Rapider Gewichtsverlust von 5% binnen vier Wochen besorgniserregend?

Hallo, liebe Community,

Erstmal das aktuelle Problem: Ich messe mein Gewicht einmal die Woche unter einheitlichen Bedingungen, und muss feststellen, dass ich von 68,8 Kg noch Anfang Juli auf 65,3 Kg heute abgesackt bin. Dabei wog ich jede Woche etwas weniger. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich mit dieser Beobachtung anfangen soll...

folgender Sachverhalt: Ich bin 20 Jahre alt, männlich und habe eine relativ hässliche Krankenakte im Laufe der letzten zwölf Monate angesammelt. Da der gesamte, auch Ärzte verwirrende Verlauf hier nicht wirklich reinpasst, hier nur die wichtigsten Ereignisse:

August 2016: Unerklärliche Tiefe Beinvenenthrombose im Oberschenkel bei gleichzeitigem schwerem, unklarem Infekt. Seitdem: Diverse Herz-Kreislaufprobleme, Schluckstörungen und immer schlimmer werdendes Aufstoßen.

Dezember 2016: Nekrotische Veränderungen am Fußrücken unklarer Ursache. V.a. Marcumarunverträglichkeit. Bin diesbezüglich wieder in tagesstationärer Behandlung, jetzt V.a. Stauungsdermatitis, allerdings noch keine klare Diagnose

Februar 2017: Akute (leichte) Herzinsuffizienz, V.a. klassische Myokarditis ohne erkennbaren vorangegangenen Infekt und ohne erhöhte Entzündungswerte. Das Herz hat sich allerdings davon zügig erholt, alle Funktionen sind jetzt wieder normal, wie das letzte Echo im Juni 2017 ergab.

Jetzt: Geplanter stationärer Aufenthalt im September in der Neurologie der Charité zur Abklärung der unerklärlichen Schluckstörungen.

Bei diversen Untersuchungen kam kein Anhaltspunkt auf irgendwas raus: Das letzte große Blutbild vor drei Monaten war unauffällig, Darmspiegelung im August 2016 und Magenspiegelung im Oktober 2016 waren unauffällig- wenn man aufgrund der Blutverdünnter auch keine Gewebeproben entnehmen konnte. Ultraschall vom Bauch, MRT vom Kopf und, und, und ergaben in der Summe nichts.

Und jetzt kommt plötzlich dieser unerklärliche Gewichtsverlust daher. Ja, ich habe etwas weniger Appetit, und ja, ich habe diese Schluckprobleme und das aggressive Aufstoßen, die die Nahrungsaufnahme behindern- die habe ich aber schon seit einem Jahr, den Gewichtsverlust aber seit vier Wochen...

Es heißt, ein Gewichtsverlust von <5% wäre pathologisch. Rund 33% der Untersuchten mit dieser Ausgangslage wären nach zwei Jahren tot, heißt es weiterhin...

Simple, ratlose Frage an euch: Muss man sich wegen sowas Sorgen machen? Kann das auf irgendwas hinweisen?

Besten Dank!

Charité17

Ernährung, Herz, Darm, Magen, Essen, gewichtsabnahme, Gewichtsreduktion
2 Antworten
Ein wenig abnehmen... irgendwelche helfenden Tipps, vllt sogar Medikamente?

ZU ALLER ERST!!! Ich weiss, wie der Titel der Frage aussieht... "hach da is wieder eine die hat keine disziplin sport zu machen oder sich nen ernährungsplan zu stellen, und jetzt hofftse auf ein wundermedikament, wass ihr das abnehmen erleichtert!"

NEIN!!

SO ist es definitiv nicht.

Ich werde euch ne Geschichte erzählen. ich persönlich fand mich nie schön. Nicht mal vor 5 Jahren, als ich meinen Freund kennengelernt hab und noch, laut seiner aussage, schlank und wunderschön war. Jetzt hab ich etwas zugelegt... das geb ich zu. Ich habe Bauch bekommen, mein Arsch is etwas dicker geworden, is alles richtig.... ach ja und n leichtes doppelkinn hab ich auch bekommen... dazu muss ich aber sagen, bei mir ist auch (als ich schon n weilchen so aussah) irgendwann die Hashimoto-Thyrioditis (wird das so geschrieben?) festgestellt worden. ich gehe mal davon aus, dass die Gewichtszunahme daraus resultiert, weil ich habe, meiner meinung nach, nicht viel mehr gegessen als sonst...

Jetzt ist die sache, ich habe die L-Thyroxin bekommen (befinde mich allerdings noch in der welche-dosis-ist-die-richtige-findungsphase) und glaube allerdings nicht, dass mein gewicht sich durch die behandlung wieder normalisieren wird.

Mein Freund findet mich natürlich nun etwas weniger attraktiv aber ich habe nicht die motivation abzunehmen, wenn ich mich selbst schlank nicht hübsch finde.

Ich will es aber für ihn versuchen. Nur ist großartige sportliche betätigung bei mir leider nicht drin. Ich bin Migränekrank und bekomme anfälle, wenn ich mich zu sehr anstreng. Das wetter spielt da auch eine rolle. würde ich also joggen würde folgendes passieren:

Im Sommer: Migräne durch drückende Hitze (selbst 20°)

Im Winter (oder kältere jahreszeit): Migräneanfall durch etwaige zugluft um den ohren.

Ja, das klingt alles nach einer ausrede, aber ich merke es leider auch täglich bei der arbeit. zu große anstrengung=migräneanfall... trotz beta-blocker, genug flüssigkeit und Dolormin Migräne Tabletten.

Jetzt ist meine Frage... gibt es Mittel, Tabletten die mir helfen? Fettbinder, sättigungstabletten, die mir helfen abzunehmen? Sodass ich so viel sport machen kann, wie ich ohne migräneanfall kann?

es wäre schön wenn ihr mir helft...

abnehmen, Gewichtsreduktion
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