Wie läuft eine Narkose genau ab?

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Also. Du bekommst einen Zugang, meist am Arm in die Vene gelegt (Kanüle). Es Wird noch einmal Blutdruck und der Krempel gemessen....Wenn es dann soweit ist, setzt die Anestesistin die Milchig aussehende Spritze an und es fließt langsam in deinen Körper. Die Reaktionen dann: zu fängst an etwas zu zittern, es wird Dir unter Umständen heiß vorkommen, schwindelig, alles wird hell und egal was Du machst, Du hast keine Chance, dir fallen die Augen zu. Zwischen spritzen und wegtreten liegen gefühlte 5 Minuten (in wirklichkeit vielleicht 30-60 Sekunden) Dann kommste erst wieder zu Bewustsein, wenn alles vorrüber ist. Meist in einem Aufwachraum. Dann biste erst ziemlich Benommen, musst dann bestimmt min. 1-2 Stunden Liegen bleiben bis de wieder voll da Bist. Außer Schmerzen von dort, wo sie Dich oppariert haben (möglicherweise) gibt es als Nebenwirkungen manchmal, dass Du dich übergeben musst ca. 30-120 Minuten danach. (Kann sein, muss aber nicht).

PS: nachdem Du entlassen bist, kann es sein, das Du nich ein paar Stunden nichts essen darfst. Dein Kreislauf wird noch im Keller sein. Und man ist müde. Spätestens am nächsten Tag jedoch ist man wider TopFit :) Keine Sorge, ist Routine.

@garkeinelust

es ist schon eigenartig. eigentlich gibt es bei narkoseeinleitungen standarts. aber jeder anästhesist macht die einleitung etwas anders. als ich in den op gekommen bin, wurde mein blutdruck usw. nicht gemessen. ich habe auch keinen sauerstoff bekommen. ich musste mich auf den op tisch legen. dann habe ich den zugang bekommen und ohne etwas zu sagen hat mir der anästhesiepfleger das hypnotikum (schlafmittel) gespritzt und ich schlief nach ca. 20 sekunden ein. vorher habe ich noch mitbekommen wie der anästhesist und der anästhesiepfleger weggegangen sind. wohin habe ich nicht mehr mitbekommen weil ich dann eingeschlafen bin. eine anästhesieschwester hat mir gesagt, dass dies eine ungewöhnliche und fahrlässige einleitung war. diesem anästhesisten müsste die zulassung entzogen werden. das war in duisburg fahrner KH.

Der Arzt MUSS sich Zeit für das Gespräch nehmen sonst ist deine Eiwilligung unwirksam. So langsam findet auch bei den Ärzten ein Umdenken statt und man gibt zu, dass man nach einer N. Gedächtnisstörungen bekommen kann die evtl. für immer bleiben. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N.=Narkose vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geistige Behinderung bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen bzw. zu verhindern. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. verhindern. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für meine N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich wieder vollkommen wach bin weil auf den Stationen Personalmangel herrscht oder unmotiviertes Personal. So war es jedenfalls bei mir. Denn sie waren nicht in der Lage, einen Patienten professionell auf eine OP vorzubereiten. Im Gegenteil. Sie haben sich über ängstliche Patienten auch noch lustig gemacht. Dazu kam ein hohes Maß an Unfreundlichkeit bzw. Überforderung. Im OP legte mir ein A. den Zugang und gab mir die Pulsoxymetrie. Er war aber für mich gar nicht zuständig u. ging danach auch wieder weg. Laut Narkoseprotokoll war für mich eine Anästhesistin zuständig. Sie war aber noch gar nicht anwesend weil meine OP schon 30 Min. früher stattfand. Plötzlich kam ein A-Pfleger und verabreichte mir heimlich das Hypnotikum u. ging dann auch wieder weg. Leider habe ich das zu spät bemerkt u. ich schlief ein. Hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich von dem schmalen Tisch gefallen (beim Einschlafen). Diese N-Einleitung war unverantwortlich denn ich war noch nicht an die Überwachungsgeräte (RR, EKG) angeschlossen u. habe vor der Einleitung auch keinen O2 bekommen. Man hört nämlich nach dem Einschlafen auf zu atmen u. muss beatmet werden. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Dem Personal im OP konnte man den Stress ansehen. So eine N-Einleitung habe ich bis dahin noch nie erlebt. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm., Gedächtnisstör., Wortfindungsstör., Bluthochdr. u. Schwindel. Wer ist daran schuld? Unser Gesundheitssystem mit falschen Anreizen sowie das Abrechnungssystem. Denn es geht immer nur um Gewinnmaximierung u. erst in zweiter Linie um den Pat. Wenn dann noch Stress, inkompetente Ärzte mit wenig Erfahrung u. Empathie dazu kommen kann das tödlich enden oder wenn man Glück hat mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Dann heißt es, OP oder N-Risiko u. die Ärzte bzw. das KH ist aus dem Schneider. Traurig aber wahr! Während meiner OP war mein RR für 35 Min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrner Str. wo ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Das Personal auf der St. 4 AB war unfreundlich u. zum Teil überfordert. Im OP konnte man Stress u. Fahrlässigkeit erkennen. Der A. hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten u. war der Meinung, dass er mir vorher keinen O2 geben braucht weil er ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Zum Glück braucht man sich heute nicht mehr alles gefallen zu lassen u. die Götter in Weiß gibt es auch nicht mehr. Auch diese Menschen machen Fehler. Warum müssen sich sonst Ärzte versichern? Schau dir vorher an, wie eine N. ablaufen muss damit du erkennst, wenn etwas falsch gemacht wird u. du evtl. dann auch Schäden davon trägst. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

Diese Fragen solltest du mit dem behandlenden Arzt bzw. mit dem zuständigen Anästhesisten klären, das ist nämlich seine Aufgabe.

Bevor du nicht weisst, was für eine Narkose man genau durchführt, kannst du dich auch nicht richtig selbst informieren. Die Reaktionen sind nicht immer gleich und auch nicht bei allen Patienten immer so.

Vom Einschlafen kriegt man schon was mit, natürlich dauert das nicht so lange, dass man sich gross Gedanken machen könnte, aber man ist nicht sofort weg.

Na Sie/Er ist aufgeregt. Und der Arzt hat meistens kaum Zeit. Und 5 Minuten vorher möchte ich das so auch nicht erfahren...

@garkeinelust

Das Beratungsgespräch mit dem Anästhesisten findet erstens nicht erst kurz vor dem Eingriff statt und dauert zweitens so lange, wie's dauern muss. Man rechnet damit, dass die Patienten fragen stellen. Immerhin ist man verpflichetet, sie so über die anstehende Behandlung zu informieren, dass sie's auch wirklich verstehen.

http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Eingriffe/Anaesthesie-Vollnarkose-145.html

Die zur Vollnarkose benötigten Medikamente werden entweder als Injektion über eine Vene (intravenös) oder mit einer Maske über die Atemwege (inhalativ) verabreicht. In letzterem Fall gelangt das Narkosegas über die Lunge ins Blut.

In der Regel werden zuerst ausreichende Mengen an Schmerzmittel und eines Schlaf erzeugenden Medikaments in die Vene gespritzt. Die so begonnene Narkose wird über eine kontinuierliche Zufuhr von Narkosegas mit der Beatmungsluft oder durch kontinuierliche Gabe von Narkosemedikamenten über die Vene bis zum Ende der Operation aufrecht erhalten.

Die Narkose-Medikamente (auch Anästhetika genannt) wirken an Rezeptoren der Nervenzellen des Körpers. Dadurch kommt es zu den vier Komponenten einer Vollnarkose:

Schmerzfreiheit (Analgesie)

Schlaf (Hypnose)

Verlust der Erinnerung (Amnesie)

Dämpfung der vegetativen Nervenreaktionen (zum Beispiel Puls- und Blutdruckanstieg, Darmträgheit, Veränderungen der Körpertemperatur)

Manche Operationen sind nur möglich, wenn zusätzlich eine komplette Muskelerschlaffung (Relaxierung) der willkürlichen Muskulatur sichergestellt wird.

Du wirst erst vorbereitet also OP-Kittel und Haube und so und dann bringt man dich zum OP. Da kommst du erst in einen Vorbereitungsraum, wo meistens 2 Anästhesisten anwesend sind. Dir wird ein Zugang gelegt und Blutdruckmanschette und EKG angelegt und dann wird dir ein Medikament gespritzt durch den Zugang. (Man ist beruhigt, da man vorher eine Beruhigungstablette bekommen hat, die manchmal auch high macht :D) außerdem setzt man dir eine Maske auf, aus der glaube ich Lachgas kommt wodurch auch einschläft. Dann bereiten dich die Anästhesiten weiter vor sprich OP-Feld vorbereiten etc.... Dann kommt man in den OP aber das bekommst du alles nicht mit! Ich glaube dort wacht man nochmal kurz auf, aber kein Mensch erinnert sich daran. Dort bekommst du noch ein tieferes Narkosemittel und wirst intubiert, also bekommst einen Schlauch zum atmen in den Hals. Aber du schreibst es ist nur eine kurze OPf und ich glaube man intubiert erst ab 60min OP Zeit ;) Weiß das aber leider nicht genau, da ich selbst immer nur lange OPs hatte.... Man bekommt von dem ganzen Zeugs eigentlich nichts mit und ich war nach der Narkose immer total müde.... Man wacht übrigens in einem Aufwachraum mit vielen anderen Patienten auf, der von Anästhesisten geführt wird und die sich 1-2h um dich kümmern bis du wach und stabil bist und deine Station dich abholt ;) Bei Fragen kannst du mir gerne noch schreiben ;)

Achja ich mag Narkosen irgendwie weil das lustig ist danach nix zu wissen und so benommen zu sein, aber oft hat man auch Schmerzen :S

Einen Schlauch in den Hals :O

@xLukas123

Ist nicht schlimm, hast danach vllt ein bischen Halsschmerzen aber ansonsten macht der nix und er wird danach auch dofort entfernt ;)

@freeElla

Da übergibt man sich doch wenn man 'nen Schlauch reingeschoben bekommt o.o

@xLukas123

Nein, 1. darf man davor nix essen und trinken, 2. ist man narkotisiert bekommt nix mit und hat auch keine Reflexe mehr soweit ich weiß ;)

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