Wird man abgebrühter je mehr schlimmes man erlebt?

5 Antworten

Hört sich eher an, als hättest du damit eine 'Schutzmauer' um dich herum errichtet, um den wahren Schmerz der Verletzungen nicht an dich heranlassen zu müssen. Du könntest mal mit deinem Arzt darüber sprechen und dir überlegen, ob du eine Psychotherapie machen möchtest. Vielleicht kannst du dann auch wieder Gefühle zulassen. Dann kannst du das verarbeiten und bist auch wieder frei für eine normale Beziehung, die von Liebe geprägt ist!

Moment liebe empfinde ich aufjedenfall da bin ich mir sicher. Ich wollte ohne sie nicht leben. Aber als sie uns aufgab habe ich es objektiv gesehen und realisiert das es keinen sinn macht eine beziehung einseitig zu führen.

Ein anderer hätte in der situation wohl nen zusammenbruch gehabt oder wäre wütend geworden. Ich hab es eben akzeptiert.

Manchmal glaube ich das ich mich schon emotional auf enttäuschungen vorbereite.

Also das ich bevor überhaupt was passiert schonlange den schmerz innerlich durchgegangen bin und wenn das was passiert macht es mir nichtmehr soviel aus.

Das ist aber nur ne reine vermutung es kommt mir manchmal so vor.

Ich würde nicht sagen, dass das bei jedem so ist. Meine Mutter ist gestorben, dann mein Bruder, dann mein Vater, dann meines Schwester. Trotzdem war ich vor kurzem nach dem Tod meiner Katze wochenlang fix und fertig.

ja und nein, es kommt darauf an, wie man damit umgeht. wenn Du eine wunde nicht pflegst, kann unempfindliches narbengewebe daraus werden, das erst im alter anfängt chronisch zu schmerzen. mit guter pflege kann die ehemalige wunde wieder beweglich und sensibel werden. lieben gruß

Im allgemeinen wird man zusehens abgebrühter, je mehr man Schlimmes erlebt. Dies ist an sich ein notwendiger Schutzmechanismus den man braucht, um nicht mit Leid und Elend überflutet zu werden. Wenn man alles Üble an sich ran ließe, würde man doch glatt an dieser unserer Welt schier verzweifeln. Es wäre etwas anders, wenn man denn die Quellen des Elends und Leides beseitigen könnte, also Zorn entwickeln, um positiv zu wirken. Leider zeigt sich, dass das mitunter garnicht oder nur sehr befrenzt möglich ist. Dennoch ist ein human-soziales Engagement das meist beste Mittel, um nicht völlig abgebrüht zu werden.

Ich glaube, dass ist ein Selbstschutz, denn wenn man schon viel Negatives erlebt hat,lässt man Dinge nicht mehr so nahe an sich heran, oder trägt es nicht so nach außen. Du sagst ja, dass du innerlich trauerst, bist du früher alleine gelassen wurden, mit deinen Verlusten oder wurdest dabei noch verletzt?Oder was Blödes gesagt, wie;Stell dich nicht so an? Auf jeden Fall ist es für deine Freunde seltsam, denn sie wissen vielleicht gar nicht, warum dies so ist-ich denke. sie könnten dich dann besser verstehen. Leidest du selbst darunter?

Nein ich leide nicht wirklich.

ich denke eben über gute zeiten nach mit meinem dad z.b. aber mehr auch nicht.

Und naja genaugenommen habe ich bisher jeglichen emotionalen druck selbst verdaut selbst mit freundin zeigte ich ihr meine schwache seite nicht wirklich.

Vielleicht war das auch der fehler wer weiß. naja

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