Abnehmen nach Schlaganfall

Hallo Ihr Lieben,

ich brauche eure Hilfe. Ich will meiner Mutti beim Abnehmen unter die Arme greifen. Ich habe selber durch Sport und gesunde Ernährung im letzten Jahr 25kg abgenommen, kenne mich in diesem Feld also recht gut aus. Nun ist meine Mutti leider sehr vorbelastet. Sie hatte September 2012 einen leichten Schlaganfall und ist mittlerweile durch Medikamente recht gut eingestellt (obwohl der Ruhepuls meineserachtens mit 85 recht hoch ist. Sie hat Rheumaschübe ab und an und ist bei 1.52m mit 96 kg recht übergewichtig. Sie hat durch Ernährungsberatung bereits 10kg abgenommen, durch den Schlaganfall aber total aus dem Tritt und. Ich will mit Ihr über 4 Wochen ein Trainingsprogramm aufbauen. Meine Mutti ist 52 Jahre. Sicher werde ich nicht das gleiche Training mit Ihr durchziehen, welches ich durch habe, aber Tipps und Tricks können Ihr helfen. Nun zur eigentlichen Frage: der Arzt sagt sie soll sich ab und an bewegen, dabei jedoch darauf achten, das der Puls nicht über 90 kommt - ich finde es recht schwierig mit ihr IRGENDWAS zu machen. Wie gesagt der Ruhepuls ist ja schon bei über 80 sobald sie Schuhe angezogen hat könnten wir quasi mit dem Training aufhören. Selbst ich als mittlerweile gut trainierte Person habe immer einen Trainingspuls zwischen 130 und 150 und anfangs war der weit höher. Der Körper braucht schliesslich erst mal Training. Kann ich es riskieren anfangs mit Mutti für 15 min auch mal den Puls auf 120-130 zu erhöhen? Sicher alles langsam und Schritt für Schritt. Es geht um Spaziergänge mit dem Hund, später im schnelleren Tempo, ein paar Übungen für zu Hause und ein Radhometrainer für schlechtes Wetter. Was sagt Ihr dazu?

abnehmen, Puls, Ernährung, Schlaganfall
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Aussichtlos - Untergewicht?

Hallo Leute,

Ich leide seit meiner Geburt an einem enorm schnellen Stoffwechsel, der sich dementsprechend stark an meinem Körpergewicht orientiert.

Ich bin 22 Jahre - 65Kg - 177cm

Ich fühle mich sehr unangenehm in meiner Haut. Die schmale Statur erübrigt mir Tag für Tag neue erniedrigungen anderer Mitmenschen. Es ist nunmal normal, wenn normalgebaute Leute, schmalere Menschen automatisch abwerten - Ansatzpunkt von Mann zu Mann: Körperkraft.

Besonders schlimm wird es im Badeurlaub. Wenn ich mich beispielsweise am Strand umschaue, dass 80% der Leute größere Waden, Oberkröper etc. haben fühle ich mich total Minderwertig. Vor allem bei Frauen fällt mir immer wieder auf, dass diese sich eher an dicker gebaute Körper lehnen als an schmalere was sehr selten vorkommt. Auf einen Minderwertigkeitskomplex würde ich mein Verhalten jetzt nicht zu 100% unterteilen, da ich deshalb mich nicht verstecke oder "kleinmache".

Es ist eben diese Kopfsache. Mich stört es einfach enorm, da ich derzeit alle meine gesetzten Ziele (Beruf+Hobby etc.) erreicht habe, und mich nur "noch" dieses Makko stört und runterzieht. Ich würde zu gerne normale Jeans tragen können ohne dabei immer wieder kommentare von meinen Mitmenschen zu bekommen.

Ich betreibe seit 2 Jahren Kraftsport. Ich habe schon viele Bücher über das Zunehmen gelesen und in die Praxis umgesetzt. Und selbst wenn ich 5000Kcal /Tag esse - Es bringt absolut Null! Ich denke ich bin da wirklich ein Einzelfall. Mein Körper wehrt sich dagegen enorm. Ich kann im Stundentakt essen, was andere in einer Woche essen (Siehe Familie + Freunde). Ich habe schon viele probiert (Erdnüsse im Kilobereich / Woche, Fisch, Fleisch wirklich alles was der Supermarkt hergibt) - ohne Erfolg.

Das Einzige was ich jetzt in betracht ziehe wäre eine Hormon- Therapie. Ich habe aber davor sehr viel Respekt, da ich was das solch ein Eingriff in meinen Hormonhaushalt alles auf den Kopf stellt. Aber selbst das ziehe ich ernsthaft zu Debatte!

Ich würde mich freuen wenn einige von euch ein fundementales Statement zu meiner Situation geben könnten, sodass ich mir eine bessere Einstellung zu dem ganzen geben kann.

Vielen Dank!!!

Ernährung, Gewicht, Stoffwechsel, Untergewicht, Zunehmen
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PEJ-Sonde - künstliche Ernährung

Hallo zusammen!

Aufgrund meiner Magenerkrankung kann ich ja leider nicht mehr so viel essen, wie ich will und vor allem auch muss. Dadurch ist meine tägliche Kalorienzufuhr zu gering. Seit einem Jahr bekomme ich schon Maltodextrin-Pulver und hochkalorische Trinknahrung. Trotzdem habe ich immer weiter an Gewicht verloren, wiege aktuell nur noch 49,5 kg bei 1,70 m. Ich bin dadurch oft schlapp und müde, weniger leistungsfähig und friere schnell.

Mein Arzt meinte nun, dass eine kritische Grenze erreicht sei. Das Untergewicht sei nun so gravierend, dass man dem intensiver entgegentreten müsste.

Er hat mir deswegen jetzt die Anlage einer PEJ-Sonde (ist wohl das gleiche wie eine PEG-Sonde nur in den Dünndarm statt in den Magen) empfohlen und es wurde schon für Anfang des Jahres ein Termin vereinbart. Es soll dann allerdings so sein, dass ich dann nur nachts die künstliche Nahrung über die Sonde zuführen muss, tagsüber nicht.

Ich kann mir das trotz der Erklärung, einer Info-Broschüre und einigen Infos aus dem Netz noch nicht so richtig vorstellen. Immerhin habe ich dann ja ein Loch im Bauch, das quasi bis in den Dünndarm geht.

Hat jemand von euch vielleicht zufällig schonmal eine Erfahrung mit solch einer Sonde gehabt und kann mir das vielleicht noch ein bißchen Erklären. Und vor allem seine Erfahrungen damit schildern?

Ich kann zwar bei allen Fragen auch die Ernährungsberaterin anrufen, und bekomme das dann von meinem Arzt auch alles nochmal erklärt, wenn es soweit ist, aber ich habe halt jetzt schon schlaflose Nächte und hoffe, dass ihr mich da mit euren Erfahrungen evtl. etwas beruhigen könnt.

Viele Grüße und DANKE!

Lexi

Ernährung, Magen, Untergewicht
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Ernährung bei einer Gastritis? (Magenschleimhautentzündung)

Ich war letztens bei meinem Arzt, der mir sagte, dass ich eine Chronische Gastritis habe. Natürlich bin ich jetzt darüber entsetzt... Aber ob das wirklich stimmt, weiß ich jetzt nicht genau. Jedenfalls möchte ich mich noch einer Magenspiegelung unterziehen.

Nun kam mir mehrmals die Frage auf ...was darf ich denn überhaupt essen? Ich habe gelesen, dass ich nix zu heißes und nichts zu kaltes essen darf. Ich muss Fettarme Fleischsorten essen. Aber welche? Ich darf nur Fettarme Milch trinken, so wie ich gelesen habe. Aber ich mag nur die Vollmilch . Seitdem ich die Magenschmerzen habe, esse ich kaum noch etwas. Ich esse gerne, aber durch die Angst, noch mehr Schmerzen bekommen zu können, esse ich Mittags kaum noch etwas. Ich esse kaum noch irgendwelche Naschereien. Mir gehts immer schlechter und ich habe langsam keine Energie mehr.

Manchmal, da überkommt mich der vielfraß, dann esse ich einfach los, und was bekomme ich im Nachhinein? Natürlich die Bauchschmerzen. So langsam weiß ich nicht weiter. Ich bin wirklich dünn.

1.63cm Groß und wiege leider nur 48kg. Aber wenn das so weiter geht, dann sinkt das immer weiter.

Ich brauche eine ausgewogene Ernährung, damit ich wieder fit werde.

Ich habe nebenbei auch viele Allergien und belastbarkeitsasthma. Mein Arzt sagt, dass ich wahrscheinlich wegen meines Asthmas die Gastritis bekommen habe.

Habe gelesen, dass man bei einer Chronischen Gastritis 3 verschiedene Typen haben kann. Es gibt 3 verschiedene Typen und die 2. scheint mir die schlimmste zu sein. Denn da ist sogar das Krebsrisiko um das 8fache erhöht.. Ich habe wirklich wirklich angst..

Bitte wirklich sehr um Hilfe.

Ernährung, Magen, gastritis, Schleimhaut
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Leidiges Thema Hungerstoffwechsel

hallo an alle zusammen... ich wende mich hier im forum an euch, mit der hoffnung auf klare antworten. ich bin durch zahlreiche seiten im netz, auf denen immer was anderes steht total durcheinander und weiß nun letztendlich gar nicht mehr was ich machen soll...

kurz zu meiner geschichte: ich habe seit jahren zahlreiche diäten mit anschließendem jojo-effekt hinter mir. was phasenweise bei mir zu einer akuten nahrungsverweigerung geführt hat, aus angst wieder zuzunehmen. so wie vor ein paar wochen. ich habe beschlossen meine ernährung dauerhaft umzustellen, was ich auch schon durchführe. da sich mein körper aber wohl noch im hungerstoffwechsel befindet (ich weiß was das ist und auch, dass ich da rauskommen muss). hat jemand erfahrung damit, wie man am besten da raus kommt, ohne drastisch zuzunehmen? ich habe gelesen man soll 1-2 tage essen wie gewohnt (also wenig in meinem fall) und dann einen tag wesentlich mehr, damit der körper merkt, es herrscht keine hungersnot. das ganze dauert dann wohl ein paar monate und dann hat sich der stoffwechsel einigermaßen normalisiert. ich habe erschreckenderweise feststellen müssen, dass ich an "schlimmen" tagen grade mal 300 kalorien pro tag zu mir genommen habe. (bitte keine bösen kommentare, ich weiß, dass das nicht normal ist und einer essstörung gleicht) mittlerweile habe ich mich hochgearbeitet auf ca. 1000 pro tag, was aber ziemlich viel für mich ist und natürlich habe ich auch zugenommen, da alles gespeichert wurde. ich bin ratlos und etwas verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich machen soll. ich befinde mich bereits in einer art therapie, wo ich die probleme mit dem essen bespreche. ich brauche also bitte keine antwort, die mich als magersüchtig abstempelt. ich möchte normal essen und vor allem gesund. denn es geht mir nicht gut mit dieser art von ernährung, außerdem fehlen mir ja sämtliche nährstoffe und vitamine. das möchte ich ändern, nur weiß ich, dass ich alles hinschmeiße sobald ich merke, ich nehme total zu.

vielleicht hat der ein oder andere ja auch so eine geschichte hinter sich und kann mir den ein oder anderen tipp geben?

eine zweite sache ist der grundumsatz. auf jeder seite steht was anderes. gibt es eine zuverlässige seite, auf der man seinen umsatz ausrechnen kann? es kommt ja noch der leistungsumsatz dazu, aber der grundumsatz ist erstmal wichtiger.

ich bin 160 cm groß und wiege 45 kg. Tätigkeit: büroarbeit, wenig bewegung. als beispiel: auf der einen seite steht: grundumsatz inkl. meiner arbeit: 980 kcal. auf einer anderen steht: grundumsatz (ohne arbeit): 1280 kcal. das kann ja nicht sein...

für eine antwort wäre ich sehr dankbar.

liebe grüße susi

Ernährung, Stoffwechsel, Hunger
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Ernährungsumstellung bei chronischer Sinusitis und Heiserkeit sinnvoll?

Hallo liebe Leser,

ich leide unter den o. a. Beschwerden. Am meisten plagen mich die Stimmprobleme, die aus Entzündungen im Halsbereich und den Bronchien hervorgehen. Ich habe öfter eine belegte, kippende Stimme. Oft muss ich mich beim Reden anstrengen, weil meine Stimme rauh oder schwach ist. Das schleppe ich jetzt schon über 6 jahre mit mir rum und es schränkt mich enorm ein, sogar so sehr, dass ich zur Zeit meinem Beruf (Kauffrau für BüroKOMMUNIKATON) nicht ausüben kann. Ich habe schon vieles versucht. Leider bin ich bisher noch nicht auf gute Ärzte gestoßen, die mir nachhaltig helfen konnten. Die Beschwerden haben auch seelische Ursachen. Nun habe ich eine Naturheilärztin, die nach traditoneller chinesischer Medizin behandelt, aufgesucht. Da ich mir teure Behandlungen, wie Akupunktur oder Heilkräuter, momentan leider nicht leisten kann, meinte sie, dass die kostengünstigste Variante eine Ernährungsumstellung wäre. Sie will mir nächste Woche einen Ernährungsplan erstellen. Wahrscheinlich muss ich demnächst auf sämtliche Milchprodukte und evlt. auch Getreide (glutenhaltige Kost) verzichten. :-( Was mir sehr schwer fallen wird, da ich alles, was Milch enthält so gerne esse. Sei es Käse, Pudding oder Schokolade. Eigentlich muss man bei so einer Umstellung ja fast auf alles verzichten, auch Nudeln usw. und kann sich am Ende nur noch von Kraut und Rüben ernähren. Momentan ist das Essen das einzige, was mir noch Freude bereitet- ist ja ein sozusagender Glücksersatz. Wenn mir das jetzt auch noch genommen wird, dann weiss ich gar nicht, wie ich damit klarkomme :-( Allerdings habe ich schon einen großen Kampfgeist und Bereitschaftswillen. Wenn ich wüsste, dass es hilft, würde ich es auch durchziehen. Nun meine Frage: hat jemand ähnliche Beschwerden bzw. wurde jemandem auch so etwas geraten und hattet ihr Erfolg damit? Wäre über ein paar Antworten sehr dankbar.

lieben Gruß, Matilda

Ernährung, Heiserkeit, sinusitis, Chronisch
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Körperlich und psychisch am Ende?

Moin, das wird jetzt leider ein etwas längerer Text.

Ich(22, m) habe vor einigen Jahren meine Mutter verloren und musste meinen Vater die ganze Zeit über emotional tragen. In dieser Zeit bin ich in einen Schockzustand gefallen und habe dadurch die ganze Situation nicht verarbeitet. - Was bis zum Anfang meiner Symptome kein Problem darstellte.

Ich habe die Schule beendet und dann eine Weile als Behindertentransporteur gearbeitet. Das ganze war sehr anstrengend (Lange Arbeitszeiten und sehr unterschiedliche Arbeitszeiten, ab 05:00 bis 22:00 war alles dabei) und ich habe sehr viel Mist gesehen. Schlussendlich ist dann ohne meine Schuld einer der Behinderten sehr grausam auf meinen Füßen verstorben - ich hätte nichts mehr machen können.

Das ganze hat mich sehr geschockt. Ich bin dann zwei Tage später krank geworden. Bzw. mich plagte ein so übler Schwindel, dass ich nichtmehr aufstehen konnte.

Seitdem bin ich krank geschrieben (seit einem Jahr).

Ich habe seitdem merklich körperlich abgebaut. Ich wiege derzeit nur 54Kilo auf 180cm Körpergröße. Starkes Untergewicht also. Seitdem ich vor drei Wochen krank war(inkl. Antibiotikum + kaum was essen + 1Kilo Gewichtsverlust) geht aber nichts mehr. Ich fühle mich nurnoch schlapp und extrem kraftlos. Ich habe vor dieser Krankheit noch regelmäßig Kampfsport trainiert - dies ist mir derzeit nichtmehr möglich.

Selbst kleine Strecken Radfahren sind sehr anstrengend und ich habe Nachts dann meist starke Schmerzen in den Muskelgruppen die ich beansprucht habe. Zusätzlich Kreislaufprobleme(obwohl ich die auch schon vorher hatte)

Jetzt ist meine Überlegung: Kann es sein, dass ich nun den Boden erreicht habe? Das mein Körper durch das starke Untergewicht einfach so geschwächt ist, dass er "aufgibt"?

Und falls ja, was habe ich für Möglichkeiten? Ich esse zwar wenig, aber immerhin zwinge ich mich trotz absoluter Appetitlosigkeit etwas zu essen. Ich schätze mal ich nehme so ca. 1.400 - 1.600 Kcal pro Tag zu mir. Wobei das im Moment auch wieder weniger ist, da das Antibiotikum meinen Verdauungstrakt gekillt hat...

Gibt es Möglichkeiten Nahrung mit sehr vielen Kcal zu bekommen? In der Apotheke gibt es ja soetwas, das kostet aber pro Tag 20€ - und das kann ich mir nicht leisten.

Ich habe am Mittwoch nochmal einen Termin beim Arzt - leider sehen mich diese Ärzte immer nur schief an mit dem Schriftzug auf der Stirn:"Aha, der hat psychische Probleme, den muss ich nicht untersuchen, der simuliert nur."

Nun ist es aber so, dass ich mich psychisch relativ gut fühle, nur eben körperlich total Scheiße.

Habt ihr Lösungansätze? An wen kann ich mich mal wenden? Krankenkasse ansprechen? Oder vielleicht beim Arzt ansich mal ordentlich auf den Tisch hauen und sagen, dass gefälligst was unternommen werden muss? Ich mein, so kann das ja nicht weiter gehen, ich sehe schon aus wie ein Magersüchtiger.

  • Dazu muss man sagen, dass ich vor einigen Jahren noch deutscher Meister in meiner Kampfkunst war, mit entsprechendem Körperbau.
Kreislauf, Ernährung, Gewicht
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