Wie lange halten die Symptome der Entzugserscheinungen an?

4 Antworten

3-4 Tage kommt schon gut hin.

Ein Rat: Der Drang, die Kippe geht bei einem Raucher weg, sobald er die Kippe am Brennen hat. Der Drang geht aber bei einem Nichtmehrraucher auch weg, wenn er sich nur ein paar Minuten zusammenreißt und etwas Anderes tut (z.B. ein Glas Wasser trinken, einmal die Treppe hinunter und wieder hinauflaufen).

Wie soll ich sagen ich kann mich nicht mehr wirklich konzertieren da ich nur noch ans Rauchen denken kann

@chrizcee1992

Ist normal.

Tu etwas, bei dem man nicht rauchen kann. Schwimmen, duschen.

Geh spazieren, joggen...

3-4 Tage, dann sind die extremen körperlichen Zustände vorbei. Ich war in der Zeit zu gar nicht in der Lage. Dann kann man wieder am Leben teilnehmen 😉. Weitere 14 Tage sind noch irgendwie schlimm, aber dann geht es aufwärts. Wenn du das erste mal das Gefühl hast, es stinkt nach Rauch, dann geht es aufwärts. Viel Erfolg!

Na das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Aber es dauert ein paar Tage bis man die schlimmsten Entzugserscheinungen überwunden hat. Leicht ist es nicht, aber du schaffst das. Versuch dich abzulenken und kaue Kaugummi, das hat mir geholfen. Gutes Durchhalten!!

Super-Entschluss - Glückwunsch!

Lass Dich nicht kirre machen durch die verblüffte Reaktion Deines Körpers, nicht mehr am Suchtstengel nuckeln zu dürfen. Dein Körper und Dein inneres „Gewohnheitsvieh“ muss sich ja erstmal umgewöhnen (dazu gleich mehr).

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FALLS Du in Dir eine seltsame Angst vor dem Nichtrauchen spürst (haben viele Raucher, die ans Aufhören denken), empfehle ich Dir das Buch von Bauer mit dem Titel

Die Rauchgiftfalle

Google mal so, auf Amazon kannst Du dazu sehr gute Kundenrezensionen lesen (klick dann an neben den gelben Sternen).

(Falls Du Dir das Buch kaufen willst: Das kriegst Du in jeder Buchladen und kannst so den kleinen Buchhandel vor Ort unterstützen, der ja sehr unter den Internet-Riesen leidet.)

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Für Deinen Rauchstopp lies meine ausführliche Antwort an EllaElla1994, die auch mit dem Rauchen aufhören wollte. Mehrfach bekam ich Rückmeldungen, dass ihnen so das Wieder-Nichtraucher-Leben gelungen ist:

http://www.gutefrage.net/frage/effektivste-methode-mit-dem-rauchen-aufzuhoeren#answer125899089

Klickst Du den ersten Link an, sieh Dir das informative und sehr unterhaltsame Video mit dem Coach an. Darunter findest Du eine Liste, wie sich der Körper nach dem Rauchstopp erholt.

Klickst Du den zweiten Link an, kriegst Du noch mehr Infos und hilfreiche Hinweise. - Auch die von Dir gewünschte Liste, wie sich Dein Körper ab dem Rauchstopp erholt, siehst Du dort.

Für den Fall, dass Du weitere Hilfe wünschst: Dass viele Krankenkassen Nichtraucherkurse anbieten, weißt Du vielleicht. Auch bei Drogenberatungen kann man danach fragen.

Mehrmals habe ich hier auf Gutefrage Berichte von Usern gelesen, die eines Tages erkannten, dass sie Sklave der Tabakindustrie sind und dafür auch noch einen Haufen Geld ausgegeben hatten. - Das machte sie so zornig, dass sie von einem zum anderen Tag mit dem Rauchen aufhörten. Mehrere von ihnen schrieben, dass sie wenige oder sogar keine Entzugserscheinungen hatten, auch starke Ex-Raucher und nun Nichtraucher berichteten davon.

Falls sich mal eine Art Schmacht meldet, dann hilft es, dem Teil des Unterbewusstseins, das für Sucht zuständig ist, hörbar oder still in sich hinein in festem, freundlichen Ton zu sagen:

"HEUTE nicht"

Das ist für diesen Teil ein überschaubarer Zeitrahmen.

Auch helfen dann körperliche Aktivitäten wie um den Block laufen oder (wenn man das Haus nicht verlassen kann), Treppen rauf und runter. - Auch Seil springen ist gute Alternative - für gute Infos dazu google mit

richtig seil springen

wobei der Vorteil dabei ist, dass Du dieses kleine Fitness-Gerät stets bei Dir haben kannst.

Es gibt Emotionen, die gern im Verborgenen wirken, dazu gehört auch so ein Schmacht. Die mögen es gar nicht gern, klar beobachtet zu werden. Solche Gefühle halten sich nicht lange, und sie sind wellenförmig. Beobachtet man sie, kann es sehr interessant sein, wie sie wellenförmig an- und abschwellen, sich auch mal aufbäumen und dann erstmal wieder verschwinden. Solche Phänomene bei sich zu beobachten finde ich sehr spannend.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und ein drogenfreies und schönes Leben.

Wir haben in uns so etwas wie einen Autopiloten, man kann auch sagen „Gewohnheitsviech“. Dieser Autopilot ist sehr wertvoll, denn ohne ihn müssten wir täglich alles neu lernen: essen, sitzen, laufen, Nase putzen - einfach alles. Sobald unser Unterbewusstsein eine erlernte Handlung für lebenserleichternd oder lebenserhaltend befunden hat, wird diese Handlung in den „Autopiloten“ integriert.

Willst Du nun eine fest integrierte Handlung im Autopiloten ändern, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür, wird es versuchen, Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran zu hindern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß nicht, ob Du auch mit der neuen Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es in diesem Fall so Dein Leben erschwert.)

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Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes . Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Deine alte Handlung Dein Leben erschwert und Dich vielleicht sogar krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.

Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht mit aller Raffinesse, Dich von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du mit Deiner neuen Art zu handeln überlebst). Sei wachsam! Es wird sich vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.

Boss über Dein Leben bist aber Du, nicht Dein Autopilot! Der ist nämlich Dein Diener.

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Unser Autopilot reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.

Mein Mann hört mit dem Rauchen auf und ist unausstehlich

Hallo zusammen. Mein Mann ist Asthmatiker und hat seit Jahren häufig mit Atemproblemen zu kämpfen (fast jede Nacht). Trotzdem war er starker Raucher. Aufgrund einer Erkältung und dem dringenden Rat des Arztes hört er nun Gott sei es gedankt mit dem Rauchen auf. Ich rauche auch, höre aber (für mich selbstverständlich) mit ihm gemeinsam auf. Ich merke eigentlich kaum etwas vom Entzug, denke nur hin und wieder daran, habe aber eine gut funktionierende Technik.

Diese wollte ich ihm nahe legen, weil er so grantig ist. Großer Fehler, da schnauzte er mich das erste Mal richtig an. Dann sagte ich ihm freundlich, dass ich verstehen kann, dass er schlecht drauf ist, dass er aber bitte nicht so grob zu mir sein soll, weil ich das auch nicht ab kann. Hat er nicht verstanden.... Dann hab ich es mit zurück zicken, schließlich mit Ausweichen (also gehen) versucht. Auch nicht richtig. Er zickt weiter und sieht nicht ein wie er ist. Egal was ich mache, es ist falsch. Ich versuchte ihm das zu reflektieren, und er sah es überhaupt nicht ein. Ich solle mcih nicht so anstellen. Normalerweise ist er eher ruhig und überhaupt nicht zickig zu mir. Eigentlich zicke ich ihn sonst mehr an XD

So halte ich das sicher nicht aus, zumal so bei mir der Drang nach der Zigarette nur mehr steigt. Hat jemand Erfahrungen damit und kann mir sagen was ich tun soll? Ich will ihn unterstützen und weiß auch, dass ich ein wenig schlechte Laune in Kauf nehmen muss. Aber so ist das einfach zuviel (da ich wie gesagt auch selbst auf Entzug bin und meine Nerven dann sicherlich nicht die Besten sind).... Zudem steigert er sich total hinein und denkt glaube ich mittlerweile jede Sekunde ans Rauchen. Das macht ja alles nur schlimmer, aber man kann ja nichts mit ihm machen außer sich zoffen xD Hoffe auf viele Tipps.. Danke schon mal fürs Lesen :)

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