Wie oft sollte man ins Altenheim gehen, wenn jemand Demenz hat?

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Ich nehme an, dass deine Verwandte an Wochentagen besser versorgt ist und auch aus dem Bett geholt wird. an Wochenenden ist die Personaldecke so dünn, dass die Pfleger/innen nicht alle Aufgaben erledigen können. Wegen der Bettgitter müsstet ihr euch ans Amtgericht wenden. Nur um ihren Bewegungsdrang einzuschränken sind die Gitter nicht zulässig, aber wenn sie öfter aus dem Bett fällt, wird der Amtrichter diese Gitter verfügen.

Ja davon gehe ich aus. Deshalb geht eine Verwandte mittags hin und schaut mal nach und redet mit der Betreuerin.

Es gibt Pflegerollstühle, die nach hinten gekippt werden können. Dann rutscht deine Verwandte auch nicht nach hinten. Den ganzen Tag nur im Bett zu liegen ist beispielsweise wegen der Lunge (Lungenbelüftung) nicht ratsam. Frage den Hausarzt dieser Dame zu diesem Thema nach seiner Meinung. Findet ein regelmäßiger Lagenwechsel zur Vermeidung eines Dekubitus statt? Aber wie ist es nachts und während der Mittagsstunde ohne Bettgitter? Besteht die Gefahr, dass deine Verwandte versuchen würde über das Gitter zu steigen oder bestehen sonst begründete Gefahren durch das Gitter? Aber ein Richter dürfte doch die Genehmigung dazu erteilen - oder? Ich weiß nicht, ob so angenehm ist, unerwartet aus dem Bett auf einen Sack bzw. eine Matratze zu fallen!? Was die Eingewöhnungszeit anbelangt kann ich nichts sagen. Aber grundsätzlich solltest du, wie du es auch selber schreibst, öfters vorbeischauen (Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!). Deine Verwandte fühlt sich dann auch nicht vergessen und mehr geborgen.

So einen Stuhl habe ich gesehen. Heute Mittag war sie im Rollstuhl. Es ist auch so, dass sie ständig ins Bett möchte. Ist sie drinnen versucht sie rauszugehen also sie rutscht immer auf die Seite. Sie legen jetzt das Laken so, dass sie nicht weiter nach außen rutschen kann. Lass es mich so beschreiben, wei ein Baby, dass ständig strampelt und sich immer wieder abdeckt. Es ist schlimm, die Menschen so hilflos zu sehen.

Fixierungsmaßnahmen bringen laut neuesten Studien gar nichts. Weder Arbeitserleichterung für die Pflegefachkräfte noch Schutz für die Person selbst. Gerade bei Demenzerkrankten sind Fixierungsmaßnahmen kontraproduktiv. Hier sollte die Betreuung im Vordergrund stehen und nicht die Fxierung. Übrigens findet man mittlerweile sehr tolle Alternativen. Z.B. Anstatt Bettgitter-Niedrigbetten und eine flache Schutzmatte vor das Bett. Das Gesetz ist zum Schutz der Pflegebedürftigen ausgerichtet-Gott sei Dank-sonst würden alle Demenzerkrankten wie Schwerverbrecher in ihren Zimmern eingesperrt oder im Bett gefesselt werden und da wäre das Geschrei auch wieder groß.

Freiheitsentziehende Maßnahmen sind IMMER vom Gericht genehmigungspflichtig!!!!! Bitte erst informieren, bevor solche gefährliche Halbwahrheiten geäußert werden. Übrigens, hält die Pflegefachkraft sich nicht daran, dann ist das der Tatbestand einer Freiheitsberaubung am Menschen und kann seinen Job kosten.

Das kann ich nicht glauben, bei demenz kranken muss man Haltegitter an den betten anbringen! Wenn ein demenz kranker duch die gegen läuft, wie soll er da dann bitte noch zurück finden? (kommt natürlich auch darauf an wie weit das vorgteschritten ist) Und die Gurte sind keine freiheitsberaubung sondern sicherheit, wer sllte solche schwachsinnigen gesetze in kraft setzen?

Seit 1. April 2014. Selbst im Krankenhaus wurde diese Vorschrift beschrieben. Es ist wirklich so. Sie dürfen es nur, wenn es per Gericht angeordnet wurde. Meine Verwandte kann nicht mehr laufen, die läuft nicht mehr weg, die fliegt nur aus dem Bett, wenn man nicht aufpasst. Und das mit dem Gurt, das erzählte mir der Pfleger.

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