Woher erhalten Menschen mit behinderung Geld? ERST LESEN; DANN BEANSTANDEN!

8 Antworten

Zu 1. Der Wohnheimplatz wird über die Pflegeversicherung, die Landeswohlfahrtverbände (heißen in unterschiedlichen Ländern verschieden) und die Grundsicherung finanziert. Zu 2. Der Platz kostet im Monat mehrere 1000 Euro, das ist unterschiedlich, ähnlich wie bei Altenheimen. Zu 3. Die Behindertenwerkstätten erwirtschaften Geld, dies wird in einem gewissen Prozentsatz an die Behinderten als Einkommen ausgezahlt. Die nichtbehinderten Mitarbeiter werden vom Träger der Werkstatt angestellt und bezahlt. Der Träger bekommt Geld vom Landeswohlfahrtvverband. Dieser bekommt sein Geld über Umlagen, die die Kommunen bezahlen, also letztlich Steuergelder. Zu 4. Die behinderten Mitarbeiter bekommen einen Lohn, der gestaffelt ist nach Leistung und nach oben gedeckelt, meist höchstens 500 Euro. Sie beziehen aber Grundsicherung. Der Lohn wird ihnen teilweise darauf angerechnet. Zu 5. Was die behinderten Mitarbeiter behalten können, kommt auf ihre eigene Situation an. Wenn sie zu Haus wohnen, müssen sie dies mit ihren Eltern klären. Wenn sie in Wohneinrichtungen wohnen, bekommen sie ein Taschengeld. Wenn sie allein wohnen, entspicht ihr Einkommen dem eines Hartz4-Empfängers. Unabhängig davon bekommen behinderte Menschen je nach Schwere ihrer Behinderung Pflegegeld, dies wird nicht auf das Einkommen angerechnet.

Also beim Gehalt der behinderten sieht es folgender massen aus. Im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich kommt das Geld nicht von der Werkstatt. Wenn das Geld vom Arbeitsamt kommt erhält man im ersten Jahr 63 € und danach 75 €. Dieses Geld darf man behalten auch wenn man Grundsicherung erhält. Wer eine Erwerbsminderungsrente erhält bekommt Übergangsgeld. Wer Üergangsgeld erhält und in einer Einrichtung wohnt darf folgendes behalten. Eine Arbeitsmittelpauschale in Höhe von 5,20 € (§3 Abs. 5 Durchführungsverordnung zu §82 SGB XII) und 1/8 von Regelbedarfsstufe 1 und vom Rest 1/4 (§88 Abs. 2 SGB XII). Die Höhe des Übergangsgeldes ändert sich 2 mal im Jahr. Das Taschengeld in Höhe von 27 % der Regelbedarfstufe 1 erhalten erwachsene Heimbewohner nicht weil sie arbeiten.

Hallo,

am besten nach dem Stichwort "Eingliederungshilfe" googeln. Die Eingliederungshilfe wird aus Steuermitteln bezahlt. Jeder, der Schulen, Straßen, Schwimmbäder, Stadtbüchereien etc. benutzt, profitiert auch von den Steuern anderer.

z.B.

http://www.lwl.org/LWL/Soziales/Behindertenhilfe/Eingliederungshilfe

Gruß

RHW

wie wird ein Wohnheimplatz für einen behinderten menschen finaziert?

Plegekasse, Krankenkasse? wieviel müssen sie selbst zahlen oder die Familie.

kommt auf die Umstände an.

wieviel kostet so ein Wohnheimplatz im Monat? Wie werden die kosten für Essen, Pflege, und die Betreuer gedeckt.

Kommt auf das Heim bzw. die Pflegestätte an.

woher bekommen Behindertewerkstätten ihr Geld? ich meine klar die Leute dort arbeiten. Aber die Behinderten selbst und die Betreuer müssen ja Geld verdienen. Bekommen die Werkstätten noch Geld vom Staat? Wenn ja von welchen Amt.

Vom Auftraggeber und vom Staat. Die professionelle Begleitung geistig behinderter Menschen in Werkstätten, Wohnheimen und besonderen Einrichtungen wird weitgehend vom Staat über die Eingliederungshilfe finanziert.

verdienen behinderte in der Werkstatt Geld? Wenn ja wieviel? Oder müssen sie umsonst arbeiten gehen?

Sie Bekommen, wenn sie im Umgang mir Geld geschult sind, Taschengeld.

dürfen sie ihr Geld behalten? Oder wird ihnen alles genommen?

Es wird offiziell verwaltet.

in der behindertenwerkstatt wird ca, 130,00 verdient was sie dann auch behalten können.es wird aber bei der Grundsicherung angerechnet.

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