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Elektronische Gesundheitskarte - Einsicht von erhobenen Daten / ggf. Löschung und: ein Problem, mehrere Ärzte?

Kann man beim Doc selbst einsehen, was momentan auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert ist?

Wenn da mehr steht als das absolut notwendige (im Wesentlichen alles, was auch auf der alten Karte stand + Foto), kann man die Löschung fordern?

Zu den freiwillig speicherbaren Informationen: ergibt sich Freiwilligkeit alleine durch die Tatsache, dass der Speicherung nicht widersprochen wurde oder müsste man explizit um Speicherung bestimmter Daten bitten?

Es geht insbesondere um zuvor besuchte Ärzte und Befunde bzw. Notizen wie Diagnosen oder Medikation.

Kann man also noch einen Arzt aufsuchen, ohne dass der irgendwas über jemanden weiß außer gerade den Namen?

Lediglich etwas Zeit mehrerer Ärzte des gleichen Fachgebietes und die verfügbaren Mittel in deren Sprechzimmern und Gehirnen sind erforderlich. Keine aufwändigen und/oder teuren Diagnostikmethoden. Nichts, wofür einem die Krankenkasse aufs Dach steigen würde, wie z.B. 2 CTs in einer Woche oder täglich Blut ins Labor. Die KK könnte sogar Kosten einsparen.

Ärztehopping? Ja! Aber kein extrem ausgeprägtes und keines, dass der Beschaffung von Arzneimitteln dient. Es geht darum, herauszufinden, wieviele unterschiedliche Diagnosen und Behandlungsvorschläge für die gleichen Beschwerden entstehen auf diesem Wege.

Ist ja nicht verwerflich. Man geht halt nicht (wie manche) 4 mal in einem Monat wegen unterschiedlichen Wehwehchen zu einem Arzt, sondern 4 mal in einem Monat wegen des gleichen Problems zu 4 unterschiedlichen.

Also 3-4 Ärzte aufsuchen und schauen, ob alle unabhängig voneinander der gleichen Meinund sind bzw. wie sehr sie voneinander abweichen.

Ärzte, Arzt, Krankenkasse, Krankenversicherung, Diagnostik, Befund, Behandlungsmethode
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Bericht der MRT - Halswirbelsäule

Guten Tag, seit einer Erkältung, anfang Februar 2013, habe ich starke bis heftige Schmerzen an der linken Schulter bis zum Daumen ausstrahlend. Nach einer MRT der Halswirbel kam es zu einer Überweisung zu einem Neurologen. Der Neurologe hatte, aus Zeitgründen?, den Bericht nicht richtig gelesen und die Bilder der MRT gar nicht angeschaut. Selber habe ich nun den MRT - Bericht von der Radiologie eingeholt. Hier der Bericht: Partielle Verblockung C5/C6 bei Osteochondrose. Kleinere Bandscheibenvorfälle von 2 mm bei C3/C4 und C4/C5. Kein Myelopathiesignal. Die Schrägaufnahmen der Neuroforamina lassen bei z.T. erheblicher Arthrose der kleinen Wirbelgelenke mittelgradige neuroforaminale Engen C4-C7 rechts erkennen. Die linke Seite ist höhergradig eingeengt, C4-C7, Punctum maximum C6/C7 links von ca. 70-80%. Beurteilung: Multisegmentale Bandscheibendegeneration, gepaart mit Arthrose der kleinen Wirbelgelenke und mittelgradiger langstreckiger Einengung der Neuroforamina C4-C7, Punctum maximum C6/C7 links. Mein Neurologe will mich nun zur Karpaltunnel-OP. einweisen. Nach seiner Beurteilung läge der Schmerz eindeutig vom Karpaltunnelsyndrom. Vor 25 Jahren hatte man auch schon diese Einengung festgestellt. Jedoch hatte mir das keine Schmerzen oder Einschränkungen verursacht. Als Schmerzmittel verordnete er mir Tegretal-Saft und Tramadol. Mein Hausarzt verordnete Ibu mit KG. u. Traktionsbehandlung. Ich denke, dass das neurologische Urteil fragwürdeg ist, hätte aber gerne von den Experten im Forum mehr erfahren! MfG. ottelli

Halswirbelsäule, MRT, Behandlungsmethode
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Vorfußschmerzen mit Ödembildung - Coalitio oder Osteonekrose?

Hallo liebe Community-Mitglieder! Im Folgenden möchte ich gerne meine Beschwerden und die bisher gelaufene Diagnostik kurz schildern.

Ich leide nun seit ca. 6 Wochen an Schmerzen im linken Vorfuß. Zu Beginn der Beschwerden dachte ich lediglich, ich hätte meinen Schuh zu eng geschnürt. Es bestand nur ein leichtes Ziehen auf dem Fußspann. Von Tag zu Tag wurden die Schmerzen stärker und ich begann etwa ab Tag 5 mit Voltaren-Salbenverbänden. Da sich einige Tage später noch immer keine Besserung einstellte besuchte ich den Chirurgisch-Orthopädischen Notdienst. Dort wurde ein Röntgenbild gemacht, welches unauffällig war. Der Arzt ordnete die weitere Behandlung mit Voltaren-Salbe an. Weiterhin ließen die Schmerzen nicht nach. Ich konnte kaum noch auftreten und ging daher zu meinem Hausarzt. Dieser tippte auf eine Sehnenscheidenentzündung und verordnete weiter Voltaren-Verbände und dazu Novaminsulfon und Ibuprofen. Tage später wurde mir dann Arcoxia 90mg verschrieben, welches ebenfalls keinen Erfolg brachte. Zu Beginn des neuen Jahres bekam ich dann ein MRT des linken Fußes, wo ein auffälliges Knochenmarködem der Metatarsale 2 Basis mit fragwürdiger Knochenbrücke zum Os cuneiforme intermedium gesehen wurde. Der Radiologe schrieb in seinem Bericht, dass eine Coalitio partiell zwischen Os cuneiforme und Metatarsale 2 möglich sei und dadurch auch eine beginnende Osteonekrose vom Typ Freiberg-Köhler (Köhler II). Mein Hausarzt stellte den Besuch beim Orthopäden als äußerst dringend dar und machte mir mit der Diagnose des Radiologen ziemliche Angst. Noch am selben Tag ging ich daher in eine Chirurgisch-Orthopädische Praxis, wo mir Einlagen und eine Elektrowellen-Behandlung verschrieben wurden. Sowohl die Elektro-Behandlung, als auch die Einlagen-Behandlung beginnt erst Ende nächster Woche. Ich frage mich nun, wieso der Hausarzt die Behandlung so dringend machte und der Chirurg die ganze Sache so entspannt sieht. Auf meine Frage, wie eine Osteonekrose festgestellt werden könne antwortete er mir: "Wir werden sehen, ob in den nächsten Wochen Ihr Fuß bricht. Das wäre dann ein sicheres Zeichen, weil der Knochen durch die Krankheit porös geworden ist.". Kann ich also nichts anderes tun, als auf einen Bruch warten? Und ist die Behandlung mit Einlagen und Strom der konventionelle Behandlungsweg? Ich kann mittlerweile so gut wie gar nicht mehr laufen, habe extreme Schmerzen und nun seit ca. 2 Wochen auch teilweise einen Ruheschmerz. Die Schmerzen fühlen sich wie ein sehr starkes Stechen und Brennen an. Zum Abschluss noch kurz zu meiner Person: Ich bin 19 Jahre alt, weiblich, und leiste derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Grundschule ab.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand eine Einschätzung zu meiner Situation geben könnte oder die Symptomatik und Verdachtsdiagnosen kennt.

Liebe Grüße,

Polly.

Füße, Schmerzen, Behandlungsmethode
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