Stimmbandlähmung: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Guten Tag :) Kurz zu meiner Geschichte:

ich bin 19 Jahre alt und leide seit nun schon 3 Monaten an einer Stimmbandlähmung. Auslöser war eine Bronchitis, danach ging die Heiterkeit nicht mehr weg. Die Erkrankung wurde vom HNO-Arzt auch sofort festgestellt, aber er meint, dass das Stimmband ohne erkennbaren Grund und vor allem irreversibel gelähmt sei :( Dank MRT Untersuchungen und einer Untersuchung am Kehlkopfbereich glücklicherweise Schon ausgeschlossen, dass ein Tumor verantwortlich ist. :) aber der HNO Arzt meinte bloß, ich müsse mit der Stimme schwachen/heisernen Stimme mein Leben lang klarkommen. Zudem rät er mir sogar dazu ab, mein Lehramtsstudium fortzuführen, weil meine Stimme keine Chance auf Besserung hätte! Der Arzt meinte kurz und knapp ich sei austherapiert aber so schnell gebe ich natürlich noch nicht...

Ich habe nun einen Termin beim Logopäden vereinbart und habe in Ca. 3 Wochen auch noch einen Termin beim Uniklinikum.

Kurz zu den Symptomen: Heiserkeit, schwächere und leisere Stimme als früher. Viele meinen ich sei echt schwer zu verstehen, obwohl ich mir extra mühe gebe. Zudem leichte Schluckbeschwerden und auch so Hals schmerzen, wenn ich zu viel rede.

Habt ihr Tipps oder eigene Erfahrungen, welche Therapie helfen könnte? Ich bin für jeden ernsten Ratschlag äußerst dankbar :)

Liebe Grüße

Heiserkeit, HNO, Logopädie, Stimme, Therapie, Erfahrungen, Stimmbänder
3 Antworten
Stimme ist immer noch rauchig und belegt

Im Februar hatte ich einen schlimmen grippalen Infekt, zwar ohne Fieber aber mit allen Symptomen: 3 Tage Kopf- und Halsschmerzen, dann über Nacht bakteriell total entzündete Bronchien und Nasenschleimhaut. Die Stimme ging ab in den Keller. Mehrere Tage brauchte ich zum Abhusten. Nach 14 Tagen war alles so gut wie überstanden, nur die Stimmprobleme blieben. Mit diesen Problemen konnte ich nicht arbeiten gehen (Lehrer). Der HNO-Arzt stellte eine Kehlkopfentzündung fest, die sich erst nach 2 Wochen so nach und nach gab. In der Zwischenzeit habe ich die Klappe gehalten, viel inhaliert (nach einem Rezept vom HNO) und Pastillen, Bonbons und diverses gelutscht (Isla-M, Ipalat, ...). Ich sollte es wieder versuchen mit meiner Arbeit. Nach 2 Tagen musste ich kapitulieren. Der HNO stellte fest, dass meine Stimmbänder wieder o.k. sind, trotzdem ständig eine rauchige und belegte Stimme, eine sehr trockene Rachenschleimhaut. Nun habe ich 10 logopädische Behandlungen verordnet bekommen und bin wieder 2,5 Wochen krank geschrieben worden. Ich habe große Angst, dass auch das nicht hilft und ich auf Dauer diese Probleme habe mit denen ich meinen Beruf kaum noch ausüben kann. Ich weiß ja, dass Stimmprobleme in der Heilung ihre Zeit brauchen, aber ... Kann mir jemand einen Rat geben? Soll ich einen zweiten HNO-Arzt konsultieren? Ich kann es einfach nicht glauben, dass mit meinen Stimmbändern alles i.O. ist. Ich hatte bisher nie solche langwierigen Nachwirkungen einer Erkältung zumal ich vor ca. 4 Jahren das letzte Mal so schlimm erkältet war. Ich bin für jeden guten Rat dankbar.

Husten, Halsschmerzen, Logopädie, Stimmbänder
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Zischen beim Sprechen zwischen Gaumensegel und Nasenrachen

Hallo,

ich habe seit ein paar Wochen beim Sprechen solch ein Zischen zwischen Gaumensegel und Nasenrachen. Das Geräusch macht mich ziemlich fertig und depressiv. Es ist sehr nervtötend für mich, auch wenn es andere nicht hören. Ich muss dazu sagen, dass ich seit 12 Jahren eine Verspannung des Gaumenmuskels habe dh. mein Gaumensegel spannt zu stark an bei bestimmten Vokalen (hatte dazu auch schon eine frage gepostet). Wegen dieser Beschwerden hab ich im September eine cranio sacrale osteopathische Behandlung machen lassen. Habe es dann aber abgebrochen, weil der Arzt und ich dachten, dass es bei mir nicht anschlägt. Etwa 3-4 Wochen nach dieser Behandlung ist dieses Zischen aufgetreten, als wenn ein Luftstrom zwischen Gaumen und Nasenrachen geht, eine Art pfeifen. Ein HNO Arzt meinte nun, dass bei mir ein unzureichender Abschluss zwischen Gaumensegel und Nasenrachen gegeben sei und dadurch so ein Zischen beim Sprechen entstehen kann. Was mich wundert, denn eigentlich ist es bei mir ja genau andersrum gewesen (das Gaumensegel spannte beim Reden zu stark an und klackste immer gegen die Nasenrachenwand, was auch Geräusche verursachte). Ich bin nun total verwirrt und meine Nerven liegen blank (habe schon sehr viel durch). Ich weiss jetzt nicht, was ich tun soll. Hatte gehofft, dass es mit meiner verstopften Nase zusammenhinge. Wurde vor 10 Tagen operiert (die Nasenmuscheln wurden verkleinert), aber das Geräusch ist geblieben.

Kennt das jemand? Vielleicht ist es auch eine Art Erstverschlimmerung der osteopathischen Behandlung!? Muss im Januar nochmal den Arzt aufsuchen, der diese Behandlung bei mir gemacht hat. Ich bin sehr verzweifelt :-( und das vor Weihnachten :(

liebe Grüße, Matilda

Nase, HNO, Logopädie, Sprechen, Gaumen, Geräusche
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