Ständig heiser - Grund und zu welchem Arzt?

Hallo zusammen,

seit einiger Zeit habe ich (43) das Problem, dass meine Stimme versagt und beschlagen und belegt ist, etwas heiser kann man auch sagen.

Da ich noch folgende weitere Probleme habe, könnten diese evtl. zusammenhängen damit und für euch und die "Diagnose" hilfreich sein?!

Zusätzlich habe ich nämlich seit einigen Monaten extreme Probleme mit meiner Magensäure, habe oft Sodbrennen und muss oft (1-2x/Woche) zu Bullrich-Salz greifen, was ich sonst vielleicht 1-2x im Jahr getan habe.

Zu meiner Lebenssituation:

Ich lebe seit Jahren einsam und allein. Ja, so richtig allein und einsam, sodass ich auch aufgrund meiner Frührente tagelang kein einziges Wort mit niemandem rede. Ausnahme ist im Supermarkt 1-2x/Woche bei der Kassiererin. Kann es sein, dass die Stimmbänder dadurch quasi einschlafen, weil sie nichts zu tun haben und deshalb versagen?

Kann es die Heizungsluft in der Jahreszeit sein? Ich lüfte zwar, aber sitze doch den ganzen Tag nur zu Hause rum.

Kann sowas erblich bedingt sein? Meine Onkel, die leider alle schon tot sind, hatten teilweise alle mit Heiserkeit zu kämpfen, soweit ich mich erinnere. Gibt es sowas, dass es vererbt wird?

Ich bitte ausdrücklich um keine (!) Verurteilung von wegen "geh doch mal raus" usw. Ich bin krank und kämpfe mit vielen weiteren Krankheiten wie Depression usw. und kann nicht einfach rausgehen.

Mir geht es lediglich um die Frage, an welchen Arzt ich mich wegen der Heiserkeit und des Sodbrennens wenden soll in Zeiten von Corona. Der Hausarzt ist ja aktuell sicher überlastet und hat andere Sorgen.

Wegen des Sodbrennens könnte ich zum Gastroentrologen, oder? Aber was ist mit der Heiserkeit? HNO?

Danke für eure Antworten im Voraus.

Sodbrennen, Heiserkeit, Stimme, Magensäure
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Was kann das sein? Stimmstörung, Stimme bricht weg, aber keine Heiserkeit?

Hallo liebes Forum,

meine Symptome:

- Stimmhöhe stets blockiert; wenn ich versuche hoch zu reden oder zu singen, kippt meine Stimme

- Bemerkenswert: keine Heiserkeit, d.h. niemand hört eine Stimmveränderung, solange die Stimme nicht kippt, lediglich der Stimmumfang ist merklich eingeschränkt

- kein Reizhusten

- Stimmtiefen meist frei, d.h. kann relativ tief reden/singen

- manchmal Schleimbildung im Hals

- schwache Stimme: ermüdet schnell

- Stimme bricht weg, vor allem beim Essen und Trinken, also beim Schlucken, aber auch beim Husten

Dieses letzte Symptom ist für mich vor allem rätselhaft. Ich kann also normal reden, wenn ich jedoch einen Schluck trinke oder irgendwie huste, bricht meine Stimme für sehr kurze Zeit weg (wenige Sekunden).

Meine Überlegungen gehen von Allergien über Stillen Reflux über Verspannung (schlechte Haltung?) bis hin zu falscher Stimmbelastung, aber ich finde einfach nichts, das hilft.

Kehlkopfspiegelung ergab keine erkennbare Veränderung an den Stimmlippen, aber angeblich "sehr angespannte Muskulatur". Probleme beim Schlucken von Nahrung habe ich nicht.

Achso, Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind mittlerweile definitiv ausgeschlossen worden. Interessant auch, dass ich nicht heiser werde (wurde also noch nie auf die Stimmstörung ansgesprochen), aber das Brechen der Stimme und die Blockade der Stimmhöhe sind sehr signifikant und schränken meinen Alltag beim Sprachen stark ein. Muss mich sehr anstrengen, dass die Stimme nicht entgleitet, v.a. beim Essen und Trinken fast nicht möglich, wenn ich gleichzeitig reden muss.

Mich würde interessieren, ob jemand genau das gleiche hat oder hatte und was dort die Ursachen waren. Bin für jeden Tipp dankbar!

Viele Grüße

Heiserkeit, Stimme, Stimmbänder
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Stimmbandlähmung: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Guten Tag :) Kurz zu meiner Geschichte:

ich bin 19 Jahre alt und leide seit nun schon 3 Monaten an einer Stimmbandlähmung. Auslöser war eine Bronchitis, danach ging die Heiterkeit nicht mehr weg. Die Erkrankung wurde vom HNO-Arzt auch sofort festgestellt, aber er meint, dass das Stimmband ohne erkennbaren Grund und vor allem irreversibel gelähmt sei :( Dank MRT Untersuchungen und einer Untersuchung am Kehlkopfbereich glücklicherweise Schon ausgeschlossen, dass ein Tumor verantwortlich ist. :) aber der HNO Arzt meinte bloß, ich müsse mit der Stimme schwachen/heisernen Stimme mein Leben lang klarkommen. Zudem rät er mir sogar dazu ab, mein Lehramtsstudium fortzuführen, weil meine Stimme keine Chance auf Besserung hätte! Der Arzt meinte kurz und knapp ich sei austherapiert aber so schnell gebe ich natürlich noch nicht...

Ich habe nun einen Termin beim Logopäden vereinbart und habe in Ca. 3 Wochen auch noch einen Termin beim Uniklinikum.

Kurz zu den Symptomen: Heiserkeit, schwächere und leisere Stimme als früher. Viele meinen ich sei echt schwer zu verstehen, obwohl ich mir extra mühe gebe. Zudem leichte Schluckbeschwerden und auch so Hals schmerzen, wenn ich zu viel rede.

Habt ihr Tipps oder eigene Erfahrungen, welche Therapie helfen könnte? Ich bin für jeden ernsten Ratschlag äußerst dankbar :)

Liebe Grüße

Heiserkeit, HNO, Logopädie, Stimme, Therapie, Erfahrungen, Stimmbänder
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Dicker Hals, schwerer Hals, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden, Übelkeit, Nackenschmerzen

Hallo, ich möchte mich kurzfassen und Rat einholen. Habe lange schon Nackenschmerzen, habe Physiotherapien hinter mir, Brachten mäßig Erfolg. Am Donnerstag durchfuhr ein stechender kalter Schmerz meine rechte Schulter bis zum Ohr und im Schlüsselbein, seitdem habe ich das Gefühl mein Hals schwillt zu. Ich bekomme gut Luft, nur wenn ich den Mund öffne dann fühlt es sich an als kramnpft es im Rachen. Schwer zu sagen, tut mir leid. Ich bin nur noch müde, wil schlafen schlafen schlafen und gestern auf einmal, da wurde mir schwindlig und schlecht. Die Übelkeit ging vom Nacken aus. Ich hoffe man versteht wie ich das meine. Heute Morgen beim HA gewesen der meinte nur Wärmen und Sport machen, aber wenn ich den Kopf nach vorn neige, fühlt sich alles direkt unter Kinn und Kieferknochen total dick und schwer an. Was kann das denn sein? Er hat nicht abgetastet nur geguckt? Meine Stimme ist sehr heiser, Halsschmerzen habe ich keine, aber ich leide seit Langem unter chronischen leichten Rachenentzündungen und 'festen Stimmbändern' habe das dicke Gefühl dort schon immer mal wieder. Habe durch einen Bekannten den Verdacht wegen Schilddrüse oder Bandscheibenvorfall, ist das möglich? (bin 29,w, Bürokauffrau) Hat jemand Erfahrung, wie fühlt sich das an? Oder doch nur ein Nerv eingeklemmt? Mir fällt noch ein wenn ich ganz tief einatme fühlt sich Hals und Brustkorb an als sind sie zu klein für so viel Luft. Es drückt und spannt, so wie wenn man ganz viel Luft in einen Luftballong reinpustet der aber aus Plastik ist. Es ist so schwer zu sagen. Mein Kieferknochen selbst ist auch ganz schwer und zu den Ohren und in den Ohren drückt es. Manchmal auch Tinnitus und manchmal wird eine Gesichtshälfte kalt. Habe das alles erwähnt habe aber das Gefühl nicht ernst genommen zu werden. Orthopäde gab mir Termin in drei Wochen. HA meint alles ok - was kann ich tun? Meine Zunge schmeckt manchmal nichts und manchmal habe ich eine Metallgeschmack im Mund. Bin langsam ratlos. Mich belastet nichts, alles super, bis auf das jetzt. Stellt man Krebs im Mund oder Kehlkopf und eine Schilddrüsenkrankheit durch einen HNO Termin fest? Und kann das doch alles ein eingeklemmter Nerv sein? Hab auch seit Donnerstag so ein pulsieren jeweils links und rechts am Hals in den Kopf rein. Das ist wie wenn jemand mit der Hand die Venen zudrückt und das Blut schwer durckommt. KLingt alles ganz komisch, aber weiß es gerade im Eifer nicht anders zu beschreiben. Doch lange geworden, das tut mir Leid hoffe man kann mich verstehen und jemand hat einen Rat.

Danke!

Ferse, fersensporn, Fußschmerzen, Halswirbelsäule, Heiserkeit, Muskeln, Orthopäde, Schilddrüse, schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Sportverletzung, Sprunggelenk, Venen, Kehlkopf, Schluckbeschwerden
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Asthma mit hyperreagiblem Bronchialsystem und Heiserkeit

Hallo, nachdem ich nun bereits über neun Wochen krank geschrieben bin und die meisten Ärzte mit ihrem Latein am Ende zu sein scheinen, probiere ich es hier einmal:

Ich habe seit 7 Jahren Asthma Bronchiale, welchesmit Viani forte (1-0-1) gut eingestellt ist. Dazu kam, dass ich auf Duftstoffe (Parfüm, Duschgel, Duftkerzen, Waschmittelzusätze usw.), Autoabgase und Rauch (Zigaretten, Holz, Kerzen, Trockeneis usw.) mit spontaner Heiserkeit reagiere. Ein Atemzug und die Stimme ist sofort weg! Bin ich länger in dieser "Duft"Wolke gefangen wird Atemnot ausgelöst ...

Nun war vor neun Wochen wieder ein Asthmaanfall und seit dem wird es immer schlimmer, seit diesem Anfall kann ich das Büro in dem sich mein Arbeitsplatz befindet nicht mehr betreten und auch Bekleidungshäuser sind tabu, auch in den Kühlabteilungen der Lebensmittelgroßmärkte und schlecht belüfteten Räumen (wie Wartezimmern von Arztpraxen) rauben mir die Luft zum Atmen.

Lt. HNO sind die Stimmbänder warscheilich durch einen Reflux angegriffen, was aber nichts mit der plötzlichen Heiserkeit zu tun hat. Mein Lungenfunktonswert ist lt. Pneumologe auch den Umständen entsprechend gut. Keiner weiß was diese Heiserkeit und die daraus resultierende Atemnot auslöst.

Im Krankenhaus wurde ein hyperreagibles Bronchialsystem festgestellt und ich soll mich von den Allergenen fern halten ... und draußen war ich!

Meine Vermutung, dass die Ozonausdünstungen an den Multifunktionsgeräten (Drucker, Scanner, Kopierer) im Büro (würde auch zu den Kühlgeräten passen) werden als Hirngespinste abgestempelt.

... natürlich Inhaliere ich täglich mehrmals mit Kochsalzlösung und BudenoBronch, habe Kortisontabletten bekommen und nehme noch zig andere Medikamente in der Hoffnung auf Besserung!

Es wurde natürlich schon auf die Psyche hingewiesen, aber ich habe garantiert keinerlei Aversionen gegen irgendwelche Bekleidungshäuser oder Lebensmittelmärkte, ich möchte einfach wieder am normalen Leben teil nehmen, traue mich aber kaum noch aus dem Haus, Waldspaziergänge, Schwimmbadbesuche machen mir übrigens nichts aus.

Ich hoffe auf hilfreiche Tipps ...

Vielen Dank im Voraus Dagmar

Asthma, Heiserkeit
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Medikament Empfehlung bei Kehlkopfentzündung mit schlimmer Heiserkeit?

Hallo. Ich fange mal von vorne an. Ich habe am 11.1 ein Fußballturnier gehabt und 2 Tage danach fingen die Halsschmerzen und Schluckbeschwerden etc an ich war aber noch nicht heiser. Ich dachte dann an eine Erkältung und habe halt Halsbonbons gelutscht und bissl Tee getrunken das wars. Da sich dann aber keine Besserung in Sicht war und ich dann ca am 15.1 meine Stimme komplett weg hatte und sich das auch nicht wieder gebessert hat war ich dann gleich am 20.1 beim Arzt und habe kaum ein Mucks raus bekommen. Der Arzt meinte gleich das es sich wohl um eine Kehlkopfentzündung handelt und ich solle halt nicht reden , viel trinken am besten Kamillentee und halt Halsbonbons lutschen was ich dann auch weiterhin getan habe es hat allerdings nicht viel geholfen auch wenn ich gestehen muss das ich trotzdem geredet habe weniger wie sonst aber ganz ohne war es auch nicht..Bin dann direkt am 21.1 zur Apotheke und habe mir was geholt und zwar

Locabiosol Spray

Cevitt Hals und Rachen

Fenchel Honig gegen Erkältung und Husten

Dadurch wurde das alles etwas besser also die Halschmerzen und Schluckbeschwerden sind nicht mehr sehr doll aber diese Heiserkeit ist immer noch ziemlich doll da auch wenn es vielleicht minimal besser wurde.Komisch ist das es mal etwas heftiger ist mit der Heiserkeit und dann denkt man oh langsam ist es besser und zack paar Std später oder am nächsten Tag wieder das gleiche und man bekommt kein Ton raus

Meine Frage ist nun was kann ich mir noch an Medikamenten holen was vielleicht noch etwas besser hilft da die oben genannten langsam zu Neige gehen oder soll ich einfach weiter Tee trinken und Bonbons lutschen und das Reden noch weiter einschränken bzw gar nicht reden und dann dauert es halt? Wäre allerdings über ein paar Medikament Empfehlungen sehr dankbar denn es gibt ja 1000000 verschiedene Sachen.

Vielen Dank

Halsschmerzen, Heiserkeit, Kehlkopfentzündung, Schluckbeschwerden
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Ernährungsumstellung bei chronischer Sinusitis und Heiserkeit sinnvoll?

Hallo liebe Leser,

ich leide unter den o. a. Beschwerden. Am meisten plagen mich die Stimmprobleme, die aus Entzündungen im Halsbereich und den Bronchien hervorgehen. Ich habe öfter eine belegte, kippende Stimme. Oft muss ich mich beim Reden anstrengen, weil meine Stimme rauh oder schwach ist. Das schleppe ich jetzt schon über 6 jahre mit mir rum und es schränkt mich enorm ein, sogar so sehr, dass ich zur Zeit meinem Beruf (Kauffrau für BüroKOMMUNIKATON) nicht ausüben kann. Ich habe schon vieles versucht. Leider bin ich bisher noch nicht auf gute Ärzte gestoßen, die mir nachhaltig helfen konnten. Die Beschwerden haben auch seelische Ursachen. Nun habe ich eine Naturheilärztin, die nach traditoneller chinesischer Medizin behandelt, aufgesucht. Da ich mir teure Behandlungen, wie Akupunktur oder Heilkräuter, momentan leider nicht leisten kann, meinte sie, dass die kostengünstigste Variante eine Ernährungsumstellung wäre. Sie will mir nächste Woche einen Ernährungsplan erstellen. Wahrscheinlich muss ich demnächst auf sämtliche Milchprodukte und evlt. auch Getreide (glutenhaltige Kost) verzichten. :-( Was mir sehr schwer fallen wird, da ich alles, was Milch enthält so gerne esse. Sei es Käse, Pudding oder Schokolade. Eigentlich muss man bei so einer Umstellung ja fast auf alles verzichten, auch Nudeln usw. und kann sich am Ende nur noch von Kraut und Rüben ernähren. Momentan ist das Essen das einzige, was mir noch Freude bereitet- ist ja ein sozusagender Glücksersatz. Wenn mir das jetzt auch noch genommen wird, dann weiss ich gar nicht, wie ich damit klarkomme :-( Allerdings habe ich schon einen großen Kampfgeist und Bereitschaftswillen. Wenn ich wüsste, dass es hilft, würde ich es auch durchziehen. Nun meine Frage: hat jemand ähnliche Beschwerden bzw. wurde jemandem auch so etwas geraten und hattet ihr Erfolg damit? Wäre über ein paar Antworten sehr dankbar.

lieben Gruß, Matilda

Ernährung, Heiserkeit, sinusitis, Chronisch
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