Wieso ist Schlafen so magisch?

4 Antworten

Seele, Körper und Geist bilden beim Schlafen eine Einheit und die Schlafpositionen verraten gewisse Verhaltensweisen und Charakterzüge. Weil die meisten Menschen ihre Position beim Schlafen nur selten variieren, haben das richtige Bett bzw. die passende Matratze mit dem richtigen Lattenrost und die Kissen eine große Bedeutung für den gesunden Schlaf in den verschiedenen Positionen.

Die unterschiedlichen Lagen beim Schlafen haben Vor- und Nachteile. Schwachstellen lassen sich jedoch durch die Auswahl einer sinnvollen Ausstattung gut ausgleichen.
Die verschiedenen Schlafpositionen und ihre Merkmale:

Schlafen auf dem Rücken – Rückenlage
Auf dem Rücken schlafen etwa 7% aller Menschen. Sie benutzen als Unterlage für den Kopf meistens nur ein flaches Kissen und wachen vorwiegend genau so auf, wie sie eingeschlafen sind.

Da Rückenschläfer meistens die ganze Nacht über in der gleichen Position liegen, sollten sie darauf achten, dass sich der Kopf immer in der orthopädisch richtigen Position befindet, um Nacken- und Schulterschmerzen vorzubeugen. Ein Nackenstützkissen aus Naturfasern oder ein Hirsekissen ist bei dieser Schlafstellung ein sinnvolles Hilfsmittel. Vorteilhaft sind hier außerdem Kissen, die sich mit einer herausnehmbaren Polsterplatte variabel in der Höhe verstellen lassen.

Bei Menschen, die auf dem Rücken schlafen, lässt eine zu harte Matratze den Körper nicht weit genug einsinken, was einen Knick in der Wirbelsäule zur Folge hat. Diese Fehlhaltung kann verstärkt zum Auftreten von Schmerzen führen. Ist das Gegenteil der Fall, und die Matratze ist zu weich, hängt die Wirbelsäule durch, was wiederum zu einer “Knickhaltung” mit ähnlich schmerzhaften Folgen führt. Für die Schläfer auf dem Rücken sind deshalb Matratzen mit einer nicht zu harten, punktelastischen Oberfläche und einem variablen Härtegrad zu empfehlen. Damit wird auch in dieser Schlafposition die Lendenwirbelzone perfekt gestützt und das Becken hängt nicht durch. Der Lattenrost sollte bei dieser Schlafhaltung eine Gesäßunterstützung bieten, aus überwölbten Federleisten bestehen und eine Mittelzonenverstärkung besitzen.

Schlafen auf der Seite – Seitenlage
Die Schlafhaltung auf der Seite wird von 68% der Menschen bevorzugt, wobei 38% die rechte Seite und 30% die linke Seite nutzen. Die Seitenlage bietet eine gute Entlastung für den Rücken.

Für einen gesunden Schlaf in dieser Position muss das Kopfkissen das Schulter-Hals-Dreieck ausfüllen, um ein Überstrecken und Abknicken der Halswirbelsäule zu verhindern. Der Lattenrost und die Matratze müssen sich den Schultern und den Hüften gut anpassen. Es darf kein Druck auf diese Körperteile beim Schlafen auf der Seite ausgeübt werden.

Damit die Wirbelsäule gerade liegt, sind Naturlatexmatratzen mit mehreren Zonen empfehlenswert. Um der Schulterpartie ein stärkeres Einsinken zu ermöglichen, sollte die Matratze mit einem Lattenrost mit integrierter Schulter-Absenkung kombiniert werden.

Schlafen auf dem Bauch – Bauchlage
Auf dem Bauch schlafen 17% der Menschen. Sie liegen meistens ganz flach und haben die Arme weit ausgestreckt oder unter dem Haupt versteckt. Menschen, die bevorzugt in Bauchlage schlafen, kommen in der Regel mit weichen Matratzen nur schlecht zurecht und tendieren deshalb zu einer festeren Unterlage.

Liegen Bauchschläfer auf einem zu hohen Kissen, kommt es zu einer Überstreckung der Halswirbelsäule, was zu Schulterverspannungen und Nackenproblemen führt. Daunenkissen oder Naturhaarkissen, bei denen die Menge des Füllmaterials reduziert werden kann, sind für den gesunden Schlaf auf dem Bauch empfehlenswert.
Und wie schläft der Rest?
Etwa 8% aller Schläfer sind in ihrer Schlafposition nicht festgelegt und variieren diese häufig. Hier müssen Matratze, Lattenrost und Kopfkissen anhand der individuellen Bedürfnisse bzw. der persönlichen Vorlieben gewählt werden, wobei es hilft, sich an der Tendenz zu orientieren. – Wer beispielsweise zwar seine Schlafposition häufig variiert, dabei aber doch zu 70% auf der Seite liegt und schläft, ist mit den Empfehlungen für Seitenschläfer in der Regel am besten beraten.
Fazit für einen gesunden Schlaf in jeder Position:
Für einen gesunden Schlaf in jeder Position sind die Auswahl der richtigen Matratze in Kombination mit dem richtigen Lattenrost und des geeigneten Kissens entscheidend. Im Zweifelsfall muss man mehrere Produkte ausprobieren, um letztlich die perfekte Ausstattung für einen gesunden, erholsamen und komfortablen Schlaf zu finden.

Hallo CoraundderRest,

wenn dir Schlafen hilft um deine Kopfschmerzen verschwinden zu lassen, dann hast du eine Kopfschmerzart, bei der eine Entspannung des Körpers nötig ist, damit er wieder „richtig“ funktionieren kann. Möglicherweise hast du Stress, bzw. kannst nicht zur Ruhe kommen und hast vielleicht auch häufig Situationen, die dich (über)belasten.

Du schreibst von Kopfschmerzen in Verbindung mit Übelkeit und, dass Tabletten bei dir nicht helfen. Diese Symptome deuten auf eine Migräne hin.

Typische Anzeichen von Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger - Kopfschmerz.
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen).
  • Licht-, Geräusch-, oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt viele verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Das Gehirn eines Migräne veranlagten Menschen ist reizempfindlicher, als das Gehirn eines „normalen“ Menschen, so dass es schneller überlastet ist. Dann reagiert der Körper mit Kopfschmerzen. Schlafen hilft dann, die Reizüberlastung wieder herunter zu fahren – vorausgesetzt man kann überhaupt schlafen. Bei mir ist der Migränekopfschmerz oft so stark, dass Schlafen einfach nicht möglich ist…

Der zuständige Facharzt für Migräne ist ein Neurologe. Lasse dich dort mal untersuchen, denn nur, wenn man die Art der Kopfschmerzen kennt, kann man auch das Richtige dagegen unternehmen. Bei Migräne helfen z. B. Triptane sehr gut, die aber bei Spannungskopfschmerzen nicht wirken.

Falls ein Neurologe bei dir Migräne feststellt, kannst du in einem anderen Beitrag nachlesen, was man vorbeugend dagegen machen kann:

https://www.gutefrage.net/frage/dauernde-uebelkeit---warum?foundIn=answer-listing#answer-155539637

LG Emelina

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Als Migränepatient bin ich gut über dieses Thema informiert

Ganz einfach : Wenn du schläfst,entziehst du dich den weltlichen Verantwortungen für einen Moment und hast für diese Zeit wirklich echte Ruhe. Das deutet auf einen oder mehrere seelische Konflikte hin.

schlaf ist wie urlaub und magisch ? JA du lebst in deiner gedankenwelt während des schlafens ob dus mitbekommst oder nicht^^

der mensch braucht keine medikamente man :) wir haben genügend energie um alels zu bekämpfen oder man geht halt einfach etwas pennen ^^

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