Ständig krank aber keine Ursache?

Hallo, ich war zwar früher schon anfälliger für Infekte als manch anderer, aber noch in einem Rahmen der "normal" war.

Allerdings bin ich seit gut 1,5 Jahren eigentlich mehr krank als gesund. Ein "Anfang" oder Zusammenhang ist mir erst nicht wirklich aufgefallen, rückblickend denke ich aber es könnte schon 2014 angefangen haben.

Ich war im Oktober 2014 mal 4 Wochen am Stück krank. Erst wie ein normaler gripaler Infekt, dera ber nicht weg ging. Dazu kamen Fieber, Schüttelfrost, das komplette Programm. Habe 2x Antibiotika bekommen. Nach 4 Wochen war ich 2 Tage Arbeiten, dann während der Arbeit Kreislaufkollaps und nochmal 2 Wochen krankgeschrieben.

Anschließend ging es langsam wieder.

Von da an kann ich mich aber entsinnen war ich ständig krank. Alle paar Wochen wieder einen Infekt. Selbst wenn ich mal keinen Husten, Schnupfen, Kopfeschmerzen, Fieber & Co. hatte fühlte ich mich durchgehend müde, schlapp, wollte nur noch schlafen. Ich hatte im Sommer 2015 bestimmt 2 Monate in denen ich kaum aus dem Bett kam vor abgeschlagenheit, Müdigkeit, ständig das Gefühl "krank" zu sein bzw. wie bei einem Infekt eben. In den 3. Stock die Treppen waren fast ein Marathon, wo sonst kein Unterschied zwischen Treppe hoch oder runterlaufen war kam ich nun völlig aus der Puste oben an. Und das über Monate.

Kardiologisch mit Verdacht auf Myokarditis wurde ich in dieser Zeit 2x untersucht. Es wurden auch ständig Blutbilder gemacht, alles unauffällig. Die Lunge wurde auch einmal gerönkt um eine unbemerkte Entzündung auszuschließen.

Mittlerweile ist es zwar nicht mehr so extrem, aber ich bin dennoch ständig krank. Habe mittlerweile seit Monaten immer wieder Kopfschmerzen im Bereich der Nebenhölen, Nase ist dauerhaft zu (bin bereits beim HNO in Behandlung mit v.A. chronische Sinusitis).

Vor ein paar Wochen kam dann noch eine Nacht dazu in der ich höllische Bauchschmerzen hatte, außerdem Übelkeit. Aber ohne Durchfall oder Erbrechen. Wurde vom Arzt trotzdem als Magen-Darm-Infekt abgetan ohne weitere Untersuchung.

Dazu kam in letzter Zeit noch: - Seit längerem ständig Blähungen - Seit ein paar Wochen häufiger Bauchschmerzen - eine Nebenhodenentzündung - eine Analvenenthrombose - im Rahmen der Nebenhodenentzündung hat der Urologe kleine Warzen entdeckt die wohl auf eine HPV Infektion zurückzuführen sind. Deren Ursprung ist mir allerdings rätselhaft.

Ich weiß mittlerweile einfach echt nicht mehr was ich noch machen soll. Ich war früher sportlich, bin viel Fahrrad gefahren, habe im Fitnesstudio trainiert usw. Seit 1,5 Jahren steht mein Fahrrad unbewegt im Keller, das Studio sehe ich nur noch auf den Kontoauszügen..... Hat jemand eine Idee was man noch machen könnte bzw. wo eine Ursache für dieses ständige krank sein stecken könnte?

Bin dankbar für jede Antwort.

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Danke erstmal für die vielen ausführlichen Antworten.

Hier noch ein paar Ergänzungen zu euren Fragen:
- Die Beschwerden fingen nciht mit dem Antibiotika an, vielmehr war ich ja die 4 Wochen krank, bekam da Antibiotika und danach kamen immer wieder Infekte. Ob das überhaupt zusammenhängt, wer weiß.

- Ich bekam 2015 noch mehrfach Antibiotika, bestimmt 3-4x. U.A. wegen einer OP, außerdem Nebenhölenentzündung usw.

- Es wurde vor 1-2 Monaten eine Stuhlprobe beim Hausarzt genommen und untersucht, wegen der häufigen Darmbeschwerden, hier soll alles ok gewesen sein.

- Mein Hausarzt hat mich nun zum Gastroenterologen überwiesen wegen der Darmbeschwerden, ABER mit dem Auftrag Fructose / Lactose Atemtest zu machen wegen der ständigen Blähungen und Bauchschmerzen. Finde ich etwas dämlich, da ich nicht glaube dass nach all diesen Dingen die Beschwerden durch eine Unverträglichkeit kommen. Ich sehe darauf keinen Hinweis. Der Gastroenterologe macht natürlich auch nur das was im Auftrag steht ........

- was das Thema psychische Belastungen, Freude bei der Arbeit etc. angeht: Ich liebe meinen Job, meinen Arbeitsplatz, meine Kollegen, hier gibt es definitiv keine Probleme, im Gegenteil. Und privat gibt es auch keine Probleme außer eben das ständige krank sein, was mittlerweile wirklich auch auf die Psyche schlägt. Auch wenn meine Hausärztin bereits nach den ersten paar Besuchen und dem 2. Blutbild anfing es auf die Psyche zu schieben.

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Danke erstmal für eure Antworten.

Ich werde wohl erstmal weiter versuchen den Vermieter zu kontaktieren, gleichzeitig mich rechtlich und ggf. fachlich beraten lassen.

Was mir halt weiter Sorgen macht ist, dass ich mich extrem schlapp und müde fühle, als hätte ich seit tagen nicht geschlafen und das Gefühl die Augen kaum aufhalten zu können bzw. teilweise auch tränende klebrige Augen.

Habe schon Angst, dass das von dem schimmel kommt, aber auf der anderen Seite trat es eben auch erst auf als ich diesen entdeckt habe. Wer weiß wie lange er vorher schon da war.

Und wenn es tatsächlich Schimmelfolgen sind, dann habe ich die Befürchtung lange damit leben zu müssen, so schnell werde ich sicher weder eine neue Wohnung finden noch den Vermieter zur Beseitigung der Mängel bringen.

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kannd as denn auch was neurologisches sein?
Manchmal habe ich das Gefühl es kitzelt/kribbelt auch ein bisschen an der Wange. Wie wenn ein Haar da wäre was stört, dann geht man einmal mit der hand drüber und es ist erstmal weg.

Das im Ohr nervt aber am meisten, ständig als wäre ein Haar im Ohr was man wegmachen will.

Wenn ich morgens aufstehe ist mir aufgefallen ist es erstmal nicht da, bzw. wenn ich im Bett liege. Meist kommt es erst nach einer Weile nach dem Aufstehen.

Vor etwas neurologischem habe ich am meisten Sorge,  gerade weil ich auch die letzten Tage öfter mal etwas mit Schwindel etc. zu tun habe, aber das habe ich früher schon häufiger gehabt und es war nie was schlimmes.

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Noch ein Nachtrag: Kann / Muss man sowas desinfizieren? Wenn ja, ich habe Freka-Cid Jodsalbe. Geht das damit?
Gemerkt dass es blutet habe ich in der Badewanne in einem Erkältungsbad, ist das schlimm (z.B. was entzündung, blutvergiftung etc. angeht?)

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also habe jetzt mit der Praxis gesprochen dort wurde mir gesagt mit gripalen Infekten und krank sein könnten sie leben ich darf nur kein Fieber haben. Solle am Tag vor der OP nochmal anrufen und ggf. den Termin verschieben.

Werde ich uach denke ich machen wenn ich nicht fit bin, mit oder ohne Fieber. Ich bin eh sehr anfällig und habe kein gutes Immunsystem dem muss man ja nicht zusätzlich noch die OP zumuten wenn es eh schon angeschlagen ist.

Gegen die Beschwerden habe ich bisher nicht viel gemacht, hatte einige Tage schleimlösende Tabletten welche aber null geholfen haben. Und was die Ursache für all das ist dafür muss ich mir wohl mal einen neuen Arzt suchen, mein jetziger schreibt mich wieder und wieder krank und fängt bereits nach einem Blutbild ohne Auffälligkeiten an die Beschwerden auf die Psyche zurückzuführen???

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aber passieren wird da erstmal nichts oder? Also dass da was entzündet ist und der Zeh "kaputt" geht? Weil es halt nicht nur da weh tut wo der Nagel eingewachsen ist .....

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ja mit dem Arzt besprechen sowieso, aber ich dachte ich höre mir vorher auch nochmal andere Meinungen an und mach mich schlau, Gespräche mit Anästhesist etc. gibt es ja hoffentlich eh noch, ist auch noch ein paar Monate hin.

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Sehr schnell außer Atem - Angst vor Herzproblemen / Infarkt?

Hallo!

Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl schnell außer Atem zu sein. Z.B. nach dem Treppen steigen. Dann denke ich mein Herz schlägt deutlich stärker wie sonst und ich schnaufe als hätte ich gerade Sport gemacht. Allerdings ist das nicht immer so. Manchmal glaube ich es ist nur dann so schlimm wenn ich daran denke. Seit einigen Monaten habe ich schon oft das Gefühl etwas schlecht Luft zu bekommen. Auffallen tut mir das aber fast nur morgens wenn ich im Bus sitze, dass wenn ich durch die Nase atme ich das Gefühl habe ich bekomme schlechter Luft. Aber wenn ich versuche an was anderes zu denken ist es weg.

Was mich im Moment am meisten beunruhigt ist wie gesagt das außer Atem sein nach dem Treppensteigen. Und auch in ruhe habe ich oft das Gefühl in meiner Brust "ist irgendwas", als würde ich ständig mein Herz merken. Keine schmerzen und auch kein richtiges Engegefühl, einfach so ein Gefühl als merke ich ständig mein Herz.

Man muss dazu sagen, vor ca. 3-4 Jahren hatte ich mal eine Phase mit häufigen Herzbeschwerden. Herzrasen, Herzstolpern, Atemnot, Brustenge, fast alle Herzinfarkt Symptome durch. EKGs, Langzeit EKG, Belastungs-EKG, Blutuntersuchungen und Ultraschall war damals aber unauffällig und ich merkte immer mehr, dass es die Psyche ist/war. Habe das nach einiger Zeit gut in den Griff bekommen und keine Probleme mehr gehabt.

Nun habe ich große Angst, dass das ganze wieder anfängt. Damals hat es mein Leben sehr eingeschränkt, und ich habe einfach Angst so etwas wieder zu bekommen.

Wann sollte ich mir denn bezüglich meiner Symptome Sorgen machen? Wann zum Arzt? Mit 26 kann ich mir auf der einen Seite nicht vorstellen etwas mit dem Herzen zu haben, gerade wenn vor ein paar Jahren noch alles gut war. Auf der anderen Seite habe ich aber Angst, dass doch etwas ist.

Noch kurz ein paar Eckdaten: Ich bin wie gesagt 26, sehr schlank (73kg bei 1,80), nichtraucher seit 6 Jahren, davor ca. 1,5 Jahre geraucht, kaum Alkohol, Essen mehr oder weniger außgewogen, nicht ungesund zumindest.

Ich hoffe mir kann hier jemand Tipps geben wie ich am besten damit umgehe um das schnell wieder los zu werden. Oder ob ich doch nochmal zum Azrt gehen soll.

Vielen dank!

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also beim Arzt war ich nun mal. Dieser meinte auch erst Herz....aber Lunge hält er für wahrscheinlicher (Herz wurde vor einigen Jahren komplett gecheckt, außerdem gab es als Baby schon Lungenprobleme).

Ein Lungenfunktionstest zeigte wohl, dass die Werte nicht perfekt sind. Zwar nicht so, dass man sich sorgen machen müsste aber sie könnten wohl für jemanden in meinem Alter besser sein. Nun habe ich in 2 Monaten einen Termin beim Lungenfacharzt (nach 23 angerufenen Ärzten gab es nur 2 Termine, das war der schnellste.....)

Habe jetzt ein Asthmaspray bekommen falls die Beschwerden schlimmer werden.

Trotzdem mache ich mir Sorgen und habe Angst. Der ARzt meinte zwar es ist nichts akutes und nichts worüber ich mir erstmal Sorgen machen sollte, aber es belastet mich und ich habe das Gefühl je mehr ich dran denke desto schlimmer wird es.

Vor allem habe ich selbst wenn ich nur zuhause sitze das Gefühl da "ist irgendwas". Immer das Gefühl im Bereich linke Brust wäre irgendwas, kein Druck oder so. Eehr so als hätte ich einen Kloß im Hals. Und je mehr ich dran denke desto mehr habe ich das Gefühl ich muss schwerer Atmen. Wenn ich nciht dran denke bzw. mich nicht reinsteiger habe ich nur das Gefühl meine Nase ist zu (was sie auch ein bisschen ist) und eben dieses Gefühl da ist was in der Brust.

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also meine letzte Impfung war vor 14 Jahren (da war ich 11). Die Wunde ist nicht groß, nur eine kleine Schürfwunde am Finger, die nicht blutet aber die obere Hautschicht fehlt halt. Leider hat auch kein Arzt mehr offen sonst wäre ich noch zum Hausarzt heute Abend. Meint ihr es reicht auch morgen? Meine freundin hat mir eben ständig eingeredet ich solle zum Azrt gehen und mir nun mehr Angst gemacht als ich selbst hatte.

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Also im Moment habe ich die Nase zu, es kratzt ein wenig im Hals/Rachen, bin mir nicht sicher woher es kommt ob es einfach erkältet ist oder vom Rauch kommt. Ist das schlimm, selbst wenn es vom Rauch kommt? Geht das von alleine wieder weg? Wann wäre es denn sinnvoll noch mal zum Arzt zu gehen? Da ich in Bezug auf Rauchvergiftung alles mögliche von Nervenschäden, Hirnschäden durch sauerstoffmangel, Lungenödem etc. lese frage ihc mich doch, ob ich mir da garkeine Gedanken machen muss? Aber bei diesen massiveren Folgen hätte ich wahrscheinlich schon stärkere Beschwerden oder?

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und jemand eine Idee was es sein kann?

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