Wie kriege ich meine Stute rossig? Dringend!?

6 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet

Dieses Problem kann man schlecht via Glaskugel lösen. Es gibt so viele Ursachen die eine Rosse verhindern können.

Einfach ein homöopathisches Mittel zum Futter geben und hoffen das es Wunder vollbringt wäre schön, funktioniert aber meistens nicht. Homöopathie kann nur etwas auf den " richtigen Weg bringen ", gehen muß man ihn aber selber.

Du kannst wahrscheinlich auch an der Haltung der Stute etwas ändern. Permanenter Stress, nicht artgerechte Haltung oder Übergewicht  verursachen z.B. Unfruchtbarkeit.

Wurde die Stute außerdem auf evtl. Verklebungen untersucht.So etwas ist gar nicht so selten, und unter diesen Voraussetzungen kannst du dir nen Wolf therapieren.

Lies Dir einmal den beigefügten Link ganz durch, vielleicht hilft Dir das alles zusammen ein wenig weiter: http://tiergewuerze.de/Rosseprobleme-und-die-phytotherapeutische-Behandlungen-von-Stoerungen-der-Rosse

Lele28Helli24 
Beitragsersteller
 25.06.2017, 23:39

Danke! Eigentlich geht es ihr gut. Sie steht aufm Paddock mit Unterstand und jetzt im Sommer mit Wiese und hat zwei charmante Wallache als Gesellschaft, die aber immer angefaucht werden, wenn sie ihr zu nahe kommen🙄

Anaschia  25.06.2017, 23:54
@Lele28Helli24

Danke fürs Sternchen ! Habt ihr ne Möglichkeit mit anderen Pferden zu testen? Vielleicht passen die Pferde einfach nicht zusammen.

Bei uns im Stall gibt es auch zwei Stuten die in der Rosse eine andere Stute anflirten. Diese findet das allerdings nicht so witzig und ist ziemlich irritiert.

Ich kann Dir leider nur indirekt helfen.

Da es für Homöopathie keinen einzigen echten Wirksamkeitsnachweis bei Menschen gibt, wundert es mich nicht, dass diese Sorte Homöopathie auch nicht bei deinem Pferd geholfen hat.

Gehe lieber zum Tierarzt und lass Dir ein echtes Medikament verschreiben, das echte Wirkstoffe besitzt und deshalb auch wirkt.

Lele28Helli24 
Beitragsersteller
 23.06.2017, 20:48

Der Tierarzt kann ja nichts mehr machen außer nochmal anspritzen, was er aber nur sehr ungern macht...

BurkeUndCo  23.06.2017, 22:42
@Lele28Helli24

Vielleicht funktioniert ja der Tipp, den mehrere Ratgeber hier gegeben haben: Stute in Stall mit Hengst stellen. Könnte funktionieren oder auch nicht (da habe ich keine eigene Erfahrung).

Aber eines weiß ich sicher: Homöopathie wird Dir und/oder der Stute nicht helfen.

BurkeUndCo  24.06.2017, 13:07
@spikecoco

Wieso soll ich mich da irren ???

.

Kennst Du denn irgendeinen Beweis dafür, dass bei irgendeinem Menschen bei irgendeiner Krankheit Homöopathie besser geholfen hätte als reines Placebo (das keinen Wirkstoff nthält, aber das wundert ja nicht, denn Homöopathie enthält auch keinen Wirkstoff).

Nach allen Studien, wissenschaftlichen Untersuchungen etc. kann man mit exakt gleichem Heilungserfolg Lutschbonbons lutschen = helfen wirklich gleich gut wie Homöopathie oder eben andere Placebos.

Deshalb - weil man eben die Wahrheit über den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu Homöopathie erzählt, deshalb sind dann  Homöopathen in der Regel sauer (eingeschnappt), weil ihnen dann darauf nichts einfällt. Denn s gibt halt keinerlei Nachweis für irgendeine Wirksamkeit der Homöopathie.

Aber mit Homöopathie und anderem Aberglauben kann man in Deutschland ganz gut verdienen.

nax11  24.06.2017, 18:34
@spikecoco

@ spikecoco

Wenn man auf alte Hausmittel steht, also Naturkräuter, etc., dann ist das eine Sache - darunter gibt es tatsächlich recht wirkungsvolle Substanzen.

Aber die Homöopathie ist kein altes Heilmittel. Sie wurde vor etwa 200 Jahren erfunden - aufgrund eines Irrtums, der dem Erfinder, mangels damaliger Erkenntnisse, noch nicht als solcher bekannt war.

Ich wäre nicht überrascht, wenn Hahnemann heute sagen würde: "Ich wußte es nicht besser! War ein Irrtum!"

BurkeUndCo  24.06.2017, 18:36
@nax11

Volle Zustimmung.

Hahnemann war damals fortschrittlich und hat Neues gedacht.

Seine Anhänger kleben heute an seinem "Wissen" vor 200 Jahren.

Habt ihr mit dem Tierarzt schon über eine Hormonbehandlung geredet ?

 

friesennarr  24.06.2017, 17:58

Es gibt noch etliche Umstände mehr, als wie nur eine Hormonstörung. Man macht auch nicht einfach mal eine Hormonbehandlung auf gut Glück - gerade bei Pferden kann das sehr daneben gehen.

Ich habe eine gute Bekannte, die eine sehr schöne Vollblutaraberstute sehr preiswert bekommen hat. Sie wurde nämlich ums Verrecken nicht rossig. Als meine Bekannte diese wunderschöne Stute zwei Jahre hatte, wollte sie eigentlich schon ein Fohlen von ihr.

Sie suchte sich einen guten (natürlich) Vollblutaraberhengst und der Eigentümer des Hengstes ließ sich darauf ein, die beiden zusammen auf die Wiese zustellen. 24/7

Es war sehr ergreifend mit anzusehen, wie charmant der Hengst war. Dass er keine Shakespearesonette aufgesagt hatte und die Geige gespielt hatte, war alles.

Jedenfalls war die Stute nach einem Monat der Verliebtheit tragend. Sie hat ein wunderschönes Fohlen bekommen. Nicht nur eines, noch zwei weitere, immer von demselben Hengst auf der Wiese.

Hallo Lele28Helli24,

Wir hatten März und April ein homöopathisches Mittel beigefüttert, was aber nichts gebracht hat.


Naja, das passiert halt, wenn man ein Problem, das nicht gerade von alleine besser wird, mit Placebos behandelt. Wäre die Stute im selben Zeitraum von selbst rossig geworden, hättest Du ja auch geglaubt, das Mittel hätte "gewirkt"...

Und nein, keine "Meinung": Homöopathika sind reine Placebos

https://motherboard.vice.com/de/article/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-finden-keinen-beleg-fuer-wirksamkeit-749?utm_source=vicefbde&utm_medium=link

https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20161121-usa-homoeopathische-mittel-warnhinweis.html

Und weil an der Stelle immer eingewendet wird "wenn es bei Tieren hilft, kann es doch kein Placebo sein" hier die Erklärung, warum das falsch gedacht ist:

Ursachen, wenn Stuten nicht rossig werden. Eine Möglichkeit ist, dass sie sich körperlich nicht gesund fühlen. 

Wenn Ihr sie mal in einen Stall einstellt, in dem auch Hengste sind, und sie zeigt immer noch keine Anzeichen von Rosse, dann solltet Ihr mal einen Tierarzt abchecken lassen, ob alle Voraussetzungen da sind. (Keinen Tierheilpraktiker...)

Grüße

Lele28Helli24 
Beitragsersteller
 23.06.2017, 20:49

Weil wir ja auch einen Stall mit Hengsten um die Ecke haben und die Hengsthalter keine Angst haben, dass sich ihre Pferde beim Kampf um die Stute verletzen...

uteausmuenchen  23.06.2017, 21:57
@Lele28Helli24

Lele28Helli24,

Weil wir ja auch einen Stall mit Hengsten um die Ecke haben ...

Einigen wir uns also erst einmal darauf, dass ich die Frage beantwortet hatte.

Dann zweitens: Das ist ein praktisches Problem, richtig. Trotzdem ist das etwas Sinnvolles und gänzlich Natürliches, was Du bei der Stute offensichtlich noch nicht probiert hast: Ob sie rossig wird, wenn sie mit einem echten Hengst zusammen ist.

Die Stute in die Nähe eines Hengstes zu bringen mag aufwendiger sein, als ihr einfach ein Zuckerl zu geben - aber eben auch sinnvoller. Daher mein Rat in diese Richtung.

Und wenn ich mich hier umsehe, hast Du ihn inzwischen sogar mehrmals bekommen.

Anaschia  24.06.2017, 22:31
@uteausmuenchen

Ob sie rossig wird, wenn sie mit einem echten Hengst zusammen ist.

Was ist denn bitteschön ein "echter" Hengst!

uteausmuenchen  24.06.2017, 23:20
@Anaschia

Kein Wallach

Anaschia  25.06.2017, 14:48
@uteausmuenchen

Ein Wallach ist ein Wallach, und ein Hengst ist ein Hengst; da gibt es kein echt und unecht.

Ein Ochse ist demzufolge auch kein unechter Bulle

Grobbeldopp  27.06.2017, 02:25
@Anaschia

Was besseres als "kein Hengst"

Lele28Helli24 
Beitragsersteller
 23.06.2017, 17:37

Ehrlich? Wir waren ziemlich verzweifelt😅 Wir wollten halt alles ausprobieren, aber du hast nicht wirklich auf meine Frage geantwortet... Die zwei Minuten hättest du dir auch sparen können😅

uteausmuenchen  23.06.2017, 17:39
@Lele28Helli24

Doch, ich habe Deine Frage beantwortet: 

Wenn Ihr sie mal in einen Stall einstellt, in dem auch Hengste sind, und sie zeigt immer noch keine Anzeichen von Rosse, dann solltet Ihr mal einen Tierarzt abchecken lassen,

aber wenn Du lieber irgendein Zauberzuckerl empfohlen bekommen magst, obwohl nachweislich unwirksam, dann kann ich gerne für Dich würfeln und Dir eines nennen...

VanyVeggie  23.06.2017, 21:43
@Lele28Helli24

Ute tut alles um Homöopathie schlecht zu machen. Da geht man eben auch nicht auf die Frage ein, wo Homöopathie auch nur erwähnt wird. 

uteausmuenchen  23.06.2017, 21:50
@VanyVeggie

VanyVeggie,

lesen hilft. Die Frage wurde beantwortet.

BurkeUndCo  23.06.2017, 22:39
@VanyVeggie

An VanVeggie:

Dazu (zum Schlechtmachen der Homöopathie) gehört doch wirklich nicht viel, da reicht es doch völlig aus, die Homöopathen nach irgendeinem Wirkungsnachweis zu fragen. Da es den nicht gibt sind die Homöopathen sauer und beleidigt. Wenn sie statt dessen lernfähig wären, dann wäre das doch wesentlich besser.

spikecoco  24.06.2017, 13:00
@Lele28Helli24

zumal es wirklich gute Resultate gibt, wenn auch in diesen Fällen homöopathisch behandelt wird. 

BurkeUndCo  24.06.2017, 15:51
@spikecoco

Hallo "spikecoco",

wenn das wahr wäre, dann wäre es ja wirklich toll.

Denn dann hätten die Homöopathen zum ersten Mal seit über 200 Jahren Homöopathie einen Nachweis der Wirkamkeit von Homöopathie gefunden.

Aber wahrscheinlich ist es wieder nur das übliche homöopathische Blabla. Also Behauptungen ohne echte Beweiskraft.

Und so wie üblich: "Schon nach mehreren Wochen (wahlweise auch Monaten) homöopathischer Behandlung ging es dem/der Kranken besser." Was da leider fehlt, das ist die medizinische Aussage, nach welcher Zeitdauer beui dieser Art von Krankheit mit der Genesung zu rechnen ist, wenn es überhaupt keine Behandlung des Patienten gab.

uteausmuenchen  24.06.2017, 23:30
@spikecoco

spikecoco,

zumal es wirklich gute Resultate gibt, wenn auch in diesen Fällen homöopathisch behandelt wird.

Das alte Märchen von den homöopathischen Erfolgsgeschichten. 

Das Problem, dass Stuten nicht rossig werden, kann sich - gerade wenn man auch parallel noch an den äußeren Rahmenbedingungen dreht - eben auch dann zumindest bei einigen Tieren erledigen, auch wenn diese noch ein paar nutzlose Zuckerl ins Futter bekamen.

Der Trick der Homöopathen ist, diese Fälle als "ihre" Erfolge zu verkaufen. Und die erleichterten Halter schlucken das Märchen.

Tatsächlich läuft aber ein Wirksamkeitsnachweis nicht über das Herauspicken der Erfolge und das Totschweigen der Misserfolge.

Tatsächlich muss man hierfür vergleichen: Die Erfahrungen von Haltern, deren Pferde Homöopathika bekamen mit den Erfahrungen von Haltern, die glaubten, dass die Pferde Homöopathika bekamen, in Wahrheit aber Placebos gegeben wurden.

Erst im Vergleich der Erfahrungen in beiden Gruppen zeigt sich, ob die Globuli zu den einzelnen eben immer vorkommenden Besserungen in beiden Gruppen noch etwas hinzufügen können.

Und in genau solchen Vergleichen zeigt sich eben eindeutig, dass Globuli das nicht können. Auch nicht bei Tieren.