Würmer bei Himbeeren vermeiden?

5 Antworten

Wir haben Himbeeren, die später blühen und reifen als die ursprünglichen. Diese Pflanzen sind völlig unproblematisch und erfreuen uns jedes Jahr von August bis zum Frost mit dicken, reifen Früchten. Ich habe noch nie einen einzigen Wurm gesehen. Leider weiß ich nicht, wie die Sorte heißt. Solltest Du im Westen von Hamburg wohnen, gebe ich Dir gerne ein paar Ableger ab...

Ich kann nur empfehlen, auf eine andere Sorte Himbeeren zu wechseln! Bei Herbsthimbeeren hat man nämlich keine Probleme mit Würmern: Sie blühen erst so spät, dass der Himbeerkäfer seine Larven (eben die fälschlicherweise als solche bezeichneten Würmer) in den Blüten abzulegen. Somit hat man dann auch keine Würmer in seinen Himbeeren. Mehr dazu: http://www.himbeeren-pflanzen.de/himbeeren-wuermer-verhindern/

Hallo!

Schneide die Sträucher im Ende Herbst bis auf zehn Zentimeter über dem Boden ab. Der neue Austrieb trägt im Nächsten Herbst madenfreie Früchte.

Ohne chemische Keule geht da nichts. Ein wenig kann man den Befall einschränken. Alle befallene Himbeeren in einen Eimer mit Wasser verjauchen. Normalerweise lassen sich die Maden auf die Erde fallen und überwintern im Boden. Im Folgejahr schlüpfen die Insekten und stechen die Himbeerblüten an und legen ein Ei ab. Wenn weniger Tiere überwintern, kann der Befall nicht so schlimm ausfallen.

das ist ne gute idee, ganz ohne chemie.

Wenn die Himbeeren blühen mit BI 58 besprühen. Bis die Früchte sich entwickelt haben und essbar sind, sollte sich die Chemie abgebaut haben. Wenn Du ohne Chemie glücklicher bist, dann musst Du die Fleischbeilage in Kauf nehmen. Eine andere Möglichkeit kenne ich nicht, aber vielleicht hat ja noch jemand einen besseren Tipp.

bi 58 würde ich nicht nehmen. das ist nur in den absoluten notfällen angesagt. denn bi 58 ist der absolute killer. himbeeren, die damit besprüht worden sind, würde ich gar nicht essen. gift pur. und das ist ja wohl schlimmer als ein paar würmchen.

es könnte aber auch an der sorte liegen. es gibt sorten, die sind anfälliger, andere nicht.

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