Woher kommt die Hitze aus der Sauna und wieso wird die Luft in der Sauna nicht stickig?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In der Sauna gibt es drei Arten von Öfen: Strom - Gas - Holz, wobei letztere meist in Aussenkabinen verwendet werden und sie sind schwieriger abgenommen zu werden (Schornsteinfeger Prüfung) Alle Öfen schaffen es die Raumtemperatur auf die gwünschten 75 - 95 Grad zu bekommen und bei trockenen Saunen (ohne Aufguss) auch durchaus bis 120 Grad. Die Luft darin wird durch das Besuchen der Gäste durchaus stickig, denn der Sauerstoff wird durch das Atmen "verbraucht" Je mehr Gäste je schneller der Effekt. Darum wird in guten Saunaanlagen oder auch in der Heimsauna zu Hause oft der sogenannte "Sauerstoffaufguss" durchgeführt, kurz vor dem Besuchen der Kabine wird mit einem Handtuch frische luft von aussen eingewedelt. Dadruch startet der Ofen meistens sofort nach, weil die Temperatur sinkt. Danach wird die Kabine erst besucht, damit es eben KEINE stickige Luft ist.

Die Hitze kommt aus einem Ofen, auf den Steine liegen. Auf diese Steine wird ggf. dann noch Wasser gegossen, sodass heißer Dampf ensteht.

Ja, in Saunen kann es recht stickig werden. Direkt vor Aufgüssen wird meistens kurz gelüftet.

Die Wärme wird über elektrische Öfen (seltener Holzöfen) geliefert. Und die Luft ist nicht stickig, weil genug Sauerstoff vorhanden ist. Stickigkeit hat nämlich mehr mit verbrauchter Luft (angereichertem Kohlendioxid) als mit Wärme zu tun.

Was möchtest Du wissen?