Wie wirkt Cannabis (Hampf) auf den Menschlichen Körper?

5 Antworten

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Hanf wirkt schonmal garnicht auf den körper. man muss die knospen (getrocknet) rauche. Bei mir ist es immer so, erst chill ich, dann lach ich, dann fress ich, dann chill ich wieder. Ich kanns nur jedem empfehlen, soll aber keine aufforderung sein drogen zu nehmen! ;)

Tetrahydrocannabinol

Der Wirkmechanismus der Cannabinoide ist in seiner Gesamtheit wenig verstanden. THC wirkt unter anderem auf mindestens zwei Arten von Rezeptoren, die bei Säugetieren vorkommen, CB1 und CB2. CB1-Rezeptoren befinden sich vorwiegend in zentralen und peripheren Nervenzellen, wo sie die Ausschüttung von Neurotransmittern modulieren. Sie kommen aber auch in anderen Zellen vor, zum Beispiel in der Hypophyse, Immunzellen, gastrointestinalem Gewebe, sympathetischen Ganglien, Herz, Lunge, Harnblase und Nebennieren. CB2-Rezeptoren kommen hauptsächlich in Immunzellen vor und sind an der Zytokinausschüttung beteiligt. Endocannabinoide sind körpereigene Substanzen, die auf die CB1- und CB2-Rezeptoren wirken. Sie sind Eikosanoide und werden vom Organismus bei Bedarf erzeugt. Die bekanntesten sind Arachidonylethanolamid (Anandamid) und 2-Arachidonylglycerol (2-AG). Die Endocannabinoide und die Cannabinoid-Rezeptoren bilden das sogenannte Endocannabinoid-System. THC bindet an die CB1-Rezeptoren und sorgt so für eine Reizübertragung in diesen Synapsen, mit Auswirkungen auf das zentrale und periphere Nervensystem, wie Glücksgefühl, Entspannung und Analgesie (Schmerzlinderung). Die Aktivierung hemmt über G-Proteine die Adenylylcyclase, blockiert Ca2+-Kanäle und aktiviert K+-Kanäle. Die Transduktionsmechanismen ähneln hierbei den Opioidrezeptor-Subtypen μ, δ und κ. Über die Rolle der CB2-Rezeptoren ist weniger bekannt, man nimmt jedoch an, dass sie an der Immunmodulation beteiligt sind, weil sie vorwiegend in B-Zellen und in natürlichen Killerzellen vorkommen. THC wirkt auch auf andere pharmakologische Ziele wie etwa auf 5-HT3-Rezeptoren und auf Capsaicin empfindliche perivaskuläre sensorische Nerven. Das Verteilungsmuster der CB1-Rezeptoren im Gehirn bedingt viele der pharmakologischen Eigenschaften von THC. Im Stammhirn, wo lebenswichtige Funktionen wie Atmung koordiniert werden, sind nur sehr wenige bis gar keine dieser Rezeptoren vorhanden. Im Hippocampus, wo das Kurzzeitgedächtnis angesiedelt ist, finden sich hingegen viele dieser Rezeptoren. CB1-Rezeptoren in den Basalganglien bieten eine Erklärung für den Einfluss von THC auf die Motorik. Das schwach psychoaktive Cannabidiol (CBD) hat neben eigenen therapeutischen Wirkungen einen modulierenden Einfluss auf THC. Sowohl THC als auch CBD wirken antioxidativ und entfalten so eine neuroprotektive Wirkung, zum Beispiel bei Glutamat-induzierter Exzitotoxizität. Darüber hinaus hemmt THC die Glutamat-Ausschüttung und/oder den Eintritt von Calcium über die Ionenkanäle und wirkt so zusätzlich neuroprotektiv. Das in Cannabis in geringer Menge enthaltene Δ8-Tetrahydrocannabinol (Δ8-THC) ist psychoaktiv, aber etwas weniger potent als Δ9-THC. THC und CBD können Zeichen des apoptotischen und nekrotischen Zelltods induzieren.

Gib wenigstens die Quelle an, wenn Du diese Bleiwüste hier hineinkopierst...

Nein .:D das ist unterschiedlich von mensch zu mensch , manche menschen chillen einfach und lächeln , andere lachen ununterbrochen , einige liegen einfach nur rum und werden faul und wieder andere essen wie sonst was. Aber alle sind glücklich , im Körper kribbelt es vielleciht ein bisschen , und man nimmt die dinge etwas anders war ., man kann sich dinge leichter vorstellen .:-)

wenn du schlecht drauf bist kannst du durchaus Wahnvorstellungen bekommen :) uns sonst siehst du alles "deutlicher und intensiver" oder du hast dann Nebenwirkungen und du musst dich übergeben oder bekommst einen Schweißausbruch ;)

Verfolgungswahn o.ä. Ist Bullshit. Das THC regt das körpereigene, cannabinoid System an, und bringt dann die üblichen Rauscherscheinungen. Probier es aus das muss man selbst erfahren.

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