Wie viele Kinder sollte man haben?

5 Antworten

Da spielen mehrere Dinge eine Rolle.
Zunächst klingt deine Überschrift, als müsse man Kinder bekommen. Das sehe ich nicht so, nicht jeder Mensch muss Kinder bekommen!
Wünscht man sich Kinder, sollte man sich schon im vorraus Gedanken darüber machen, wie man finanziell da steht. Leider spielt Geld eine viel zu große Rolle!
Der Durchschnitt liegt meine ich bei weniger als ein Kind. Ich persönlich komme aus einer Großfamilie und habe die Gesellschaft meiner Geschwister sehr genossen.
Genaue Anworten, welches die richtige Anzahl an Kindern ist, liegt immer im eigenen Interesse. Wie wünscht man sich, das aufwachsen der Kinder? Welche familiäre Vorstellungen, wünscht man sich für die Zukunft? Sind diese Vorstellungen auch im Interesse des Partners?
Diese Antworten und auch somit die Antwort auf deine Frage, kann man sich nur selbst, zusammen mit dem Partner, beantworten!

Ich fand immer 2 Kinder wünschenswert (dann wachsen die nicht als verwöhnte Einzelkinder auf), am besten so 1 1/2 Jahre auseinander, dann können die viel miteinander anfangen, und man ist relativ schnell aus dem gröbsten raus.

Das hat bei mir genau so geklappt und ich fand es immer gut so.

2 Kinder, 2 Eltern, je 2 Großeltern, da kann man immer beiden gerecht werden.

Da die altersmäßig sehr nahe waren, hatten sie auch zum Teil die gleichen Freunde, was bei Unternehmungen ein Vorteil war.

Noch mehr Kinder hätte ich mir nicht vorstellen können, wir waren 3 Geschwister, da war immer eins das dritte Rad am Wagen. Außerdem sind die meisten Wohnungen dann zu klein. Die Rechnung: "mehr Kinder, mehr Kindergeld" geht auch nicht wirklich auf, denn: auch viel mehr Kosten. Heute tragen Kinder nicht mehr klaglos die Klamotten der Geschwister auf und gehen mit 14 in eine Lehre...

ich kenne eine familie, die haben glaub 7 oder 8 kinder, sind aber als erwachsene nur zu zweit (beide großelternpaare leben hunderte kilometer entfernt). die sind eigentlich völlig überfordert und die kinder - vor allem die großen - sind meiner bescheidenen meinung nach völlig vernachlässigt.

ich finde man sollte maximal so viele kinder haben, wie es erwachsene in der nähe gibt, die sich kümmern können. also als alleinerziehender ohne großeltern (so wie es bei meinem bruder ist) 1 kind, als paar ohne großeltern 2, als paar mit einer omi in der nähe maximal 3, usw.

und dann sollte man noch berücksichtigen, dass jede person eine gewisse fläche in der wohnung für sich braucht (idealerweise wenigstens 1 zimmer pro im haushalt lebender person). das ist bei allzu großen familien oft auch undenkbar. die 9-10-köpfige familie von der ich oben schon erzählt habe lebt in einem schönen großen haus, und trotzdem müssen sich immer jeweils mindestens 2 der kinder ein zimmer teilen, was auch nicht gerade ideal ist.

Ich finde es kommt vielmehr auf den zeitlichen Abstand der Geburten der Kinder an. Je mehr Abstand dazwischen liegt, desto besser kann mich sich um jedes einzelne Kind kümmern, finde ich, und jedem Kind das geben, was es braucht. Deswegen stelle ich es mir auch unglaublich schwierig vor, Zwillinge oder Drillinge zu bekommen. Das ist weder für die Eltern wirklich gut, noch für die Kinder, da man selbst eben nur zwei Hände hat.

An sich finde ich es aber am gängigsten, wenn man 2-3 Kinder hat.

Also ich habe 2 Kinder und bin damit auch voll ausgelastet ;-)

So viele man sich zutraut.

Man kann auch hervorragend die älteren Kinder früh in die "Erziehung" mit einbinden, dann lernen sie schnell fürs Leben.

Also sind auch 7 Kinder durchaus machbar, wenn man sich gut organisiert, ausreichend Unterstützung durch die Familie und Freunde hat und der geldbeutel nicht gänzlich leer ist.

Für mich persönlich sind 2 "ideal" (der Klassiker), aber das bestimmt man meist ohnehin nicht, denn auch hier kommt alles anders als man denkt und damit meine ich nicht nur, dass die Zweiten schließlich auch Zwillinge sein können.

Ergo, man soll gar nichts, außer das, was man sich zutraut und verantworten MÖCHTE.

Herzlichst

für die erziehung der kinder sind die eltern zuständig und nicht die größeren kinder.

@markusher

Dabei können Kinder, Kinder viel besser "erziehen" als Eltern. Dazuhin tragen Eltern die Fürsorge, der Erziehungsauftrag ist so gering wie möglich zu halten, das haben die Kinder allemal selber drauf.

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