Wurzelkanalbehandlung. Gibt es Nebenwirkungen?

2 Antworten

Für mich hört es sich ein wenig so an, als sei dein Problem nicht nur eine mögliche Nebenwirkung, sondern vielmehr die Tatsache, dass dein Zahnarzt einen Eingriff vorgenommen hat, den er nicht mit dir besprochen hat. Das ist nachvollziehbar, zumal du ja wohl nicht in Vollnarkose warst und er somit dich kurz hätte informieren können, was er da macht. Meine Zahnärztin macht genau das immer. Du solltest mit deinem Zahnarzt reden und ihm sagen, was dich geärgert hat. Wenn du ihn ohnehin nicht sonderlich schätzt, dann such dir einen anderen. Ich kann weibliche Zahnärztinnen übrigens nur empfehlen.

Genau das ist das Problem. Ich ärgere mich sehr darüber. Ich hätte nie ad hoc in diese Behandlung eingewilligt. Aber leider habe ich an sich zu gute Zähne und daher nicht genug Erfahrung mit solcher Abzocke.

hei du. bin helferin und kann dir sagen, dass eine wurzelkanalbehandlung keine nebenwirkungen hervorruft. ich arbeite seit 4 jahren als helferin und hab sowas noch nie gesehen. kann sein, dass du danach schmerzen hast, aber das ist normal. auch wenn die wurzelfüllung gut gemacht ist, hast du danach keine probleme. liebe grüße ^^

Wurzelbehandlung - Narkose

Hallo :)

Ich habe jetzt vor exakt 14 Tage, die Füllung eines meiner Backenzähne öffnen lassen (ich muss ne Wurzelbehandlung durchstehen). Leider war trotz 2 Spritzen, der ganze Ablauf ein Horror, so dass ich vor Schmerzen, in der Praxis geschrien habe. Vorab - ich bin kein Weichei! ;)

Das Erlebnis hat mir einen Schock (wie mir eine Verwandte im medizinischen Bereich erklärte) serviert und viell. sogar ein leichtes Trauma (ich habe manchmal noch die Erinnerungen, wie ich "hilflos" dalag und vor diesen "Höllenqualen" schrie. Wenn ich an der Praxis vorbeigehe, beschleunigt sich mein Puls...).

Nun muss ja noch die Wurzel gezogen werden, die Wurzelkanäle gefüllt werden und dann der Zahn abgedichtet werden. Momentan ist der Zahn (leider -.-" - "Stichwort: Bakterien") offen und mit einem Wattebausch versehen, damit die Gase entweichen können, sowie die Entzündung abklingt.

Ich habe einen Oralschirugen gefunden der mich behandeln wird. Abgemacht war ein "Testlauf" mit ihm. Er wird mir eine Spritze verpassen und sofort aufhören, wenns nicht anders geht, da ich jetzt schon "Panik" vor den "Vielleicht-Schmerzen" habe und die ganze Zeit weinen könnte). Bei positiven Verlauf würde ich mehrere Sitzungen durchstehen müssen.

Wenn dies nicht funktioniert, soll ich eine Kurzzeitnarkose bekommen. Dabei würde zwar alles in einem Abwasch erledigt werden und ein Stück vom entzündeten Gewebe entfernt, allerdings müsste dafür mein Kiefer aufgeschnitten werden. Er glaubt auch, dass mein Knochen (ich habe ab und zu Kieferschmerzen/Zucken) entzündet ist.

Jetzt sträubt sich mir das "Nackenfell". Ich will nicht, dass man mir den Kiefer aufschneidet!!! Grusel

Ich verzweifle, weil ich von einem Horror, in den nächsten komme und mir sogar noch eins aussuchen soll!!

Ist denn eine Wurzelbehandlung in Narkose so schwierig?!?! Muss man denn den Kiefer aufschneiden? Der Oralchirurge meinte, dass man eigentlich "theoretisch", oder zumindest nicht so einfach, eine Wurzelbehandlung unter Narkose machen könnte.

Liebe Grüße, LoveHidalgo

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Wurzelkanalbehandrevision durch Krone durchführbar?

Hallo zusammen,

bei mir steht in den nächsten Tagen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Wurzelkanalrevision an, nachdem letztes Jahr eine Wurzelbehandlung an dem Zahn 3.6 mit 3 Wurzelkanälen durchgeführt wurde und der damalige Zahnarzt zumindest einen Kanal nicht vollständig bis zur Wurzelspitze behandeln konnte. Nun hat sich wieder eine Entzündung gebildet. Am Montag habe ich einen Besprechnungstermin bei einem auf Wurzelkanalbehandlung spezialisierten Zahnarzt in einer großen Zahnarztpraxis. Nach der Wurzelbehandlung letztes Jahr wurde mir vom damaligen Zahnarzt noch vor Weihnachten eine neue Zahnkrone aufgesetzt. Er erkannte zwar auf dem abschliessenden Röntgenbild die nicht vollständig ausgebildete Wurzelkanalbehandlung, setzte aber die Krone drauf. Jetzt habe ich den Salat.

Folgende Fragen quälen mich:

  1. Könnte der Wurzelkanalspezialist durch die Zahnkrone bohren, die Wurzelkanalrevision dann durchführen und anschließend das Loch wieder schliessen / provisorisch schliessen oder wäre dieser Weg zu kompliziert / zu schlecht zu machen und die (teure) Krone müsste vorher entfernt werden?
  2. Sollte die Krone vor der Revision entfernt werden, habe ich doch gar keinen Abdruck vom besagten Zahn. Wie kann dann nach Abschluss der Revision und nach Ausheilen der Entzündung eine neue Zahnkrone angefertigt werden?
  3. Ist es überhaupt möglich, eine Krone zerstörungsfrei abzunehmen?
  4. Erfahrungsmäßig viele Sitzungen sind bei einer Revision usus?
  5. Wie hoch sind die Erfolgsquoten einer Revision?

Meine private Krankenversicherung hat mir zumindest schon einmal signalisiert, dass dieser Eingriff, auch wenn die Krone zerstört werden sollte, ein neuer Versicherungsfall ist und sie die Kosten für eine neue Korne übernehmen werden. Das klingt zwar erstmal gut, mir wäre jedoch lieber, man müsste die Krone nicht zerstören.

Ich werde zwar den Zahnarzt am Montag diese Fragen auch stellen, wäre jedoch gerne vorher schon entsprechend informiert.

Ich würde mich freuen, Antworten zu meinen Fragen aus diesem Forum zu bekommen. Ich wünsche noch einen schönen 2. Advent.

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