Wo ist definiert was genau ein "Arztbericht" ist?

5 Antworten

Hallo. Was kann man machen wenn ein Arzt über die BG also ein Durchgangsarzt einen falschen Arztbericht schreibt. Er hat micht nicht einmal untersucht bezw.angefasst und drotzdem eine Diagnose gestellt. die ich nicht habe oder hatte. deswegen haben die meinen Arbeitsunfall nicht anerkannt. Er hat mich zu einem anderen Arzt geschickt,der eine ander Diagnose festgestellt hat. was kann ich gegen den ersten Arzt unternehmen.

Inhalt : Frgestellung, was wurde gemacht, was ist dabei rausgekommen, Verdacht bestätigt oder entkräftet, welche Medik., Vorschlag weitere Vorgehensweise.

Danke, aber ist das irgendwo dokumentiert oder schriftlich definiert?
(Ausser jetzt gerade von Dir.)
Beispielsweise würden mir in dem bericht Hinweis eauf die Ärzte, ihre Fachrichtung und den Behandlungszeitraum fehlen.

@user1099

Natürlich hat ein Arztbericht normalerweise auch einen Absender. Wenn sich die Ärzte bspw. gut kennen, muss der Absender nicht unbedingt Fachrichtung oder KV-Nr. enthalten.

Der Arztberich beinhaltet wichtige Informationen über einen Patienten von Arzt zu Arzt.

Der Arztbericht ist an keine Form gebunden.

Im Allgemeinen gibt der berichtende Arzt Informationen über Behandlungszeitraum, Diagnose, Untersuchungsergebnisse und (empfohlene) Therapie weiter.

Danke, aber ist das irgendwo dokumentiert oder schriftlich definiert?
(Ausser jetzt gerade von Dir.)
Beispielsweise würden mir in dem Bericht Hinweise auf die Ärzte, ihre Fachrichtung und den Behandlungszeitraum fehlen. Zudem halte ich es für wagemutig einen Arztbericht mündlich abzugeben. Es kann zwar sein, dass er an keine Form gebunden ist, aber möglicherweise gilt es als schuldhaftes Versäumnisss (oder ähnliches) wenn der Arzt nicht den Inhalt seines Arztberichtes beweisen kann.

@user1099

Da er an keine Form gebunden ist, ist er auch nicht besonders definiert. Ein Arztbericht kann natürlich auch mündlich per Telefonat oder persönlichem Arzt-zu-Arzt-Gespräch stattfinden, muss dann aber von beiden Seiten in der Patientenakte dokumentiert werden. Wenn ein Arzt bei mündlich übermitteltem Bericht den Inhalt nicht nachweisen kann, hat er grundsätzlich gegen seine Dokumentationspflicht verstoßen. Inwiefern dies schuldhaft ist, müsste ein Richter entscheiden.

@Isartaucher

Danke, dass hat mich veranlasst einmal nach ähnlichen Begriffen zu suchen/googeln, denn wenn nicht einmal die Form defniert ist, dann - so dachte ich mir - ist möglicherweise der Begriff auch nicht definiert.
Und tatsächlich: Nach meine Eindruck werden Arztbericht, Befundbericht und Behandlungsbericht alle mit der geleichen Bedeutung genutzt.
Ist dieser Eindruck richtig?

@user1099

Ja, das sehe ich genau so.

Mist, falschen Button geklickt. Der letzte Satz sollte lauten:
"Oder kann sich jeder Arzt selbst ausdenken, was er im Bericht schreiben möchte?"

Das ist nirgentwo definiert. Der behandelnde Arzt kann dies in freier Form gestalten. Es gibt einen Kurzbericht der( sebstverständlich den Namen der Klinik enthaltend)lediglich den Zeitraum der Behandlung,Diagnose und den Therapievorschlag enthält. Der spätere ausführliche Bericht(ebenfalls frei gestaltet, nicht definiert)enthält dann ausführliche Beschreibungen der Untersuchungsergebnisse mit Interpretationen. Die Ausführungen obliegen lediglich den übergeordneten Stellen (Oberarzt,Chefarzt).

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