Wie kann man verdrängte Trauer verarbeiten bzw. zulassen?

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da muss man einfach mal stark sein und sich zwingen darüber nachzudenken. vielleicht hilft es traurige musik zu hören oder ganz doll an den verstorbenen zu denken um es erstmal hochzuholen. auf jeden fall darf man das nicht verlernen, denn wenn man sich einmal zu sehr verschliesst bleibt man meistens für immer so, weil man mit schmerz gar nicht mehr umgehen kann. dabei ist es doch danach, wenn man ordentlich geweint und getrauert hat viel besser als vorher.

rede am besten mit einer vertrauten Person z.B. Freund/in oder deinen Eltern über das ganze! Du musst dir bewusst machen dass es die Person oder das Haustier nicht mehr gibt. Klar ist das schwer und braucht Zeit, aber wenn du mit jemandem über des Thema redest dann kannst du es am schnellsten verarbeiten. Wichtig: sobald du merkst das du das Gefühl unterdrücken willst, rufe jemanden an mit dem du reden kannst oder noch besser suche die Person auf! Mein Tipp, so mache ich es ! ;)

indem man sich gedanklich intensiv damit beschäftigt. . . . auftauchende Fragen werden aufgeschrieben . . . mit Leuten vertraulich besprochen . . . wenn Du das Gefühl hast, keine wirklichen Freunde, mit denen Du das besprechen könntest, suchst Du Dir ältere Menschen (zu denen Du Vertrauen hast, oder aufbauen kannst) ! Reden hilft immer, wenn Du Zuhörer hast ! Das Können Lehrer sein, auch Theologen. Es kann aber auch irgendwer aus der Gartenlaube sein . . . und wenn man dann so erzählt, was einen bedrückt, wo man nicht klar sieht . . . (es gibt immer wieder Fragen wo man im Moment keine Antwort findet ) . . . merkt man, dass man nicht allein ist, : anderen geht es ebenso oder ähnlich . . . Tod ist etwas schreckliches . . . und je mehr man ihn verschweigt, um so schrecklicher kommt er einen vor : also - reden, untersuchen, fragen, sich damit beschäftigen etc. . . .

Man kann Trauer weder verdrängen noch zulassen, die Trauer ist ein ständiger Begleiter für mindestens 1 bis 2 Jahre nach dem Ableben der geliebten Person, bei dem Tod des Haustieres kann die Phase der Trauer geringer ausfallen

also ich hatte 16 jahre lange eine kater von klein auf aber dann musste er eingeschläfert werden ich war so am boden zrstört aber irgendwann wirst du es einsehen müssen

mentaler Schmerz?

Hallo Leute Ich weiss nicht ob ich hier richtig bin. Aber ich frage mich zurzeit sehr viele Fragen und ertrage den Druck in meinem kopf und den Schmerz in meinem Herzen nicht mehr. Ich weiss nicht was ich tun soll. Mein Vater starb am 19. Aug 2013 also etwa vor einem halben Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Ich konnte mir den ganzen Ablauf der Krankheit ansehen, ich konnte sehen was der Krebs mit ihm anstellte und wie er schlussentlich daran starb. Bilder in meinem kopf die schwer zu verdrängen sind. Ich bin 15 Jahre alt und wohne in der Schweiz, hier fängt man nach 9 Jahren Schule eine Ausbildung (Lehre) an. Diese dauert 3 Jahre. MeineLehre begann im August 2013 genau dann als mein Vater starb. Vor seinem Tod konnte ich mich beweisen, konnte ich meiner Lehrfirma vermitteln, dass ich das alles wollte eine Lehre als Kauffrau. Ich konnte überzeugen und punkten. Ich war positiv, interessiert und machte meine Aufgaben sehr gut. Als mein Vater starb änderte sich alles. Mein Leben wurde 180° gewendet. Ich wurde deprimiert, unmotiviert, negativ und hatte keine Freude am leben mehr, und bin heute noch so. Nachdem er starb fing ich nach einem Tag auszeit auch schon wieder an zu arbeiten obwohl ich am Ende war. Dies geht jetzt schon ein halbes Jahr so, die in meinr Firma sehen mich als Problem und kommen mir immer mit Vorrwürfen, sie verstehen nicht wie ich innerlich kämpfe und versuche mich zusammen zureissn sondern nur meine Fehler. Sie sagten zu mir ich solle meinen Vater vergessen, drängen mich fast schon zum Psychater oder Therapeuten um mir helfen zu lassen. Sie machen mich mental fertig und sagen Dinge die mich sehr belasten. Zb. Wollte dein Vater das das du so bist, war das sein wunsch hast du mit ihm geredet. Was sie nicht wissem das meim Vater die letzten 2 wochen vor seinem tod regungslos nur noch atmend im krankenbett lag und mir nicht antwortem konte.kein zucken keine reaktion, etwas was mich sehr verletzt hat. Mit dieser ausage riess ereine grosse narbe auf! Die interessierem sich nicht dafür wie es mir geht sondern wollen nur leistungen sehen. Ich beschliesse nun die Firma zu wechseln, denn dort kann ich nicht mehr bleiben. was nicht einfach ist. Ich komm nicht klar mit menschem die null rücksicht hanen und denken sie wissen alles besser und nichts verstehn. Ich Lassemich krank schreiben um mich zu sammeln. Aber wie vergesse ich den Schmerz was soll ich machen? Abstellen kann ich es nicht. Ich habe so vieles versucht & zum psychater will ich nicht weil ich dort mit meinem vater war und es nur weitere schmerzen hervor rufen würde. Bitte kann mir irgendjemand helfen? Ich kann nichtmehr. Ich will doch nur glücklich sein :( bin erst 15 und sehe keinen sinn am leben. Ich muss erwähnen, das ich meinem Vater auch näher stand als meiner mutter, deshalb ist es auch so schwer zu verarbeiten. Die fragten mich was ich mache um es zu verarbeiten, wie lange das geht. Ich kann das doch nicht sagen? Die zeit heilt wunden und das braucht zeit?

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