Wird sich ein Arzt nicht auf den Schlips getreten fühlen, wenn ich eine verschriebene Medikation hinterfrage (s. D.)?

5 Antworten

....Ob sich Ihr Arzt ggf. "auf den Schlips" getreten fühlt, weiß ich nicht.

...Meinen HA könnte ich diesbezüglich fragen, und er würde mir das auch erklären.

....Dasselbe würde ich auch mit Ihren versuchen. Sie brauchen ja nicht gleich "mit der Tür ins Haus zu fallen", sondern können das Gespräch irgendwie erst mal ganz "harmlos" darauf lenken..

....Dann sehen Sie ja, wie er reagiert. Erscheinen Ihnen die Erklärungen irgendwie "unzulänglich", oder fällt der Arzt gar "aus der Rolle", können Sie ja immer noch über einen Wechsel nachdenken.

....Dass der Apotheker seinerseits solche "Bedenken" anmeldet, lässt schon mal aufhorchen.

....Lösen müssen Sie aber die "Problematik" selbst. Wir kennen weder Sie, noch Ihre Krankheiten, noch Ihren Arzt, noch den Apotheker.

....Viel Glück!

Frage deinen Arzt auf jeden Fall... die Reaktion dürfte eine gute Entscheidungsbasis sein, ob du dir einen anderen Arzt suchst.

Bevor man eine Maßnahme ergreift, sollte man das Für und Wider abgewogen haben... und wenn man weiß, was dafür und dagegen spricht, kann man das ja auch alles erklären.

Weiterhin sollte ein Arzt ja ein gewisses Interesse daran haben, auf dem neuesten Stand zu sein... und zur Verbesserung gehört nunmal das Hinterfragen der bisherigen Praxis.

Würde ich meinen Arzt damit konfrontieren, dass seine Maßnahme in meinen Augen nicht sinnvoll ist, und er darauf abweisend reagieren und nichts erklären, dann wäre ich dort zum letzten Mal gewesen.

Und ich baue da auch eigentlich etwas auf die Kenntnisse meines Apothekers. Ich glaube ein langjähriges Pharmziestudium ist ja auch nicht gerade von Pappe und er wird sich solche Bedenken ja nicht "aus den Fingenr saugen".

@Oberstein685

Richtig.

Aber meine Meinung gilt unabhängig davon, was mir die Zweifel eingebracht hat. Auch auf "ich hab da was auf RTL gesehen" erwarte ich eine sinnvolle Erklärung. Das ist der Job eines Arztes.

Statistisch gesehen stehen die Erfolgschancen bei Behandlungen durch Ärzte unter 40 Jahren höher als bei denen über 40, vermutet wird dass es an aktuellerem medizinischem Wissen liegt und der höheren Bereitschaft sich weiterzubilden.

Am besten ist natürlich, wenn du selber auch mal googelst und deinem Arzt evtl. einfach mal was ausdruckst und ihm sagst warum seine Behandlungsmethode aus deiner Sicht keinen Sinn macht.

Ich bin mir sicher dass er dann entweder nochmal drüber nachdenken wird, oder dass er dir nahelegen wird, dass du dir einen anderen Arzt suchst. Vermutlich wäre das besser für dich wenn du wechselst

Dann sollte ich mir mal Gedanken machen, der hat erst vor 3-4 Jahren mit etwas über 30 die Praxis des Vaters übernommen.

@Oberstein685

Das fände ich gut, weil der sich dann eher noch reinreden lässt als so ein alter Kerl der seit 40 Jahren das gleiche Standardprozedere hat...

Wird sich ein Arzt nicht auf den Schlips getreten fühlen, wenn ich die verschriebene Medikation hinterfrage?

Das hängt vom Arzt ab. Wenn er sich tatsächlich wegen einer Nachfrage auf den Schlips getreten fühlt, ist es Zeit den Arzt zu wechseln.

Alex

Natürlich kannst du den Arzt darauf ansprechen. Das ist dein gutes Recht. Und wenn er ungehalten reagiert,besten die Möglichkeit eines Arztwechsels.Wenn man Antibiotika zu oft einnimmt,kann der Körper eine Resistenz dagegen entwickeln.Bei schweren bakteriellen Infektionen sind Antibiotika aber ein Segen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Besteht. Vertippt.

@verreisterNutzer

Ja, das letzte sehe ich ja ein. Aber ein "popeliger" kleiner Schnupfen zählt für mich eher nicht dazu. Hätte er mich nicht darauf angesprochen, dass ich verschnupft sei, hätte ich den gar nicht erwähnt, weil ich wegen was ganz anderem dort war.

@Oberstein685

Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich dachte,bei schweren Infektionen,z.b an eine Lungenentzündung. Aber bei Schnupfen? Sprich den Arzt darauf an.

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