Wieso ist es abends nahezu windstill?

3 Antworten

Hab was gefunden dazu:

Im Bereich ausgedehnter Hochdruckgebiete oder bei einer Wetterlage mit nur schwachen Luftdruckgegensätzen kommt es insbesondere nachts zu einem Abkoppeln der (schwachen) übergeordneten Strömung und somit bodennah zum Entstehen von Gebieten mit nahezu Windstille. Ursache dafür ist die abendliche Abkühlung bodennaher Luft, die damit eine vertikal stabilere Schichtung entstehen läßt (Kaltluft liegt unter Warmluft, Inversionslage). Mit zunehmender Mächtigkeit einer solchen Schichtung haben es Srömungselemente aus mittleren Höhen immer schwerer, bis zum Boden durchzugreifen.

Das ist hin und wieder so, weil abends die Sonneneinstrahlung nicht mehr so stark ist, die tagsüber die Luft erwärmt und lokale Winde entstehen lässt. Ganz typisch ist in dem Zusammenhang auch der sog. "Dämmerungswind", der entsteht, wenn gerade die Luft abends abkühlt. Dann frischt der Wind nochmal kurz auf, um anschließend abzuflauen.

Das habe ich auch schon beobachtet, im Sommer. Ich weiß zwar nicht, woran das liegt, aber es scheint mir logisch, wenn die abendliche Abkühlung der Luft der Grund für diesen temporären Druckausgleich sein könnte?

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