Wie mache ich ein Tramadol Entzug ohne körperlichen Beschwerden.

3 Antworten

Reduzieren?! Wir haben die Tropfen zb 1/2 mit Wasser gemischt (heimlich!) ohne das es auffiel. Vorher war derjenige informiert und klagte uber ahnliche symptome wie du... Die frage ist ob das klappt da du es ja weißt, und ich denke, genau wie bei anderen suchtmitteln findet auch hier eine große Abhängigkeit im Kopf statt...

Jetzt wüßte flashrider von diesem Trick: Er würde also nicht mehr funktionieren :-)

Norbert

Lass dich ins Krankenhaus einweisen, so einen Entzug ohne klinische Beobachtung zu machen, kann extrem gefährlich sein. Und keine Sorge, die Leute im Krankenhaus haben was besseres zu tun, als dir eine Standpauke zu halten.

Bin ich auch gewesen am zweiten Tag nach dem Absetzen weil ich keine Luft mehr bekommen habe. Haben mir 2 Tabletten gegeben gegen den Entzug und mich wieder nach Hause geschickt.

Nun... selbst in einem Krankenhaus wird es kaum ohne jede körperliche Begleiterscheinung gehen.

Zudem stimme ich "Repwf" zu- ein großer Teil der Sucht findet im Kopf statt: Solltest Du Dich mit Yoga, Meditation auskennen... wäre das wenigstens hilfreich.

Aber ganz ehrlich: was erwartest Du: du nimmst ein morphinähnliches Derivat ein.... und Du leistest Dir den Luxus aus dem Krankenhaus zu entschwinden.... da sind schon ganz andere Entscheidungen gefallen: Luftnot? Hmmm- was sollte, gesetzt den Fall, Du hättest echte Atemnot (siehe Aussage "Repwf" --> ein großer Teil der Sucht findet im Kopf statt:...) was könnte zu hause besser sein als Hilfe im Notfall im KKH?

Aber Du drängtest nach hause... weil du dort andere Mittel besorgen kannst... bis hin zu Tramadol.....

Diese getroffene Entscheidung sagt mehr über Dich und Deinen Zustand (= Festhalten an Deiner Sucht) aus, als jeder weitere Post es hier könnte

Sieh Dir diese Ecke Deiner Persönlichkeit genauer an... und das wird weh tun: Aber wenn Du wirklich Hilfe willst... irgendwann.... dann liegt der Schlüssel zur Hilfe - zum Annehmen von Hilfe und Zulassen von Helfern.... genau dort. Dort hast du gerade mit Deiner Taschenlampe kurz hingeleuchtet: Vergiß das nicht;- Das könnte irgendwann mal nützlich werden

Sincerly Norbert

Wie bekomme ich einen Tramal Entzug mit Tropfen Zuhause hin? (Habe eine Tochter)

Hallo ihr Lieben, Es ist mir ziemlich peinlich hier zu schreiben, aber es ist wichtig endlich von diesem Teufelszeug wegzukommen. Ich bin 23 Jahre alt und habe eine schwere Knochenkrankheit, die seit ca 5 Jahren bekannt ist. Hatte schon zahlreiche Operationen und war deswegen lange im Rollstuhl . Bei der Operation wurde ich 6 mal durchgesägt und quasi ' neu zusammengebaut' .. Klingt alles etwas unrealistisch aber ist leider Realität. Nun habe ich das Problem dass ich deswegen Tramadol Tropfen nehme weil ich es vor Schmerzen logischerweise kaum aushalte. Ich möchte trotz allem von dem Zeug wegkommen, ich MUSS! Ich merke wie sehr mich dieses Medikament verändert und wie sehr es mich in der Hand hat. Alles dreht und richtet sich danach. Natürlich weiß ich , dass es das beste wäre in eine Klinik zu gehen, wovor ich allerdings so große Angst habe !! Nach meiner ersten Riesen Op habe ich ein Jahr ca Morphium nehmen müssen und bin danach freiwillig zum Entzug gegangen. Und die Erinnerungen daran waren und sind die Hölle! Ich möchte das nie wieder durchmachen müssen!! Ich bin kein Mensch der sowas einfach aus Spaß zu sich nimmt. Ich rauche nicht mal , trinke absolut keinen Alkohol und gehe auch nicht feiern. Ich brauche das alles nicht. Naja und nun habe ich mittlerweile eine fast 2 - jährige Tochter und wurde nach der letzten Op wieder auf Tramal eingestellt . Ich nehme es schon ca 1 1/2 - 2 Jahre Jahr wieder und habe von Zeit zu Zeit immer höher dosiert , da mein Körper sich an das Dreckszeug gewöhnt hat und einfach nicht mehr geholfen hat. Ich habe wirklich höllische Schmerzen und kann ohne Schmerzmittel einfach überhaupt nicht mehr Leben. Ich habe schon so oft versucht selber runter zu dosieren und es komplett abzusetzen - auch kalt !!! Aber das war nicht möglich . Habe bald wieder eine große Operation über 18 Stunden und weiß absolut nicht wie es überhaupt weitergehen soll .. Auf jeden Fall muss und möchte ich erstmal Tramal absetzen und am liebsten nicht in der Klinik, denn ich habe eine Tochter und ich halte keinen Tag ohne meine Prinzessin aus. Bitte helft mir. Ich bin wirklich verzweifelt .

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Entzug von Lorazepam?

Hallo liebe Community!

Ich nehme seit ca. einem Jahr regelmäßig Tavor (Lorazepam) und hab dieses nun vor 8 Tagen komplett abgesetzt. Anfangs nahm ich immer eine Dosis von 8-10mg pro Tag. Einige Zeit bin ich dann auf 3mg und seit kurzem auf 2mg runter.

Nun habe ich von diesen 2mg direkt auf 0 reduziert. Eigentlich war das nicht so geplant mit dem absetzen, aber ich hatte keine Tabletten mehr und kein Geld um mir neue zu holen.

Da ich keine regelmäßige Termine bei meinem Psychiater bekomme und dieser sowieso meinte, dass das Absetzen ja nicht sein Problem ist und ich selbst wissen muss, wie ich das Medikament absetze, wollte ich halt hier mal fragen, ob wer Erfahrungen mit einem solchen Entzug hat?

Am ersten Tag nach der letzen Einnahmr hatte ich ziemliches Herzrasen. Als sich dies einigermaßen gelegt hat, kamen dafür Muskelzuckungen und Verkrampfungen dazu. Ich bemerkte Ängste, die vor der erstmaligen Einnahme nicht da waren. Unter anderen Menschen sind diese Symptome am schlimmsten. Wenn jemand bemerkt, wie ich die ganze Zeit am zittern bin, wird das Zittern selbst und die Verkrampfungen gleich noch viel schlimmer. Seit heute morgen sind nun diese Symptome glücklicherweise größtenteils verschwunden.

Können diese Entzugserscheinungen nun wieder erneut auftreten? Und besteht nach dieser Zeit des Absetzens noch die Gefahr, einen Krampfanfall oder ähnliches zu bekommen? Oder ist nun die "gefährlichste" Zeit des Entzugs vorbei? Wie sind eure Erfahrungen mit einem solchen Entzug?

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