Angst vor drohendem Herzinfarkt - Zurecht ?

Liebe Community, ich brauche mal eure Hilfe. Ich habe nun seit einigen Wochen, bzw. fast schon Monaten immer wieder diverse "Herzbeschwerden". Angefangen hat es mit häufigen Extrasystolen beim Sport. Diese kenne ich zwar, mittlerweile macht mir das auch keine Angst mehr, aber da traten sie eben ungewöhnlich häufig auf.

Später kam dazu, dass ich auch in Ruhe immer häufiger das Gefühl hatte mein Herz schlägt unregelmäßig. Auch häufig beklemmende Gefühle in der Brust, fixierung auf den Herzschlag, immer wieder das Gefühl eines sehr stark schlagenden Herzens, auch bei normalem Puls und Blutdruck.

Habe nun mehrere Ruhe-EKGs, 2 Blutbilder, Ultraschall vom Herz, Belastungs-EKG und Langzeit-EKG hinter mir.

Seit ca. 1-2 Wochen habe ich ständig das Gefühl ein Engegefühl in der Brust zu haben. Sehr oft kommt mir Treppensteigen sehr anstrengend vor. Komme oben an und mein Herz schlägt sehr schwer, bin aus der Puste wie nach dem Sport. Außerdem sehr häufig Schmerzen im linken Arm und der Brust.

Nachdem ich letzte Woche mit starkem Herzrasen und Panik aufgewacht bin, dazu kalter schweiß und todesangst bin ich ins Krankenhaus. Hing dort mehrere Stunden am EKG und Blutbild wurde gemacht. Wurde ohne Befund entlassen mit Empfehlung zum Kardiologen zu gehen.

Dort war ich heute. Wieder großes EKG + Ultraschall, alles normal. Bekomme dort nun nochmal ein LZ-EKG für 2 Tage aber erst in einer Woche. Laut Kardiologe ist aber nichts auffälliges am Herz zu sehen.

Ich habe einfach totale Angst. Mittlerweile habe ich immer wieder Schmerzen im linken Arm. Aber immer nur kurzzeitig, an verschiedenen Stellen. Meist Ellenbogen, manchmal zieht es auch bis in den Finger. Außerdem diese beklemmungen in der Brust. Zwar kein starker Druck oder so, aber immer ein Gefühl als wäre etwas in der linken Brust. Auch der linke Arm fühlt sich heute ständig so schwer an. Außerdem habe ich nun seit mehreren Tagen Bauchschmerzen.

Mache ich mir einfach nur zu viele Sorgen? Oder droht mir doch ein Infarkt? Ich meine mittlerweile war ich bei 2 Kardiologen, und 1x im Krankenhaus und niemand kann etwas finden. Ich denke halt ständig ich habe bestimmt verengte Gefäße und bekomme jeden Moment einen Infarkt. Insbesondere durch die Symptome.

Ich kann mir zwar sowohl die Schmerzen im Arm als auch die Beklemmungen / Schmerzen in der Brust auch mit Rückenproblemen erklären (total Verspannt), aber das mit dem Herz macht mir einfach Angst.

Wenn diese Beschwerden von Verengungen kommen würden, hätte man da nicht schon irgendwann etwas sehen müssen? Oder es zum Infarkt kommen müssen? Bilde ich mir das nur ein? Ich habe gehofft der heutige Kardiologenbesuch beruhigt mich, ich fange wieder an Sport zu machen und meinem Körper zu vertrauen, aber dem war leider nicht so, im Gegenteil.

Kurz zu mir: 26j, schlank, (1,80 / 73kg), nichtraucher seit 6 Jahren (davor 1,5 Jahre geraucht), Sport schon länger nicht mehr, aber gehe viel zu Fuß.

Würde mich freuen wenn mir jemand helfen kann. Danke !!!

Angst Herz herzinfarkt kardiologe Psyche Arteriosklerose Herzrasen Infarkt
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OP- verkalkte Halsschlagader

Hallo, meine Mam hat vor nicht ganz einem Jahr drei Bypässe gesetzt bekommen, davor wurde bei ihr außerdem eine Verkalkung der Halsschlagader diagnostiziert. Letzteres sollte nun operiert werden, aber das ganze gestaltet sich gelinde gesagt zu einer einzigen Farce. Folgendes ist bis jetzt passiert bzw. nicht passiert und als niemals Kranke und dazu noch Leien, sind völlig hilfslos: Das Herzzentrum, in dem die Bypass-OP durchgeführt wurde hat festgelegt, dass das Halsschlagaderproblem in Tablettenform ( Blutverdünner etc. ) zu behandeln sei. Soweit, so gut. Nach etwa einem halben Jahr nach der Bypass-OP verspürte meine mam erneuten leichten Druck im Brustkorbbereich und teilte dies ihrer Hausärztin mit, die diese Info zu den Unterlagen nahm ( unseres Wissens nach heutigem Stand ein grobes Fehlverhalten ), nach der großen Untersuchung wurde dann im örtlichen KKH festgestellt, dass die Verkalkung der Ader sich weiter verstärkt hat und man entgegen der ärztlichen Festlegung des Herzzentrums zu der Feststellung gelangte, dass dies unbedingt operiert werden müsse. Monate später gab es dann einen OP-Termin. Dieser war etwa vor 4 Wochen. Meine Mam wurde im KKH aufgenommen und Voruntersuchungen wurden gemacht. Am 2. Tag ihres Aufenthaltes wurde ihr jedoch mitgeteilt, dass die OP nicht stattfinden könne, weil der Neurologe im Urlaub sei. Also verließ sie das KKH. Ein neuer Termin wurde festgelegt. Dieser stand für den 26.10.2011 fest. Die Aufnahme im KKH erfolgte erneut einen Tag zuvor. Die Prozedur der Vorbereitungen fand wiederholt statt, mit dem Ergebnis, dass nun der Anästesist Einspruch gegen die geplante OP erhob wegen des durch die Patientin angegebenen Druckempfindens im Brustkorbbereich. Daraufhin entschied man sich, die OP zu verschieben, um die Voruntersuchungen genauer vorzunehmen. Dies geschah und am Abend des 26.10. stand der neue OP-Termin für den darauffolgenden Tag, den 27.10. fest. Nun wurde meine Mam am Vormittag des angesetzten OP-Tages bis vor den OP-Saal geschoben, wo offensichtlich die an der OPbeteiligten Ärzte zusammentrafen mit dem Fazit, dass der Chirurg die OP unter den gegebenen Voraussetzungen ablehnte. Es müsse erst ein Herzkatheter durchgeführt werden, da sonst die Gefahr für einen Herzinfarkt während der OP entscheidend zu groß sei. Also wieder alles retour und erneute Entlassung aus dem KKH. Es gibt jetzt einen Termin in einer nahegelegenen Kleinstadt, wo ein Herzkatheter gemacht werden soll, dieser ist für den 9.11.2011 festgesetzt. Wir sind sprachlos und entsetzt darüber, wie man hier verfährt. Wer kann denn bei diesem vielen Hin und Her noch Zuversicht und Vertrauen haben????????? Weder der Patient, noch wir als Angehörige! Viele Kleine Dinge, die für Unsicherheit und zusätzlich für Verwirrung sorgten, habe ich gar nicht erwähnt. was aber soll man tun? Wir würden uns jetzt gern an einen Gefäßspezialisten wenden, wissen aber nicht, wie und wo und ob es überhaupt ratsam ist.

bypass Arteriosklerose Halsschlagader
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