Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus, wenn man selbst kündigt?

3 Antworten

Mir wurde ein Aufhebungsvertag angeboten mit Abfindung. Die 12 Wochen Sperre nehme ich in Kauf. Krankenversichert möchte ich bei der AOK bleiben. Wie gehe ich jetzt vor?

Sollte er keinen triftigen Grund für die Kündigung haben und keine neue Stelle in Aussicht, wird sich eine Sperre des Arbeitslosengeldes nicht vermeiden lassen. Wenn er sich sofort (innerhalb von 3 Tagen ?) Arbeitssuchend meldet wird er aber weiter versichert. Sollte er sich nicht arbeitssuchend melden, ist er nach seiner Kündigung noch 4 Wochen über seine Krankenkasse versichert nachdem sein ehemaliger Arbeitgeber ihn abgemeldet hat. Meldet er sich dann direkt krank bekommt der 4 Wochen lang Lohnersatzleistungen von der Krankenkasse. Aber vorsicht solange er Krank gemeldet ist kann er sich nicht arbeitssuchend melden und also auch nicht über das Arbeitsamt versichern lassen. Die Sperrzeit beginnt auch erst ab Meldung beim Amt also gewinnt er dadurch eigentlich nichts.

Um ehrlich zu sein, weiss ich nicht wo er versichert ist. Ich gehe jetzt mal von einer gesetzlichen Krankenkasse aus. Dann hiesse dann, dass die Agentur für Abreit die Beiträge bernimmt, aber eben erst nach der 12 wöchigen Sperrfrist, richtig? Wärend der 12 Wochen muss er alle selbst zahlen.

''Wärend der 12 Wochen muss er alle selbst zahlen.''

Nein, muss er nicht. Siehe mein Kommentar bei 'nicht die schon wieder ;-)'.

Kann ich weiter krank schreiben?

Hallo zusammen,

ich bin seit August 2018 wegen Bossing krankgeschrieben.  Der Psychiater, der mich krankschreibt und meine Antidepressiver anordnet hat mir bei meinem letzten Besuch angekündigt, dass er von meiner Krankenkasse (aok) ein Brief gekriegt hat. In dem Brief fragt die Krankenkasse wie es mir geht, wie lange ich noch krankgeschrieben werde usw. Er sagte mir dass ich mich nun mal entscheiden soll, entweder ich gehe wider zum meinem Arbeit zurück oder ich soll kündigen,  sonst könnte die Krankenkasse mir die Geldhahn zu drehen.   Ich kann nun mal nicht zurück zu dem Chef der mich krank gemacht hat, kündigen wollen sie mich auch nicht weil ich ja schon fast Zeit 18 Jahre in dem Firma arbeite und mir 6 Monate Kündigungsfrist zu steht. Die Arbeitgeber hofft wohl dass ich selbst kündige. Ich bin Zeit fast 6 Monate beim Therapeuten in Behandlung. Der Psychiater schreib mich jede 4 Wochen krank und schreib meine Antidepressiver. Mehr habe ich mit dem eigentlich nicht zu tun, er fragt mich obligatorisch wie es mir geht, schreibt mein Medikament und das war’s.

Über meine geistige zu stand weiß eigentlich mein Therapeut der ja keine Doktortitel hat.

Ich bin ratlos, weiß nicht was mir zu steht, ob der Krankenkasse einfach meine Geldhahn zudrehen kann oder dass der Arzt sich weigern kann mich weiter krank zu schreiben?

Ich habe mit Betriebsrat telefoniert und darum gebeten dass sie mit Personalabteilung zu sprechen und fragen ob sie mich fristgerecht kündigen werden. Ich hätte ja selbst gekündigt weil ich mit diesem Menschen nicht zusammen arbeiten kann aber ich werde ja dann 3 Monate von Arbeitsamt gesperrt. Kann mir einer vielleicht ein Rat geben, ich weiß nicht mehr weiter und bin total durcheinander.

Ich danke im Voraus und bitte um  Entschuldigung für mein nicht so korrektes Rechtschreibung.

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War ich als Arbeitslose gesetzlich nachversichert oder habe ich nun eine Versicherungslücke?

Nach meinem Referendariat hatte ich zunächst für ein paar Monate eine Stelle als angellte Lehrerin. Ich wechselte von der PKV Debeka in eine gesetzliche Krankenversicherung. Von meinem Berater von der PKV Debeka wurde mir empfohlen mich über die BKK Debeka zu versichern: So sei ein fließender Übergang von gesetzlicher in die Privatversicherung zurück leicht möglich. Meinen Status bei der Privaten ließ ich "einfrieren".

Über die Sommerferien war ich - wie so viele Lehrer - arbeitslos. Da während des Referendariats nicht in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wird, musste ich für den Juli Harz 4 beantragen. Für den Monat August erhielt ich keine Leistung, da ich einen Vorschuss auf den September ausgezahlt bekam und die ARGE durch das Zuflussprinzip nicht das tatsächliche Gehalt berücksichtigt, sondern auf das Konto eingehende Zahlungen. Um die Krankenversicherung brauche ich mir keine Sorgen zu machen, durch die Nachversicherungspflicht sei ich automatisch weiter versichert, so hieß es von Seiten der ARGE.

Ich hatte die BKK mittlerweile gekündigt um wieder über die PKV Debeka versichert zu sein. Zunächst auch kein Problem, nur eine "kleine Formalie", so der Bearbeiter. Als ich im September immer noch keine Kündigungsbestätigung und auch keine Versicherungsbestätigung der PKV erhielt, rief ich im Servicebüro an und erfuhr, dass ich ruhig zum Arzt gehen könne, ich sei bereits privat versichert, es dauere nur ein wenig mit dem Schriftlichen.

Nun erhielt ich gestern (17.10) einen Anruf mit der Mitteilung, es gäbe Probleme. Durch die nicht versicherten Wochen im August sei eine Versicherungslücke entstanden. Die Aussage der ARGE von der Nachversicherungspflicht sei so nicht richtig. Ich müsse mich nun rückwirkend privatversichern (ca. 500 Euro). Oder aber über die BKK rückwirkend versichern, aber dann hätte ich wieder Kündigungszeiten zu beachten und käme erst nach zwei Monaten in die Privatversicherung. Hierbei wären die Kosten für mich außerdem höher als 500 Euro.

Ärgerlich ist auch, dass ich so spät benachrichtigt wurde, denn für den September hätte ich Anspruch auf Harz 4 gehabt, weil ich in diesem Monat de facto wenig Geld ausgezahlt bekommen habe. Auch hätte ich dann bereits vorher die gesetzliche Versicherung kündigen können. Der zuständige Sachbearbeiter hätte wohl Urlaub gehabt.

Was mich vor allem ärgert ist, dass ich ja gerade deshalb in die BKK Debeka gewechselt bin, weil da so ein Übergang angeblich so leicht ermöglicht würde. Der Sachbearbeiter der BKK Debeka meinte dazu nur, da sei ich wohl falsch beraten worden, die BKK und die PKV Debeka hätten nichts miteinander zu tun, außer dass sie im selben Hause seien. Auch wäre es ihm nicht möglich, bezüglich der Kündigungszeit kulant zu sein, denn dann würde er gegen das Gesetz verstoßen.

Wer hat denn nun wirklich Recht? Und muss ich mich über die Privatkasse rückwirkend versichern oder war ich über meine Arbeitslosigkeit gesetzlich nachversichert und es gibt keine Versicherungslücke?

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