Würde die Krankenkasse das übernehmen? Fiktive Geschichte!

Hallo,

Mein Text ist ziemlich lang, aber lest bitte trotzdem alles.

Wir haben in Werte und Normen (manchen auch als Ethik bekannt) eine fiktive Geschichte bekommen, die folgendermaßen geht:

Heinz ist seit vielen Jahren glücklich mit seiner Frau Marion verheiratet. Nun ist sie leider vor einem Jahr an einer besonderen Krebsart erkrankt und liegt im Sterben. Täglich sieht er, wie sehr sie leidet und steht ihr so gut es geht bei. Dann hört er eines Tages, dass es eine neue Medizin gibt, von der Ärzte glauben, sie könne die Frau retten. Es handelte sich um eine besondere Form von Radium, die ein Apotheker in der gleichen Stadt erst kürzlich entdeckt hatte. Heinz geht sofort am nächsten Tag zu dieser Apotheke!

Die Herstellung des Medikaments war zwar teuer, doch der Apotheker verlangt zehnmal mehr safür, als ihn die Produktion gekostet hat. Er hat 2000€ für das Radium bezahlt und verlangt nun 20.000€ für eine kleine Dosis des Medikaments.

Heinz sucht daraufhin alle seine Bekannten auf, um sich das Geld auszuleihen, da er bei der Bank keinen Kredit bekommt. Am Einde bekommt er jedoch nur 10.000€ zusammen, also die Hälfte des verlangten Preises. Er erzählt dem Apotheker, dass seine Frau im Sterben liegtund fleht ihn an, ihm die Medizin billiger zu verkaufen bzw. ihn den Rest später bezahlen zu lassen. Doch der Apotheker sagte: "Nein, ich habe das Mittel entdeckt, und ich will damit viel Geld verdienen. Das ist mein gutes Recht!"

Heinz hat nun alle legalen Möglichkeiten erschöpft; er ist ganu verzweifelt und überlegt, ob er in die Apotheke einbrechen und das Medikament für seine Frau stehlen soll.

Im Unterricht gab es dann eine kleine Diskussion, ob das keine Krankenkasse übernehmen könne. Daraufhin aber meinte meine Lehrerin: "Der Arzt darf ein gewisses Budget von sagen wir 10.000€ monatlich nicht überschreiten. Das heißt, er darf bzw. kann das Medikament nicht verschreiben." Ich war aber der Meinung, dass die Krankenkasse darüber urteilen könne und die Kosten übernehmen würde, wenn eine besondere Notwendigkeit besteht (und die besteht ja). Angenommen die Geschichte sei wahr: Würde die Krankenkasse das im Fall von Heinz' Frau übernehmen? Ich habe meiner Lehrerin versprochen, mich darüber zu informieren...

Medikamente, Krankenkasse, Krebs, Medizin, Kosten, Kostenübernahme
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Muss bei Coxarthrose/Hüftnekrose unbedingt operiert werden, oder gibt es die Möglichkeit...

Muss bei Coxarthrose und einer Hüftnekrose unbedingt operiert werden (d.h. eine künstliche Hüfte eingesetzt werden), oder kann man auch mit bestimmten Medikamenten den Krankheitsverlauf stoppen, bzw. einen Heilungsprozess einleiten?

Konkret: Nach sehr starken und andauernden Hüftschmerzen hat man bei mir (bin 70) durch Röntgen festgestellt, dass eine Hüfte total im Eimer ist (Pfanne und Gelenke sind "bröselig" und es fehlt zwischen den Gelenken das nötige Schmiermittel). Empfehlung des Chirurgen und des Orthopäden: so schnell wie möglich OP, also künstliche Hüfte! Für Schmerzlinderung und Entzündungsrückgang hat man mir Tropfen verschrieben, die etwas helfen, aber ziemlich unangenehme Nebenwirkungen zeigen. So weit der konkrete Fall.

Nun habe ich (im Internet, in Werbebroschüren und in der Apotheke) Werbung für (ziemlich teuere) Tabletten gefunden, die verschiedene Natur- und Pflanzenheilmittel enthalten sollen und angeblich die Knochen wieder stabilisieren und die Gelenke mit Schmierstoff versorgen können, angeblich alles ohne Nebenwirkung.

Ich kann mir zwar vorstellen, dass es (rezeptfreie) (Natur?)Mittel gibt, die einen Heilungsprozess "unterstützen", so lange die Krankheit noch nicht sehr weit fortgeschritten ist. Aber sollte es möglich sein, dass man alleine mit diesen Mitteln (und ohne OP) eine fortgeschrittene Arthrose "in den Griff bekommen" und einigermaßen damit leben bzw. die OP für ein paar Jahre hinauszögern kann?

Wer hat konkrete Erfahrungen?

Medikamente, Arthrose, Naturheilmittel, Orthopädie
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