Zwischen den Organen ... was ist da?

1 Antwort

Da ist kein leerer Raum. Die Organe im Bauchhraum sind permanent in Bewegung - die einen mehr, die anderen weniger. Insbesondere der Dünndarm - mehrere Meter lang ! - muss sich bewegen, damit die Nahrung den 'weiteren Weg findet'. Damit die Bewegung gut funktioniert, ist der Bauchraum von einer Haut (= Bauchfell) umgeben. Diese ist mit Schleim überzogen - wie auch die Organe. Man kann dies mit Gleitmittel vergleichen. Da der Schleim sich ständig erneuert, muss der alte abgebaut werden. Dies geschieht von selbst.

Auch ist der Organismus in der Lage, bis zu einem gewissen Maß, freie Flüssigkeiten (= die dort eigentlich nicht hingehören) abzubauen. Wird z.B. eine OP im Bauchraum durchgeführt, wird eine Wunddrainage eingesetzt, mit deren Hilfe die überschüssige Flüssigkeit abfließt (meist in Beutel oder Flaschen). Hier ist es dann zu viel Flüssigkeit; der Körper kann sie nicht mehr in ausreichender Geschwingkeit selbst abbauen.

Eine sog. "EasyFlow"-Drainage ;-) Bedeutet das nun, dass der restliche Hohlraum voll mit "Schleim" ist?

@aaaha

Es gibt keine Hohlräume in dem Sinne. Im Bauchraum ist alles vollgepackt mit Organen. Und dazwischen ist Schleim.

Hilfe, gibt es einen guten Urologen in Berlin oder Umgebung?

Ich hoffe es interessiert irgendeinen Menschen da draussen und kann mir eventuell helfen?

Ich wurde vor einem halben Jahr im Urachus Bereich operiert, eine offene Urachusfistel bis rein in die Harnblase. Vor der Operation folgene Syptome: Schmerzen im Bauch, Schmerzen im Bachnabel, Flüssigkeit aus dem Bauchnabel, Schmerzen in beiden Leisten, Schmerzen auf beiden Nierenseiten, ein pieken in der Harnblase.

Nach der Operation war ich neun Wochen krank geschrieben und meine Schmerzen waren weg.

So nun ein halbes Jahr später, fängt das wieder an, die gleichen Schmerzen wie damals. Ich ging in die Klinik, wo ich vorher schon operiert wurde. MRT wurde gemacht mit KM und keine Auffälligkeiten. Schmerzen seit 2 Wochen. Habe einen Anruf von der Urologie bekommen, der gleiche Arzt operiert mich, wie damals. Diagnose: die Flüssigkeit muss von der Bauchdecke kommen, kommt in zweich Wochen (wo ich den OP Termin habe) keine Flüssigkeit mehr aus dem Bauchnabel, dann müsen wir uns was anderes überlegen. Was ist das bitte für eine Aussage und das von einer Universitätsklinik? Bombe!!!

Bin mit diesem Ergebnis nicht zufrieden und habe ein komisches Bauchgefühl. Jedenfalls wollen Sie jetzt den Bauchnabel einfach von innen und aussen zu machen.

Ich bin zu einer anderen Rettungsstelle gefahren, da ich ständig 24 Std. am Tag Schmerzen habe. So, sie machten Ultraschall und was sehen sie da? Eine neue Urachusfistel mit Flüssigkeit. Ich fragte die Ärztin, wie es sein kann, nach einem halben Jahr, das sich da was neues bilden kann und ha genau das selbe ist? Sie meinte, dann wurde bei der OP das nicht richtig verlötet. Haben Blut abgenommen und ih habe wieder eine Entzündung im Blut und Urin. Obwohl der Arzt meinte, Blutbild sei im Normbereich.

Warum nimmt mich kein Arzt ernst und warum will mir die Klinik was verbegen, das es angeblich von der Bauchdecke her kommen soll?

Ich wurde nach Hause geschickt ( 3 Rettungsstelle seit Januar). Und soll mich beim niedergelassenen Urologen vorstellen, zumal nicht jede Klinik diesen Bereich operiert, da es schon was ausser gewönliches ist.

Ich weiß keinen Rat mehr, wo ich noch hingehen soll und wo ich schnell dran komme. Habe nicht ewig Zeit dafür.

Wäre sehr dankbar auf eure Antworten.

Liebe Grüsse

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