Wie reagieren, wenn jemand von einer schweren Krankheit erzählt?

18 Antworten

Es ist in dem Fall nicht so wichtig, ob du fühlst, was du sagst. Und Mitleid ist sowieso nicht angebracht, weil die Person, mit der du sprichst, Kraft und Zuspruch braucht und niemanden, der mit ihr leidet. Wenn du ihr genau das sagst: "Das ist sicher sehr schlimm für sie. Ich wünsche ihnen viel Kraft, damit sie ihrem Mann Trost und Beistand geben können in dieser schweren Zeit." Dann ist der Frau schon geholfen worden und sie konnte sich auch mal eben aussprechen. Ein offenes Ohr und etwas Verständnis - das reicht in solchen Situationen völlig aus.

Also, ich muss mich echt bedanken. Ich hatte Eure Antowrten gleich an jemanden weitergeleitet, der sich die selben Gedanken gemacht hat.

Es waren wirklcih gute Antworten dabei. Am Besten gefällt mir "Es tut mir leid das zu hören", und "Alles Gute und viel Kraft!"

Dieser Satz ist (aus meiner Sicht) wirklich ernstgemeint und ich finde, er drückt auch ein gewisses Verständnis für die Situation aus.

Ich hoffe, mit meiner Frage ist auch vielen anderen geholfen worden.

Viele Grüße

Werner

Hallo Neues Ende, danke, für Deine Antwort. Auch wenn sie nicht besonders nützlich ist. Meine Frage war:

<<<Wie reagiere ich also, wenn mir eine Angehörige eines Patienten erzählt, dass ihr Mann Metastasen im ganzen Körper hat und deswegen nicht mehr lange zu leben hat.>>>

Übrigens, ich finde Deine Einstellung generell unsozial. Sicherlich wirst Du auch mal in die Situation kommen, in der Du Hilfe oder Zuspruch brauchst. Dann kannst Du Dich mit Zeitgenossen rumärgern, denen Dein Leid schlichtweg "egal" ist.

Viele Grüße

Werner

es wäre wichtig zu erfahren, welche Arbeit du machst. Du musst nicht dein Bei/Mitleid ausdrücken, sondern immer die professionelle Distanz einnehmen. Du könntest sagen: da haben sie es sicher auch nicht leicht zur Zeit. oder Haben sie denn schon über professionelle Hilfe nachgedacht? oder Ihr Mann ist aber sicher in Behandlung... wahre die Distanz, sei trotzdem empathisch und mitfühlend. Oft hilft ein echtes "Ich verstehe sie" mehr als Floskeln von wegen Leid tun

Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die nächsten Monate/Wochen. Versuchen Sie dennoch auch etwas an sich zu denken, ihr Mann/Frau/Angehöriger braucht sie jetzt ganz besonders.

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