Wirkung eines Knotenhalfters

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Ja, ein Knotenhalfter wirkt anders, vor allem besser als ein normales Halfter. Es hilft dem Menschen vor allem, besser über Körpersprache zu kommunizieren und nicht, wie du schon sagst, über das Rumgezerre.

Beim KH gibt verschiedene Druckstellen: je nach dem wie es geknotet ist, am Nasenbein und Genick. Diese Druckstellen erlauben dem Menschen dem Pferd eine klare und minimale Botschaft zu übermitteln, was mit einem normalen Halfter nicht möglich ist. So ist es zum Beispiel leichter, das Pferd rückwärts gehen zu lassen, da es die zwei Knoten an der Nase spürt und gleich versteht, was es zu tun hat.

Ideal zum Knotenhalfter passt ein Seil, kein Strick! Einerseits, weil die Karabiner (oder Panikhaken) ziemlich weh tun, wenn sie beim Pferd ankommen, andererseits sind sie recht unzuverlässig und können brechen. Wenn das Pferd also mal zieht oder steigt und der Karabiner bricht und mit 100 000 Sachen auf einen zurückfliegt, tut das extrem weh!!

Vor allem bei Pferden, die zum Steigen tendieren, ist es gut ein KH mit Strick zu verwenden, das ist sicher und kann nicht reißen. Bei normalen Halftern ist das so, dass das Steigen sogar unterstützt wird: Das Pferd steigt, hat keine klare Botschaft nicht zu steigen und lernt einfach heftiger zu ziehen mit dem Ziel irgendwann wird der Druck ausreichen. Bei einem KH aber wird gleich die Botschaft übermittelt, dass das Pferd nicht weg kann. Bei "chronischen steigern" habe ich die Erfahrung gemacht, dass es reicht nur einmal doll fest zu halten am KH ;)

Das ist mein Lieblingsbeispiel im Thema KH. Ich persönlich bevorzuge das KH von Clinton Anderson.

Hoffe ich konnte helfen :)

Super erklärt traumfragen1!! Ich persönlich verwende zur Bodenarbeit ausschließlich ein Knotenhalfter obwohl ich bedenkende Englischreiterin bin finde ich einfach da reagiert ein Pferd ganz anders und du kannst die Kommandos viel feiner und präziser geben! Im normalen Alltag aber (auf die Koppel bringen etc.) verwende ich ein normales Halfter :-)

@Cranberie

Dankeschön :)

Ich finde das ganz toll, dass du das erkennst, obwohl du eben Englisch reitest und nicht meinst, ach so nen "Westernkram brauch ich nicht" :)

LG

@traumfragen1

gute antwort. wenn ich ehrlich bin, verbinde ich auch nach 15 jahren reiterfahrung ein knotenhalfter immer noch nicht mit western sondern nur mit dem thema bodenarbeit. ;)

@blacksoul123

Danke fürs Sternli :)

Das ist ja auch gut so...ich finde es schade, wenn manche "Pferdeleute" einfach ein "pff" zu Bodenarbeit sagen...

An einem Knotenhalfter gibt es spezielle Druckpunkte, über welche das Pferd gut die Signale (z.B. ein Schütteln des Führstricks wahrnehmen kann). Wenn man natürlich ein Pferd am Knotenhalfter nur zieht und zerrt, dann wirkt sich das auch negativ aus. Beim Anbinden kann es im schlimmsten Falle passieren, dass es Berührungen am Kopf als Unangenehm empfinden, wenn es dazukommen sollte, dass es aus Angst versucht, sich loszureißen.

Grüße

Heyy! Ja, ein Knotenhalfter wirkt anders als ein normales. Knotenhalfter werden seit Jahrhunderten zum Führen, Reiten und für die Bodenarbeit mit Pferden verwendet. Es wird aus einem einzigen langen Seil geknotet, wobei meistens der Fiadorknoten Verwendung findet. Im Idealfall ist ein Knotenhalfter auf Maß gefertigt, so dass es dem Pferd richtig passt. Die Knoten sitzen an sensiblen Punkten am Pferdekopf, daher ist die Einwirkung auf das Tier stärker als bei einem normalen Halfter.

Es kann zum Reiten und zur Bodenarbeit anstelle des Zaumzeugs verwendet werden. Signale lassen sich mit durchhängendem Seil übertragen, da das Pferd auf das Knotenhalfter viel sensiebler reagiert, da es, wie oben schon erwähnt, diverse Druckpunkte hat. Diese Punkte sind so angelegt, das es auf sensieblere Teile des Kopfes und Gesichts von dem Pfers angelegt sind. Wenn dann ein leichter druck auf das Halfter kommt spürt es das Pferd sofort und stärker, als bei dem Stallhalfter.

Hoffe ich konnte helfen und würde mich über einen Stern freuen ;))

Alles liebe, deine Teddy

Kennt sich jemand mit diesen Medikamenten aus?Neuroleptika,brauche Rat?

Hallo liebe Community.

Ich habe ein paar Fragen zum Thema Antidepressiva bzw. Neuroleptika und hoffe hier ist jemand, der sich besser damit auskennt...

Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll...naja...fang ich mal am ,,Anfang" an...(sry für den langen Text)

Seit ungefähr 14 Monaten nehme ich ein Antidepressivum ein (Sertralin 100mg/pro Tag im Moment).

Da diese mir, auch in der höchsten Dosierung, nicht genug helfen helfen soll ich jetzt zusätzlich Neuroleptika bekommen (Quetiapin 50mg/ Tag, retardierte Version) (komischerweise soll ich direkt mit 50mg anfangen. Wäre es nicht schlauer sich langsam an die Dosis anzutasten?) .

Zwischen durch bekam ich zum schlafen unregelmäßig Promethazin (25-50mg/Tag je, abends, nach Bedarf).

Da Quetiapin und Promethazin beides Neuroleptika sind frage ich mich, in inwiefern sie sich von der Wirkung her unterscheiden.

Denn das Promethazin war explizit zum schlafen gedacht (hat mich auch immer ganz gut umgehauen und es hatte auf mich auch keine andere Wirkung als extreme Müdigkeit), das Quetiapin soll mir allerdings irgendwie bei meinen Depressionen und Angstsörungen helfen.

Ich hoffe, man versteht worauf ich hinaus will, denn von meinem ersten Neuroleptika bin ich kurz nach der Einnahme immer eingeschlafen, wird das beim Quetiapin genauso sein?

Oder wirkt das irgendwie anders?

Hat hier jemand Erfahrungen damit oder weiß, was genau dieses Medikament bewirkt bzw. mit einem macht?

Hab da nämlich echt keine Ahnung von...

Sorry wenn ich euch mit so vielen Fragen bombardiere, aber ich hatte noch keine Gelegenheit meine Ärztin zu fragen, der nächste Termin ist erst in 4 Wochen (Urlaub) und es sind einfach zu viele Fragen offen bei mir. Bin für jede Antwort dankbar.

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