Ab wann sprechen wir von einem chronischen und nicht selbst bessernden Qualität des Gehörs?

Ich leide seit über einer Woche an immer schlechter werdenden und inzwischen fast kompletter Taubheit, wobei die Entzündung des äussernen Ohres doch sich verbessern soll, vom Innenohr kann ich es frühestens bei nächster Kontrolle im Universitätsklinikum der Gegend etwa ausmachen. Ich hatte seit Anfang September inzwischen eine schwere Lungenentzündung, Entzündungen der beiden Nasennebenhöhlen, Entzündung des ganzen rechten Ohrs, eine akute Nieren Insuffizienz, fast tödlich aber anscheinend knapp ohne Operation mit akuter Dialyse zu überbrücken, mehrere Antibiotika, plus da voraus gehend doppelte mit verschiedenen Substanzen toxische Story, nun warte ich ab was kommt da keiner wirklich sagen kann, ob ich je besser als jetzt hören werde, vielleicht sogar irgendwann komplett hören kann oder eben nie wieder. Ich denke mal ab dann wenn wir von einer chronischen Krankheit sprechen werden, wird es sich nichts mehr verändern, aber ab wann bei einer Schwerhörigkeit, einem Hörsturz oder wie ich das nennen soll spricht man von einem chronischen Zustand?

Herzlichen Dank und ich entschuldige mich für den langen Text, da neben meinen Ohren auch andere Sachen schaden genommen haben und ich etwas unsicher bin ob alles was relevant ist, erwähnt wurde.

Unter einem halben Jahr ist nichts chronisch weil 50%
Ab 1 Woche und mehr spricht man von chronischen weil 50%
Für chronisch muss es mindestens 1 Monat überschreiten weil 0%
Entzündung, Gehör, Hörsturz, Gesundheit und Medizin
2 Antworten
Knalltrauma - wie hoch ist die Chance, dass es verschwindet?

Leider hat mir mein Freund im Streit die Autotür zugeknallt, voller Wucht! Ich war im Auto und in dem Moment sind meine beiden Ohren zugefallen, der Kopf hat geschmerzt! War bei den Ohren schon immer empfindlich, hab seit 3 Jahren sowieso einen Tinnitus, der sich aber gebessert hat. Ich hab nach dem Vorfall dumpf gehört, das Gefühl ging dann aber mit der Zeit langsam weg, ca nach einer halben Stunde. Wir waren da auf der Autobahn unterwegs und in dem Moment ist mir dann das linke Ohr aufgegangen unter schlimmen Schmerzen.

Zuerst dacht ich mir das vergeht, die Schmerzen blieben und der Druck auch. Das mein Tinnitus lauter wurde, schob ich komischerweise nicht auf den Vorfall. War 2 Tage danach beim Arzt der mir aber nur Nasentropfen gab und Seractil gegen den Druck, hab mir auch eingebildet es wurde besser. War gestern noch mal dort weil ich mir Sorgen mache, hören tu ich gleich wie vorher würde ich selbst einschätzen, nur überempfindlich und ein bisschen "bedrömmelt", schmerzen im linken Ohr und der blöde Druck geht nicht weg! Mein linkes Ohr fühlt sich "offen" an oder verwundet. Hab jetzt das volle Programm bekommen, Kortison für 4 Tage, 2x1 Vasonit 400mg, 2x1 Betahistin Actavis 24mg.

Durch die ganzen Medis fühl ich mich so benommen, hat er es vielleicht zu gut gemeint? Und wie hoch liegt die Chance, dass sich das wieder ganz bessert? Ich mach mir selbst Vorwürfe, dass ich nicht früher von einem Knalltrauma und dem lauteren Geräusch gesprochen habe, obwohl der Arzt meinte er wollte noch kein Kortison verordnen hat aber darüber nachgedacht. Wurde die Behandlung zu spät begonnen oder kann ich noch mit Besserung rechnen? Es wurde erst 8 Tage danach damit begonnen. Ich lese das sei zu später, es muss direkt der Tag danach sein...

Vielleicht denkt ihr ich übertreibe, aber mein Tinnitus hat mich damals stark traumatisiert! Wie kann ich mich jetzt am besten Verhalten oder selbst zur Besserung beitragen?

LG

Ohrenschmerzen, HNO, Ohr, Gehör
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Chronischer Paukenerguss

Vor ca. 2 J. wurde bei mir eine Mittelohrentzündung nicht richtig behandelt. Der Ass.-Arzt im Spital hat mir nur Nasentropfen gegeben. Seitdem habe ich Rechtseitig schmerzen. (Links höre ich schon seit Jahren nicht mehr. Auch in diesem Fall wurde falsch behandelt!) Das rechte Gehör wird immer wie schlechter. Schwindel und Übelkeit sind zeitweise auch da. Starke einseitige Kopfschmerzen, Gramseln und Lärmempfindlichkeit sind immer da. MRT oder ein CT ergaben nichts auffälliges. Bis Heute haben die Ärzte nichts auffälliges gefunden, wobei eine Untersuchung bei mir schwierig ist, da beide Trommelfelle operiert wurden und Narben aufweisen. Auch muss ich bemerken, dass die Untersuchungen im Spital oft schluderhaft (schnell und v. unerf. Personal) gemacht werden. Deshalb bleibt vieles unendeckt. Frage: Könnte es einen chronischen Paukenerguss sein? Da mein Trommelfell geflickt wurde und Narben aufweist, kann man das angeblich nicht gut sehen. Würde man so was nicht im MRT od. CT sehen? Hat jemand eine andere Idee, was es noch sein könnte? Massagen, Autogenes Training, Nackenbehandlungen, Turnübungen und Wärmepackungen helfen nur vorübergehend und nur leicht. Auch durchblutungsfördernde Medikamente und Tees helfen nur vorübergehend und auch nur leicht. Alles Mögliche hat nicht geholfen! Wer weiss Rat? Sonst muss ich wohl leider anfangen Gebärdensprache zu lernen. Denn bald bin ich ganz taub! Ich danke für jede Hilfe. Auch per E-Mail. Danke! Danke! Danke euch allen!

Gehör, Mittelohrentzündung
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