Wie schlimm ist der Krebs bei meiner Mutter?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Liebes!

Wenn die Krebserkrankung vor zwei Jahren schon sehr schwer war ist es nicht ungewöhnlich, dass der brustkrz wieder zurück kommt.

Metastasen sind kleine Scheizzdinger.

Nicht jedes Krankenhaus hat die Ärzte und Geräte und Know-how, um Bestrahlungen durchzuführen.

Heidelberg hat einen ausgezeichneten Ruf und ist in punkto Brustkrebs sehr gut!

Frag deine Eltern! Und wenn sie dir nichts konkretes sagen können dann oft deshalb, weil sie es selbst nicht wissen!

Redet aber so oft es geht! Auch unbedingt darüber, wie DIR es geht!

Alles Liebe!

Sehr guter Hinweis mit der Klinik in Heidelberg! Die besten Kliniken in Deutschland!!!

Was der erneute Krebs für eine Form ist kann dir hier sicher niemand sagen, dass kann nur der Arzt sagen, nach einer Biopsie. Möglich wäre das der Tumor des einstigen Brustkrebs gestreut hat und einige Zeit unbemerkt im Körper im Körper schlummerte, bevor er jetzt einen neuen Tumor bildete. Bei Brustkrebs ist das garnicht so selten, daher braucht es bei Brustkrebs nach der OP normalerweise immer eine Chemo, um auch letzte Krebszellen auszuschalten, was leider nicht immer gelingt. Möglich wäre aber auch, das sich eine ganz neu Form von Krebs gebildet hat, das kann der Arzt aber an der Biopsie der Krebszellen des neuen Tumors rausfinden. Mehr kann man hier nicht schreiben bzgl. des neuen Tumors, kontaktiere daher den Arzt deiner Mutter, denn alles andere wäre hier reine Spekulation.

du hast momentan nur die Möglichkeit in einer ruhigen Stunde, wo du allein mit deinem Vater bist, ihn zu fragen. Versuche so aufzutreten, als wenn du nicht 14 wärst, sondern 18. Wenn du verstehst, wie ich es meine. Versuche, ihm deine Ängste zu schildern und ihm das zu sagen, was du bereits selber recherchiert hast. Er nimmt dich Ernst, wenn du ihm genau erklären kannst, was du noch von früher weisst, von vor 2 Jahren und was du jetzt weisst.

Eventuell ist er sehr überrascht, weil deine Eltern nicht mitbekommen haben, was du alles weisst. Ic halte es aber für durchaus möglich, dass sie selber und auch die Ärzte nicht wissen, wie und ob es weiter geht. Über diese Antwort brauchst du dich dann auch nicht wundern, denn es ist dann die Wahrheit. Aber diese Antwort gehört jetzt wirklich auch dir mitgeteilt. Ich wünsche deiner Mutter , dass alles irgendwie hilft und es irgendwie weitergeht.

Versuche so aufzutreten, als wenn du nicht 14 wärst, sondern 18. Wenn du verstehst, wie ich es meine. 

Das ist Quatsch! Ein 14jähriges Mädchen muss sich in solch einer Situation nicht wie eine erwachsene verhalten!

Jeder darf und soll in solchen Umständen genau das sagen können und dürfen was einen belastet und was man wissen möchte!

@kugel

Lies die Antwort von Elizabeth2 noch mal ganz in Ruhe. Ich finde sie garnicht so verkehrt.

@tajpms

Der zweite Absatz durchaus.

Der erste, in dem der Tipp steht mit "erwachsen wirken" nicht.

Das, was in diesen Momenten hilft, ist Dinge genau SO anzusprechen, wie sie SIND!

JEDER in der Familie ist hilflos und überfordert. Es darf nicht von der Tochter erwartet werden, dass sie hier auch noch Haltung bewahrt und den Eltern was vorspielt was nicht ist.

@kugel

Ich glaube, der Fragesteller hat genau gewusst, was ich meinte. In dem Punkte wird - in meinen Augen - die 14jährige nicht behandelt von den Erwachsenen wie eine 14-jährige, sondern eher wie ein kleines Kind, dem man etwas kindgerecht mitteilen muss. Ich habe diese Formulierung bewusst gewählt. Kinder, die in dem Alter so etwas erleben, sind wirklich reifer als andere, nur das das die Eltern nicht sehen. Zum einen sind sie selber verstrickt und betroffen und zum anderen wird sich die Jugendliche in anderen Dingen wie eine Jugendliche verhalten. Die Eltern können das nicht differenzieren, die haben mit sich selber genug zu tun. Diese junge Mädchen hat diesen Prozess bereits vor einigen Jahren mitgemacht, da war das Mädel 8 Jahre alt. Und ich weiss nun mal, dass Kinder darüber sehr viel verständiger sind und reifer werden, als sich das nun mal die Eltern oder andere Erwachsene vorstellen können.

Und das gilt es den Eltern deutlich zu machen. und genau das war die Frage. Wie sie die Eltern dazu bekommt, mit ihr zu reden. Deine Antwort unten ist eine Mutmacher - Antwort und nicht falsch. Aber genau das hat die Fragestellerin ja schon mehrfach versucht.

Es ist also gar nichts falsch daran, mal es auf diesem Weg zu versuchen. Und - wie gesagt, ich traue der Fragestellerin zu, das sie weiss, was und wie ich es meine.

Zum Schluss habe ich dann nur noch den Vorschlag, dass die Fragestellerin einen Brief schreibt, den ihren Eltern/oder ihrem Vater gibt, wo sie tatsächlich das schreibt, wie es ihr damit geht. Denn die Eltern wollen ja nicht reden mit ihr.

@Elizabeth2

oder besser gesagt, die Eltern können irgendwie nicht mit ihr reden. Für deren Lage muss man ja auch Verständis haben. Ein Nicht-Wollen zu unterstellen ist hier einfach falsch.

Naja, deine eltern wissen wohl auch nicht viel mehr. ob du deine Mutter angesteckt hast, das ist überhaupt nicht sicher, und es ist auch nicht die ursache für den Stimmbandtumor. Der Brustkrebs wird wohl gestreut haben, so nennt sich das. das heißt nicht daß es keine behandlung gibt. dieser neue Tumor wird dann behandelt werden. Du mußt da jetzt nicht der hoffnungslosigkeit verfallen. Das wird behandelt, und sie macht weiter. Allerdings ist eines immer klar: Niemand lebt hier ewig. Garantien gibt es hier keine.

Ixh glaube die Lähmung der stommbänder ist nur eine Folge von dem tumor beim brustbein. Irgendwie drückt der da falsch drauf oder so aber danke auf jeden fall

@Tatstatur

Sie können den alten tumor bestimmt erneut behandeln. keine panik.

Krebs verläuft bei jedem Menschen anders, deshalb kann man auf solche Fragen schlecht antworten.
Meine Mutter hatte mit Ende 40 Jahren Brustkrebs mit Metastasen in den Lymphknoten gehabt.
Sie bekam Chemo und Kobaltbestrahlungen und lebt heute immer noch.

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