Zu welcher Jahreszeit ist die Gefahr von Wildwechsel am größten?

4 Antworten

Uns ist mal am hellichten Tag, gegen Mittag, ein Reh vor das Auto gesprungen. Und es war ca. 150 m v o r dem Schild Wildwechsel. Lag bestimmt daran, dass die Rehe nicht lesen können! Na gut, es war auch "nur" ein Scheinwerfer kaputt gegangen.

wenn rehe lesen könnten, könnten sie auch die nächste fußgängerampel benutzen. DH

Vor Ostern sind die Hasen unterwegs (kein Scherz!!!). Ich hab vor 2 Jahren einen auf der Autobahn mit 160 km/h erwischt und der hat mein Auto (Seat Leon - kein SMART) ziemlich zerlegt. Also nicht nur Respekt vor Rehen haben, Feldhasen sind riesig und können viel Ärger machen.

Danke für den Hinweis! :-)

das ganze Jahr über mußt Du in der Abenddämmerung, aber auch Nachts mit Wildtieren rechnen, insbesondere Nachts mit Wildschweinen und jetzt wo das Frühjahr und die Paarungszeit langsam beginnt,spielen die Tiere eh verrückt.......

Im Frühjahr werden die Reviere bekämpft und im Herbst ist Brunftzeit - also zu diesen Jahreszeiten ist der meiste Wilwechsel

Fühlen oder denken Katzen, haben Katzen auch Verlustängste?

Wir haben ein Findelkaterchen, er war in einem erbärmlichen Zustand und den ganzen Winter wohl irgendwo draußen. Abgemagert bis auf die Knochen und unterentwickelt. Am ganzen Körper hatte er Ekzeme, die mittlerweile alle zurück gegangen sind. Ein Ohr ist leider etwas verkrüppelt (Frost oder Beißerei). Aufgrund seiner Größe dachte ich, er wäre 3 oder 4 Monate alt, aber der Tierarzt hat anhand seines Gebisses das Alter auf ca. 8 oder 9 Monat korrigiert. Er wird wohl sein Leben lang klein bleiben, dieses Defizit holt er nicht mehr auf.

Er ist gesund und munter. Verfressen allemal und ein ganz lieber Kerl. Hellwach und läuft mir immer noch nach den 4 Wochen bei uns auf Schritt und Tritt nach.

Gestern wurde er kastriert. Es war ein schreckliches Drama, wie ich es noch nie erlebt habe. Erst durfte er nichts zu fressen bekommen, was kein Tier verstehen würde. Dann aber habe ich ihn in die Transportbox gepackt und ab mit dem Auto. Das war wohl für ihn so, als ob ich ihn weggeben würde (erst kein Futter und dann das). Er hat so getobt und randaliert in der Transportbox. Zuvor war er schon einige Male in der Praxis, aber so hat er sich nie aufgeführt.

Der TA meinte, er würde ihn sofort operieren, damit es nicht schlimmer wird. Und er meinte noch, das sei ein kleiner Kämpfer. Musste draußen im Winter immerzu kämpfen, um Futter, ums Überleben. Und dass er dieses Mal weder Futter erhalten hat und auch noch weggefahren wurde - das war wohl zu viel.

Nach der OP in der Aufwachphase das gleiche Spiel, rotieren in der Transportbox und miauen. Sobald ich ihn aber auf den Arm genommen habe und mit ihm gesprochen und ihn gestreichelt habe, wurde er sofort ganz ruhig. Und alles war gut.

Heute rennt er wieder im Haus herum und lässt mich nicht aus den Augen.

Jetzt meine Frage - können Katzen denken oder wie dieses Katerchen, Angst haben, dass man ihn aussetzt? Dass man ihn quasi seinem Schicksal überlassen würde? Und er sich dagegen wehrt?

Ich habe immer Katzen, aber das ist mir noch nicht untergekommen.

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