Wie lange nach Nasennebenhöhlenoperation nicht schwanger werden?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da du sagst das du den Arzt auch noch fragst (aber auch nur deswegen^^), gebe ich hier mal meinen unqualifizierten Kommentar dazu: Ich denke du solltest auf jeden Fall so lange warten, bis der Rest an Medikamenten vollständig aus deinem Körper ausgespült ist. Da hören sich sechs Monate doch gut an. Was das Thema angeht wäre ich wohl selbst ein Schisser und würde lieber länger warten als das es am Ende dann zu kurz war.

ja habe da auch sehr große angst vor.... bin echt geknickt weil eigentlich hatten wir gehofft das ich bis zu unserer Hochzeit im september schwanger bin...daraus wird ja dann wohl definitiv nichts :(

@RosaGummibaer

Oha, setzt euch bloß nicht noch zusätzlich mit einem Datum unter Druck, sonst könnte es noch länger dauern, das hört man ja immer wieder, das viele Paare es erst schaffen wenn sie aufhören es unbedingt zu wollen.

Versucht stattdessen lieber die Zeit die euch nur noch zu zweit als Pärchen bleibt in vollen Zügen zu genießen (denn die verschwindet ja schließlich danach) und warte ab was der Doktor sagt. Vielleicht dauert es auch gar nicht so lange und er überrascht dich mit einer ganz anderen Aussage.

Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall alles gute und eine Bombenhochzeit. ;)

Ich kenn grad kein Medikament, das 6 Monate braucht, um abgebaut zu werden.

@Terezza

Ich weiß auch nicht, wie lange so etwas dauert, weil ich glücklicherweise noch nie viel mit Operationen oder derartigen Medikamenten zu tun hatte. Meine Einschätzung bezog sich eher auf das oben benannte "Schissertum". Wenn der Arzt eine kürzere Zeit ansetzt, wäre das natürlich gut und sie müsste nicht so lang warten. Ich denke nur immer wenn man es nicht genau weiß, dann ist es die Gesundheit des Babys wert lieber "zu lange" zu warten, als am Ende dann doch aus irgend einem blöden Grund auf die Nase zu fallen.

Die Dauer, die erforderlich ist, hängt von der Zeit ab, bis die Medikamente ausgeschieden sind. Bis auf sehr seltene Ausnahmen reichen da wenige Tage. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, welche Befürchtungen Behandlungen mit Antibiotika auslösen. Ich bin zwar weit davon entfernt, die Risiken zu verniedlichen, aber wir können uns freuen, dass wir diese Möglichkeit einer Behandlung mit Antibiotika überhaupt haben.

Allerdings gibt es ein deutliches Nachlassen der Wirkung von Antibiotika, weil sie oft unkritisch verwendet werden. Unkritische Verwendung gibt es durch Ärzte, die Antibiotika verordnen, obwohl sie gar nicht nötig sind. Gefördert wird diese Verordnung durch Patientenwünsche z. B. bei Grippe ein Antibiotikum verordnet zu bekommen, was überflüssig ist, weil Antibiotika gegen Grippe unwirksam sind. Noch schwerer wiegt die "prophylaktische Verwendung" von Antibitika in der Landwirrtschaft. Hierdurch wird die Wirkung immer schwächer, weil die Krankheitskeime so vermehrt die Cahnce bekommen, sich auf Antbiotika einzustellen, so dass sie im Ernstfall gar nicht mehr wirken.

Um auf die Frage zurück zu kommen: Ein zeitlicher Abstand von ca. 2 Wochen sollte ausreichen, um einen ausreichenden Zeitabstand zu haben. Allerdings gehört dazu auch der äußerst behutsame Umgang mit anderen Medikamenten. Auch der Genuss von Alkohol selbst in geringer Dosis kann in der Frühschwangerschaft schwerwiegende Missbildungen bewirken. Nikotinabstinenz geört ebenso dazu.

Trotz aller Risiken, die man auch nicht leichtfertig eingehen sollte, hast Du gute Chancen auf einen positiven Verlauf Deiner Schwangerschaft. Ich wünsche Dir und Deinem Partner eine gute Zeit der Vorbereitung auf die Schwangerschaft. Es ist richtig und gut, an Risiken zu denken und achtsam zu sein, es soll aber auf jeden Fall auch Raum sein für die erfreulichen Seiten dieser Zeit.

hab ich ja gute chancen ich rauche nicht trinke absolut jetzt schon kein Alkohol und treibe viel sport ^^

Wenn man mal davon ausgeht, dass die Medikamente nicht die (schon bei der Geburt angelegten) Eizellen angreifen (unwahrscheinlich; in diesem Fall wäre Warten sinnlos), dann bist du auf der sicheren Seite, sobald die Medikamente aus dem Körper eliminiert wurden und der Hormonspiegel sich normalisiert hat.

Dafür sollten 3 Monate locker reichen. Sagen wir mal mindestens 2 Wochen und eine (regelmäßige, also eine, die im Plan ist) Monatsblutung abwarten.

Nehmt ihr beide Folsäure (Folio o.ä.)? Das wäre möglicherweise wichtiger, als nach der OP zu pausieren...

Hey ja also ich nehme Folsäure.... ist das denn für den mann genauso wichtig? mein GYN meinte nur ich soll die nehmen... Folio so eine kleine Packung ist das....

Aber wie lange bleiben denn antibiotikum und co im körper... ?

@RosaGummibaer

Wichtig ist Folsäure für die Frau. Beim Mann ist ein Folsäuremangel aber schlecht für die Fruchtbarkeit. Wäre ja auch nicht in eurem Sinne. ;-)

Mir fällt kein Medikament ein, bei dem die biologische Halbwertszeit (die Zeit, bis die Hälfte davon raus ist) länger als wenige Tage wäre.

http://de.wikipedia.org/wiki/Eliminationskinetik

Standardantibiotika und Narkosemittel sollten eine Halbwertszeit von nur einigen Stunden haben. Da sind nach 24h schon z.B. 95% des Mittels wieder raus.

Länger wirken z.B. Hormone, da kann die Halbwertszeit auch mal eine Woche sein.

Schwermetalle (z.B. Quecksilbervergiftung etc.) bleiben je nach Organ unterschiedlich lange im Körper, da kann man von Halbwertszeiten in der Größenordnung von Monaten oder gar Jahren (im Gehirn) ausgehen. Also bis auf weiteres keinen Thunfisch, Schwertfisch, Hai etc. essen...

Gute Antwort.
Ist die Operation denn überhaupt nötig? Wenn du schon zum 3. Mal operiert wirst bringt das ja anscheinend nicht viel. Du musst wissen das Krankenhäuser durch die Operationen ihr Geld verdienen und sie einem deshalb unter anderem zu unnötigen Operationen raten.

@Bongabingo

Ja möglich, aber ich habe solche schmerzen das ich es nicht aushalte zusätzlich hat sich ein keim in den Nebenhöhlen die verschlossen sind eingenistet! Mit solchen schmerzen will man nicht leben...

Da wirst du wirklich deine Ärtze fragen müssen. Je nachdem, welche Medikamente du bekommst, die bauen sich ja unterschiedlich schnell ab. Hier wird dir das keiner sagen können. Monatelang dauert das aber nicht, keine Sorge. Daß du bis nach der OP wartest, ist sehr vernünftig - soweit denkt leider nicht jeder.

Viel Glück für die OP und die Empfängnis!

Dein künftiges Baby braucht ja als Fötus nicht in Deinen Nasennebenhöhlen zu gedeihen oder? Legt los, wenn Du Dich wieder fit und gut fühlst, ansonsten frag Deinen Doc.

Und die Medikamente die durch ihren Blutkreislauf fließen bleiben dann auch nur in den Nasennebenhöhlen? Praktisch ;)

richtig Schlaumeier! aber man nimmt antibiotikum... wie lange ist es im Kreislauf? und wie lange kkönnen die medikamente den fötus schädigen?

das ich einen arzt fragen werde is mir auch kalr.. aber vielleicht noch mal richtig lesen

Sehr unqualifiziert. Mit Kind im Bauch sollte man wirklich nicht in eine OP gehen, wenn es sich vermeiden läßt. Die Antibiotika sind dabei noch das geringste Problem. Aber da kommen ja auch Betäubungsmittel und anderes dazu.

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