Wie reagieren, wenn jemand von einer schweren Krankheit erzählt?

5 Antworten

Mußt du dich denn für die Leidensgeschichten interessieren. Wenn du Putzmann bspw. bist würde ich sagen: "Ja und, mir doch egal".

Es ist in dem Fall nicht so wichtig, ob du fühlst, was du sagst. Und Mitleid ist sowieso nicht angebracht, weil die Person, mit der du sprichst, Kraft und Zuspruch braucht und niemanden, der mit ihr leidet. Wenn du ihr genau das sagst: "Das ist sicher sehr schlimm für sie. Ich wünsche ihnen viel Kraft, damit sie ihrem Mann Trost und Beistand geben können in dieser schweren Zeit." Dann ist der Frau schon geholfen worden und sie konnte sich auch mal eben aussprechen. Ein offenes Ohr und etwas Verständnis - das reicht in solchen Situationen völlig aus.

In solch einer Situation das richtige zu tun ist schwer, manchmal ist es einfach hilfreich zu sagen das es dir auch wenn du den Menschen nicht kennst sehr leid tut, oder einfach die Schulter berühren oder die Hand nehmen. Was dir am sinnigsten erscheint sollte man in dem Moment tun, nur nicht nicht reagieren das ist nämlich das schlimmste.

es wäre wichtig zu erfahren, welche Arbeit du machst. Du musst nicht dein Bei/Mitleid ausdrücken, sondern immer die professionelle Distanz einnehmen. Du könntest sagen: da haben sie es sicher auch nicht leicht zur Zeit. oder Haben sie denn schon über professionelle Hilfe nachgedacht? oder Ihr Mann ist aber sicher in Behandlung... wahre die Distanz, sei trotzdem empathisch und mitfühlend. Oft hilft ein echtes "Ich verstehe sie" mehr als Floskeln von wegen Leid tun

Muß man dazu viel sagen? Den Angehörigen ist es am wichtigsten, sich das von der Seele zu reden. Man könnte dem Angehörigen vielleicht "Alles Gute und viel Kraft" wünschen.

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