Wie merkt ein querschnittsgelähmter Mensch wann er auf Toilette muss?

5 Antworten

Das ein Querschnittsgelähmter sich nicht mehr bewegen kann, heißt ja nicht, dass er gar nichts mehr merkt. Die meisten haben allerdings Katheter, so dass sich die Frage eh nur beim Stuhlgang stellt.

Naja, er musste auf Toilette von daher musste er entweder groß oder hat keinen Katheter. Und bei einer Querschnittslähmung merkt man nichts mehr, da die Nervenstränge unterbrochen sind und somit keine Signale im Gehirn ankommen.

@StefanKfg

Mit der Zeit regenerieren die Nerven in manchen Fällen. Ich kenne jemanden, der trotz Querschnittslähmung wieder etwas laufen kann. Dann kehrt auch das Gefühl zurück, vielleicht nicht so wie vorher, aber doch ein bisschen.

Da ein Kunde war, gehe ich mal davon aus, dass du seine Krankheitsgeschichte nicht kennst. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daraus, dass jemand seine Beine nicht mehr bewegen kann, zu schließen, er sei vom Nabel abwärts gelähmt. Je nach Art der Lähmung gibt es durchaus Patienten, die noch merken, wenn sie auf Toilette müssen. Übrigens beantworten sehr viele behinderte Menschen solche Fragen, sofern sie freundlich und einfach interessiert (nicht aufdringlich neugierig) gestellt weren, eigentlich sehr gern und offen. Es herrscht bei diesen Themen ohnehin zu viel Tabuisierung.

aus dem umgang mit rollifahrer, das waren alles querschnittgelähmte weiss ich, dass diese alle einen katheter hatten und alle 2 tage abführen mussten. die hatten festen zeiten und so war das kein problem. der beutel für den kath. muss natürlich auch mal geleert werden.

Vielen Dank für die Antwort.

Manche Querschnittgelähmte bekommen eine Art Druckgefühl in der Magengegend, wenn sie zur Toilette müssen.

Diese Menschen haben gelernt, damit umzugehen. Nicht alle haben einen Dauerkatheder aber sie wissen, wieviel sie getrunken haben und wann sie ablassen muessen. Manche bekommen Kraempfe und bemerken dann, dass es an der Zeit ist.

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