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Heilverlauf von ARDS

Hallo zusammen,

die Gesundheitsgeschichte meiner Mutter reich nun fast 8 Wochen zurück. Sie kam ins Krankenhaus mit Abzessen in der Leber, diese wurden punktiert. Dann fing sie sich einen Krankenhaus-Bakterium ein, bekam eine schwere Lungenenzündung und Sepsis. Eine Woche war sie im künstlichen Koma, danach war sie eine Woche wach, noch immer auf der Intensiv und gerade, als wir glaubten, es würde ihr besser gehen, erlitt sie einen Rückfall, wieder intubiert, wieder ins künstliche Koma, wieder Sepsis, jedoch nicht so schlimm, dafür dann nach ein paar Tagen Lungenversagen (ARDS). Der Chefarzt der Intensiv rief mich ins Krankenhaus und erklärte, dass ihr Imunsystem völlig brach liegt und es keine Erklärung dafür gäbe und dass ARDS schwer aufzuhalten wäre und er eigentlich dachte, dass sie den Tag zuvor nicht überleben würde. Das war vor gut 4 Wochen, Morgen kommt sie in Reha. Viele haben gesagt, es sei ein Wunder, dass sie noch lebe, doch ich mache mir viele Gedanken. Wir kennen eine Schwester in dem Krankenhaus, welche nicht auf der Intensiv ist, aber in die Akten schaute, um uns auf dem Laufenden zu halten - auch die Ärzte haben mir nicht alles gesagt, wie zum Beispiel, dass die Lunge beim ersten Mal kollabiert ist. Sie sagte, dass die untere Lungenhälfte nicht gut aussähe, dass die "Lungenbläschen" verklebt seien und dass die Lunge ein Organ ist, dass sich selbst nicht heilt. Sie bleibt kaputt und meine Mutter wird immer jetzt ein Pflegefall sein, könnte eventuell nur noch im Rollstuhl sein, dürfte nie wieder fliegen (dabei liebt sie Reisen so), weil die Lunge den Druckausgleich nicht mehr schaffen würde und müsste eventuell in ein Pflegeheim. Jeder Schnupfen könnte zum Tod führen. Für meine Mutter wäre das der sichere Tod, sie hat so viel Lebensfreude, sie liebt ihr Zuhause, ihre Freunde. Heute hatte ich ein langes Gespräch mit dem Pfleger auf der Intensiv und er sah es nicht so schwarz. Er sagte, dass man schauen müsste, wie sie sich entwickelt, doch er sagt er hatte schon Patienten aus der Intensiv gehen sehen, denen es viel schlechter ging und denen es heute gut geht und das er sagt, dass sie keinesfalls ein Pfelegfall wird, der in ein Heim muss und das sie sich die letzten 2 Wochen so gut entwickelt hat. Sie brauchte tagsüber nur gelegentlich Sauerstoff. Ich habe versucht etwas über das Leben nach ARDS im Internet zu finden, habe aber nichts gefunden, was mich weiter brachte, was es für Folgeschäden geben kann, auf was man achten muss etc. Brauchts ie Zuahsue zum Beispiel Sauerstoff hier? Wenn ja, wer entscheidet das? Woher bekommt man das? Kann sie sich erholen? Kann sie irgendwann wieder reisen? Sie ist 59, ihr Leben ist ja noch lange nicht zu Ende. Ich weiß einfach nicht was ich glauben soll. Ihre beste Freundin redet auf mich ein, dass ich mich damit abfinden muss, dass sie immer schwer krank bleiben wird, doch nachdem was der Pfleger gesagt hat, bin ich einfach total verwirrt.

LG

Amilia

Heilung, Lungenentzündung, Folgeschäden, Heilungsverlauf, Sepsis, ARDS
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Folgeschäden vom unfall?

Hallo,

Vor etwa einem Jahr hatte ich einen schweren reitunfall bin mit Verdacht auf Querschnittslähmung in eine klinik geflogen worden. Diagnose nach ct und mrt: schweres schadelhirntrauma; prellung von hws, bws; stauchung und Rückenmarkquetschung von lws. Nach ca 2 Monaten konnte ich wieder gehen.
Hatte aber immer ein ziehen in der linken leiste beim joggen o.ä. sowie starke ruxkenschmerzen im lws bereich Nach einem 3/4 Jahr bin ich doof von einem anderen Pferd geflogen und konnte nicht mehr laufen starke Schmerzen linke leiste. Im kh wurde eine fissur der Hüftpfanne festgestellt (der Arzt meinte die ist höchstens ein 3/4 bis 1 Jahr her das ich mir an der stelle eine verletzung zugezogen habe; ich wusste gar nicht das man das so eingrenzen kann aber daher dann also die schmerzen.)

Desweiteren bin ich immer noch mit meinem Rücken in Behandlung. Es wird auch nicht besser sondern schlimmer. Von 7 Tagen habe ich 1 tag wo ich wenig bis gar keine schmerzen habe.

Morgens bin ich im ganzen lws Bereich steif bis ich einigermaßen beweglich bin dauert es ca 1-2 stunden. Im laufe des Tages nimmt der Schmerz ab und kommt dann schlagartig wieder und dann geht das drama los es fühlt sich an wie stiche und dann kribbelt mein linkes Bein und das Gefühl verschwindet und kommt nach 10miniten wieder. Die Ärzte sagen mir ständig da ist nichts da ist alles ok sie haben nur die Muskulatur falsch antrainiert und die ist hart machen sie physiotherapie. Ja ich habe seit meinem Unfall 2*wöchentlich physio. (Habe 4arzte schon beauftragt)

Aber da muss ja irgendwas sein

Rücken, Folgeschäden
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