Wie lange dauert bis die Vollnarkose wirkt?

5 Antworten

War damals auch so 16 rum, als ich einen Spaten in die Finger gestochen bekam. (Hört sich bescheuert an, aber ist nunmal passiert). Nun gut 1 Woche im Krankenhaus und 2 OPs unter Vollnarkose.

Ich würde es so auch jedem empfehlen, da man einfach nichts mitbekommt und an die Sache eigentl. ganz entspannt rangehen kann. Ich war vor meiner ersten OP auch ziemlich nervös, aber die Narkose-Ärzte und Schwestern haben alle gesagt, dass es ganz schnell geht und das ging es auch. Sie sind ja auch Profis :D

Also ich studiere Medizin und hatte mit 15 selbst eine größere OP. Das heute überwiegend verwendete Medikament für die Narkose Propofol wirkt wirklich unglaublich schnell, man schafft es in der Regel nicht mal von 10 - 0 zu zählen. Also keine Sorge und alles Gute für deine Tochter :)

Wenn sie an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerät der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht, immer eine N. vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit sie nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommt. Bekommt sie zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geist. Behind. bis hin zum Tod. Bekommst sie zu wenig, wacht sie während der N. auf. Wenn sie Glück hat, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass sie nur wach wird, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum finde ich es unverantwortlich, wenn immer so getan wird, als wäre eine N. überhaupt kein Risiko. Sie sollte auf jeden Fall all ihre Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit sie später beweisen kann, was für sie wichtig war. Alles Gute! LG

Übrigens schläft sie bereits nach wenigen Sekunden ein. Egal welches Hypnotikum (Einschlafmedikament) sie bekommt. Aber das finde ich unwichtig. Wichtiger ist ein erfahrener Anästhesist, der mit Narkosemedikamenten umgehen kann. Denn meine Anästhesistin konnte das anscheinend nicht. Ich habe heute noch Gedächtnisprobleme, Kopfschmerzen, Schwindel und hohen Blutdruck.

@ede45

ede45

Ich bin völlig deiner Meinung, wollte aber auf die Risiken der Narkose nicht eingehen, um die Mutter nicht zusätzlich aufzuregen.

wegen der Risiken habe ich mir 2 querliegende Weissheitszähne ohne Narkose ausbauen lassen. Dazu mussten sie erst einmal geteilt werden und dann in Stücken entfernt werden. War kein reines Vergnügen und die Arzthelferin in der Klinik hat mehr gestöhnt als ich, das hat mich aber schön abgelenkt. :-)

Ich würde auch eine solche Operation wieder ohne Vollnarkose ausführen lassen. Das Risiko ist eindeutig geringer als mit Vollnarkose und das in jeder Hinsicht. (Narkosefehler, Unverträglichkeit usw)

@Energiefan01

Hallo Energiefan! Du sprichst mir aus der Seele. Wenn man von einem Narkoseschaden betroffen ist so wie ich, sieht man plötzlich vieles aus einem anderen Blickwinkel. Oft habe ich Wortfindungsstörungen und enorme Kurzzeitgedächtnisstörungen, Schwindel u. Bluthochdruck. Wenn ich plötzlich wieder eine ganz wichtige Sache vergessen habe und meine Arbeitskollegen dann lästern ist mir das immer sehr peinlich. Dann kommen sofort wieder die Erinnerungen von meiner Bandscheiben-OP in Duisburg Fahrn hoch. Dort war nicht nur das Personal auf der Neurochirurgie sehr unfreundlich sondern die OP Vorbereitung auf der Station war von Stress und Hektik geprägt. Was mich bis heute am meisten ärgert, dass sich das KH dafür nicht entschuldigt hat was mir die Anästhesistin angetan hat. Im Gegenteil! Das KH sagt, meine Beschwerden haben nichts mit der Narkose zu tun. Auch wenn sie unmittelbar nach der N. aufgetreten sind. Würden sie das glauben? Meine Hochachtung an dich, dass du dich gegen eine N. entschieden hast. Auch ich würde alles ohne N. machen lassen was nicht unbedingt einer N. bedarf. Beim Zahnarzt schon mal gar nicht. Denn eine N. beim Zahnarzt birgt noch größere Gefahren! Übrigens! Wüssten sie, dass laut Statistik Zahnextraktionen unter N. mehr Wundheilungsstörungen als ohne N. verursachen? Der Grund ist ganz einfach. Unter N. braucht der K-Chirurg nicht so behutsam sein, denn der Pat. bekommt ja nichts mit. Er kann mehr und tiefer Schneiden bzw. den Zahn brutaler entfernen und so mehr kaputt machen. Zeit ist Geld! Ich war sehr erschrocken, als ich gelesen habe, dass von allen Ärzten die Zahnärzte zusammen mit den Radiologen am meisten verdienen. LG

Man kann dem Anästhesisten sagen das man Angst /Panik hat. Dann bekommt man eine Flüssigkeit im Becher, wenn dieser getrunken wurde ist man nach wenigen Sekunden K.O. (ohne Spritzen und bis 100 zählen)

Ich hatte beim erste mal das ich operiert werden müsste, auch panischer Angst vor der Narkose. Ich hatte damals ein ganz nette Narkotiseur die mir versicherte das ich es nicht schaffe bis 10 zu zählen bis ich unter Narkose war 😊. Ich hab's glaub ich bis 5 oder 6 geschafft , dann war ich weg.

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