Zu welchem Arzt muss ich gehen, wenn

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Hallo, Deine erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Die eigentliche Fachrichtung ist ein Orhtopäde. Der kann röntgen und Dir sagen, wo Dein Problem wirklich liegt und entsprechende Therapien einleiten.

Der Hausarzt sollte immer involviert sein, weil er oftmals auch gebraucht wird und nachher die sammelnde Funktion für Deine Krankengeschichte hat. Die brauchst Du komplett, wenn Du zum Beispiel mal einen Antrag stellen willst. Wenn Du mal 'ne Kur brauchst oder einen Antrag beim Versorgungsamt stellen willst.... oder er bei einer Lebensversichrung, die Du abschließen willst, nach Deiner Krankengeschichte gefragt wird. Aber auch, wenn der Orthopäde Dich versorgt hat und Du in einem Jahr vielleicht nochmal Krankengymnastik brauchst, dann wird er Dir, weil er "Mitbehandler" ist, wahrscheinlich auch ein Wiederholungsrezept schreiben ohne dass Du erneut zum Orthopäden musst. Das geht oft dann schneller und ist einfacher. Außerdem kann es sein, dass Du vielleicht auch zum MRT musst, vom Orthopäden aus, aber der Hausarzt ist im Vorfeld für die nötigen Blutwerte, die der Radiologe dann braucht, zuständig. Also, es macht in vielerlei Hinsicht Sinn, den Hausarzt nicht zu umgehen.

Aber der Orthopäde ist zur Abklärung Deiner Knochen und Deines Bewegungsapperates (Knie, Hüften, Rücken, Achsfehlstellung der Beine) zuständig. Er wird beurteilen, ob durch die X-Bein Stellung vielleicht schon Schäden an Deinem Knie entstanden sind, weil die inneren Kniekanten ja näher aneinander liegen und auf einander reiben. Je nach Befund könnte er Dir zum Beispiel zu Einlagen raten, die über eine Innenranderhöhung der Achsenfehlstellung entgegen wirken. Vielleicht ist bei höhergradiger Fehlstellung auch eine sog. "Umstellungsosteotomie" nötig. Es ist wichtig, dass Du Dich darum kümmerst, da sonst eine Arthrose (ein Verschleiß) immer mehr fortschreitet und Du in vielen Jahren vielleicht deswegen sogar ein neues Kniegelenk brauchst (Gelenkersatz) ... oder Hüftgelenke, weil Du vielleicht eine Fehlstellung bereits in den Hüftkopfen hast, die in dieser Form bei einer unerkannten Hüftdysplasie entstanden sind.... Es lohnt sich, sich frühzeitig zu kümmern. Er wird auch darüber entscheiden, ob in Deinem Fall eine Physiotherapie hilfreich ist (Krankengymnastik, Osteopathie.... letztere wird neuerdings von TK und zahlreichen BKK übernommen!). Aber solange eine Achsfehlstellung im höheren Ausmaß Deine Beschwerden macht, kriegst Du das nur mit Übungen nicht weg. Physiotherapie ist zum größten Teil Bewegung und da machst Du genau das, was Du sowieso Tag für Tag machst, Dich auf einer falschen Achse bewegen.

Also Fazit: Hausarzt > Strategie planen > Orthopäde > Therapie planen und dann Diagnostik und gegebenenfalls weitere Maßnahmen unternehmen. So wird das ganze ein rundes Paket und Du profitierst davon am meisten!!

Liebe Grüße, eosine !

also: laut deiner beschreibung hast du eindeutige X-Beine.Geh am besten zum Hausarzt und der schreibt dir dann eine überweisung zum physiotherapeuten und der hilft dir dann dabei dein Problem zu lösen.

Also wenn du Rückenschmerzen hast, solltest du dir vlt Massagen verschreiben lassen. Ich selbst, hatte eine Wirbelsäulenverkrümmung & dann bin ich zu einem Osteopäden gegangen und der hat das wieder ganz gut hinbekommen..kommt natürlich darauf an, was du genau hast. Aber wie gesagt ich würde Osteopäde oder auch Orthopäde empfehlen :) Gute Besserung!:)

Massagen werden heute nur noch äußerst ungern rezeptiert, weil es sich bei dieser Theapie um passive Anwendungen handelt. Wenn die Massagen durch sind, kann der Patient nichts anderes tun, als abwarten, bis durch die Fehlhaltung die gleichen Beschwerden wieder da sind. Meistens hält das nicht lange. Die Krankenkassen sehen Massagen also immer häufiger als "Wellness"-Maßnahme an, von der der Patient zwar Erleichterung im Moment bekommt, aber die einer eigentlichen Heilung nicht unbedingt dienen. Und derjenige, wo Du warst, ist ein Osteopath (nur so, tschuldigung :) Osteopathie wird jetzt zum Beispiel sogar von manchen Krankenkassen übernommen wie TK und zahlreichen BKK. Man bekommt ein Privatrezept vom Hausarzt, der die Notwendigkeit einer Osteopathie mit Diagnoseangabe bescheinigt. Der Patient kann dann die Osteopathiebehandlung wahrnehmen, bekommt selbst die Rechnung und kann sich diese von der Krankenkasse rückerstatten lassen (soweit ich informiert bin, übernehmen die bis 100,- Euro) LG

Normalerweise wirst du z.B. von deinem Hausarzt bei solchen Problemen zu einem Orthopäden überstellt.

Also vorher mal zum Hausarzt, hätte ich gesagt.

Ein Orthopäde wäre angemessen.

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