vergangenheit zurück, teilweise hat er über seine Probleme noch nie gesprochen. Ich kenne ihn zwar von früher (aber nur flüchtig) und habe jetzt seit einigen Wochen engen Kontakt zu ihm.

Was kann ich tun? Wie kann ich ihm nur helfen? Und wie helfen ich ihm ohne selbst darunter zu leiden? Er ist manchmal extrem verletzend mit seinen Worten.

DANKE

Alkohol Drogen Liebe Persönlichkeitsstörung Schizophrenie Sexualität
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