Wie kann man eine schlimme Kindheit verarbeiten außer durch Therapien?

5 Antworten

Ich hatte auch eine sehr schlimme Kindheit, aber ich lass mir sowas nicht gefallen was die mir angetahn haben vor 6 Jahren. Gib solchen Leuten keine Chanche. Du musst damit Leben. Ich wurde sexuell belästigt, wurde ungerecht behandelt, wurde geschlagen. Aber ich hab gelernt das dass Leben nicht Perfekt ist & man mit dem Problemen Leben sollte, denn man lernt dadurch vieles wie man stark bleibt.

Ich habe zum Glück keine Erfahrung in dieser Richtung, aber auch nicht die allerbeste Kindheit gehabt. Ich denke, das einzige, was hilft, ist ein gutes soziales Umfeld, das dir Rückhalt gibt und dir Dinge vom Leben zeigt, die du viell. aus dieser Sicht noch nicht gesehen hast. Heilen kann das zwar auch nicht, aber es hilft, es als deine Vergangenheit anzunehmen und dich auf die Zukunft einzulassen...Die Bilder hat man wohl immer im Kopf, aber im laufe der Zeit lernt man, sie nicht mehr so an sich ranzulassen und sie kapseln sich ab, bis sie bestenfalls scheinbar nicht mehr zu dir gehören...

Dankeschön für deinen Rat, der sehr gut ist. lg moni

versuch damit zu leben. es ist/war ein teil deines lebens und du musst damit klar kommen. vll hat es dich geprägt dass du jetzt so bist wie du bist? vll hat es dich ja gestärkt. vergiss nicht, dass jeder mensch schwächen hat und etwas das er verstekcen möchte (auch solche erlebnisse) und nur wer sie erkennt und zulässt ist wirklich stark

Das hast du sehr schön gesagt und ich danke dir dafür. Wünsch dir einen schönen 2. Advent. lg moni

Hallo süße habe ganz ähnliche probleme... Zuersteinmal reden reden reden...mit jemanden dem du vertraust. wie alt bist du denn??? Habe gedacht sehr viel verarbeitet zu haben und doch holt es dich immer wieder ein... Beschäfftigst du dich mit der kraft der Natur...Sonne Mond Sterne Engel usw. sie können viel kraft geben

Ich bin 46 Jahre und das ist auch schon lang her. Eben weil es heute in bestimmten Situationen immer noch so ist und manches Tun unmöglich ist (durch schlimme Bilder und Erinnerungen) habe ich langsam das Gefühl, ich muss damit zurechtkommen.

@PetitPapillon

Schade das du es bisher nicht verarbeiten konntest? hat es sich in deinem leben wie ein faden hinterhergezogen? bist du in einer glücklichen beziehung? Ich denke wohl kaum. Ich habe das glück einen wunderbaren mann an meiner seite zu haben der mir stets halt gibt! Du musst dazu stehen und es für dich umwandel...du bist damit nicht allein...es gibt leider so viele! ich bin sehr stark geworden dadurch und doch kommen momente die mich zurückwerfen du darfst ihnen keine daseinsberechtigung geben und dich hineinfühlen...lenk dich dann ab versuch es zu vergessen....und gib nicht dir die schuld!! schau nach vorn nie zurück es macht dich sonst kputt. Ich denke in deinem Alter...sorry ;o) ist es schwer möglich das allein zu schaffen....liebe grüße...drück dich

@Angelsmile23

ich danke sehr für deine gute Antwort. lg moni

ich bin 13 und habe eine schreckliche kindheit die mich prägt ( bsp.ich habe gelernt das tränen einen nicht weiter bringen und lachen nicht besser macht) was mir hilft und anderen den ich das auch schon geraten habe ist meditieren

setz dich einfach auf ein kissen in einen ggf. dunkleren raum mache eine kerze an und lasse deine geist und gedanken frei bei mir ist das so das ich stumm dasitz manchmal 1-2 stunden lang ... es stellt mich förmlich ruhig

zeit heilt die wunden nicht

Sehr geringe Auffassungsgabe. Sauerstoffmangel?

Hallo,

Zurzeit mache ich ein 3-wöchiges Praktikum beim Zahnarzt und habe schon da Probleme. Immer wenn mir etwas erklärt wird, verstehe ich entweder gar nichts oder brauche immer sehr sehr lange um etwas richtig zu verstehen , egal was und wie oft man es mir erklärt. In der Schule ist es allerdings genauso, was dazu führt dass ich sehr lange brauche um mit einer Aufgabe fertig zu werden oder bei Klassenarbeiten nicht fertig werde. Das geht schon seit meiner frühen Kindheit so. Auch habe ich oft große Schwierigkeiten Fragestellungen, Texte und Redewendungen zu verstehen, weshalb es für mich auch oft nicht möglich ist Texte zu interpretieren. In Mathe habe ich auch große Probleme und bin häufig selbst mit den einfachsten Aufgaben überfordert.

Davon abgesehen kann ich nicht gut mit Menschen umgehen. Sprich ich bin sehr schüchtern, weiß oft nicht worüber ich mit anderen reden soll und wenn jemand etwas zu mir sagt oder eine persönliche Meinung ausspricht , kommt immer ein mehrfaches "Ja.." oder "ok“ von mir als Reaktion. Dann fällt es mir manchmal sehr schwer anderen zuzuhören, wenn ich mich in einem Gespräch mit einer Person befinde und vergesse oft Sachen, die mir gesagt wurden.

Als 4-jährige hatte ich eine Zeitlang Angst vor anderen Kindern. Wenn jemand uns beispielsweise auch mit Kinder in meinem Alter oder jüngeren besuchen kam, verkroch ich mich unterm Bett, zog mich in meinem Zimmer zurück oder interessierte mich gar nicht für sie. Auf dem Spielplatz hatte ich ebenfalls vor anderen Kindern sogar große Angst, sodass ich laut schrie und weinte, wenn ein oder mehrere Kinder mich absichtlich berührten, auf mich zukamen oder einfach nur mit mir spielen wollten. Später in der Grundschulschulzeit wurde es zwar besser, jedoch war ich auch da extrem ruhig und hatte so gut wie nie mit meinen Mitschülern geredet. Freunde hatte ich zu der Zeit in der Schule keine, hatte jedoch gar kein Problem damit, da ich an anderen nicht so sehr Interesse zeigte und mich auch sehr gut alleine beschäftigen konnte. Desweiteren war ich schon immer sehr unsportlich, hatte immer Angst vor Bällen und fing erst mit 18 Monaten an zu laufen. Das Fahrradfahren und Schwimmen lernte ich erst mit 10.

Meine Mutter wusste auch über die all meine Probleme und meinte immer ich sei krank. Deshalb war ich bei verschiedenen Ärzten in Behandlung, habe einige Therapien hinter mir und bekam früher Medikamente (die gar nicht brachten), doch alles ohne Erfolg.

Woran könnte es liegen, dass ich so eine geringe Auffassungsgabe habe? Kann es sein dass ich in irgendeiner Form geistig behindert bin oder dergleichen?

Ps: Bin 18 und weiblich

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Psychische Störungen verursacht durch Cannabis?

Hallo Leute,
Hier kurz meine Lage:
Ich bin 15 Jahre alt, hatte immer eine schöne Kindheit (die ich gerne zurück hätte)
Und hatte auch sonst nie Probleme.
Ich habe mich vor circa 8 Wochen dazu entschieden mit einem Freund Cannabis zu rauchen und ein Bier zu trinken (war Praktisch das erste mal Cannabis) wir haben aber viel zu viel geraucht und deswegen hatte ich ein ziemlich unangenehmes Erlebnis. Dann, am nächsten morgen war im Grunde alles weg und die Zeit darauf auch.. doch dann 2 Wochen nach dem Konsum trat bei mir so ein merkwürdiges wärmegefühl im linken Fuß auf. Ich dachte an die schlimmsten Krankheiten (ist übrigens noch nicht weg). Ich hab dann mit meinen Eltern drüber geredet und dann habe ich den Konsum erwähnt, worauf direkt auf das Gespräch eine Art Flashback folgte. Es war, als hätte ich gerade einen Joint geraucht. Das Ganze ging dann in eine Art Angstzustand über. Am nächsten Morgen wachte ich auf und wusste nicht ob es gerade normal war oder nicht. Ich fühlte mich nicht ganz da, ein bisschen wie in einem Traum, aber bei weitem nicht so stark wie bei dem Flashback. Die nächsten Tage folgte ein weiterer Flashback. Bisher hatte ich jedoch keinen Flashback. Das ganze ist wie gesagt nun gut 7-8 Wochen her Und ich weiß nicht ob meine Wahrnehmung schon wieder normal ist oder nicht… Habe auch Angst dass es nie mehr weggeht und ich für immer so leben muss. Außerdem habe ich eine Art Rauschen in meiner Sicht (erst seit einer Woche Bzw ist mir erst da aufgefallen). Ich immer noch wirklich Angst das ich was schlimmes habe. Ms, Tumor, oder sonstige schlimme Krankheiten.. oder dass ich schizophren bin und irgendeine schlimme psychische Krankheit hab. Ich bin total verzweifelt, habe schon einen Termin beim Psychologen. Meine Panik ist morgens am schlimmsten, nach dem aufwachen weiß ich irgendwie Nicht ganz was los ist. Ich will einfach wieder normal sein, so wie früher.. mein altes Leben zurück. Ein Freund hilft mir da auch aber mittlerweile nervt es ihn glaube ich weshalb ich ihn jetzt nichtmehr damit belasten will. Ich habe auch Angst dass es vielleicht durch Gras ausgelöstes HppD sein könnte. Macht mir furchtbar Angst die Vorstellung dass es für immer so bleibt. Kann mir irgendwer helfen ??
PS habe auch manchmal so Mini Muskel Zuckungen.

PPS ich rauche seit einem halben Jahr ein paar Zigaretten die Woche.. höre jetzt aber auf

Danke Schonmal für euere Hilfe  

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Was ist nur los mit mir, bin ich so ein schlechter Mensch?

Ich kann das Problem an sich gar nicht erklären, denn es besteht meiner Meinung nach aus vielen verschieden Baustellen die am Ende zu einem ganzen führen. Ich bemühe mich auch, so zu schreiben, dass man mich verstehen kann.

Schon seid meiner Kindheit fiel es mir sehr schwer Anschluss bei anderen zu finden... Um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und dazu zu gehören machte ich einfach alles.Oft nicht schöne Dinge!

Trotzdem bekam ich nie die Anerkennung ,geschweige dem Respekt den ich mir wünschte. "Freundschaften" waren stets kurzlebig und das zog sich auch immer weiter So durch mein Leben!

Sobald jemand lieb zu mir war, fing ich an zu Klammern, ich "verliebte"mich sofort und war sogar oft unterwürfig. Selbst in den schlimmsten Fällen war ich lieber Tod unglücklich aber nicht alleine!

Selbst im erwachsenen Alter habe ich mir immer Die Menschen ausgesucht Die mir nicht gut tun... Ich wurde immer betrogen und belogen.

Nun...wo ich meine Tochter endlich habe ist mir aufgefallen, wie leer sich mein Kopf uns mein Herz anfühlt, wenn ich an etwas anderes denke als mein Kind. Ich habe 2 Beste Freunde seid 17 Jahren und meine Prinzessin und einmal im Monat sehe ich meine Tante... ansonsten habe ich niemanden, habe keine sozialen Kontakte mehr, denn all diese Menschen,haben mich immer angesteckt mit ihren negativen Gedanken, ich ertrage es nicht Meg zu hören wer wem wann beschissen hat oder wer wem irgendwas angetan hat. Ich habe ein eigenen Leben mit dem ich mich beschäftigen muss und nicht das der anderen um mich von meinem Leben abzulenken. Ich denke ixh habe mich jahrelang von meinem Leben ablenken lassen darüber hinaus sogar vergessen mich selbst zu lieben...

Vermutlich auch der Grund, Warum ich immer an Die falschen gerate, Wie kann ich bin jemandem erwarten mich zu mögen wenn ich nich selbst nicht ausstehen kann?

Ich habe übers Internet auch schon mal Leute kennen gelernt, aber das Gefühl wenn mir jemand symphatisch ist, ist anders als sonst!

Ich habe irgendwie kein Interesse mehr überhaupt noch Kontakt zu halten, lose diese Verbindungen Also im nächsten Moment wieder auf. ist es Die Angst wieder verletzt zu werden?

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Leider haben auch meine Therapien nicht angeschlagen, das einzige und das wichtigste in meinem Leben das mir wirklich Glück und Zufriedenheit beschert und mich überhaupt noch Emotionen spüren lässt ist meine kleine Tochter! Ich liebe Sie über alles und sollte aufhören darüber zu jammern So oft alleine zu sein. Ich sollte dankbar sein für das was ich habe und alles andere sollte egal sein.

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Ich bin "gewalttätig"?

Ich verprügele niemanden, aber mir ist aufgefallen, dass ich manchmal zur Gewalt greife und mich dann wie mir selbst machtlos ausgeliefert fühle. Meinen kleinen Bruder habe ich, da war ich vielleicht 10 oder 11 Jahre alt, regelmäßig Backpfeifen für alles gegeben. Hat mir was nicht gepasst? Backpfeife. Wollte er irgendwas nicht machen? Backpfeife. Ich habe vorher auch noch gedroht, was anfangs gewirkt hat, aber nach einiger Zeit war er dagegen wohl abgehärtet. Es hatte dann von selbst irgendwann aufgehört. Ich habe heutzutage ein tolles Verhältnis zu ihm - damals hatte ich das auch schon, nur eben begleitet von meinem falschen Verhalten. Ich habe ihn über alles lieb und ich werfe mir seit Jahren vor, wie ich ihn damals so behandelt haben konnte. Ich kann mir das nicht verzeihen. Wenn er jetzt die feste Diagnose Depressionen bekommt, könnte ich daran Schuld sein. Später ist es ein, zwei mal vorgekommen, dass ich gewalttätig geworden bin. Den einen habe ich mit seinem Oberteil gewürgt, den anderen habe ich mit einem Messer bedroht, habe es zum Glück wieder hingelegt und bin weggegangen, weil ich gemerkt habe, dass das viel zu weit geht. Beide Male, weil sie sich ständig über mich lustig gemacht haben und ich mich so machtlos und klein gefühlt habe. Jetzt habe ich einen kleinen 3-jährigen Neffen, der uns alle öfters an den Rand des Wahnsinns treibt. Ich dachte, ich hätte diese aggressive Seite an mir begraben, aber ich ertappe mich manchmal noch immer dabei, wie ich ihm am liebsten eine Backpfeife geben würde. Ich will ihm nicht auch noch sowas wie meinem Bruder antun. Ich habe zum Glück niemals jemanden "richtig" verprügelt, sodass er noch länger was von meinem Ausbruch hatte.

Und nun frage ich mich: Wieso bin ich so? Ich bin sonst immer ein sehr liebes und freundliches Kind gewesen und bin auch als Erwachsener so, nur höchstens schüchtern und wirke deswegen oft unhöflich. Mein Vater hat mir damals auch immer wieder Backpfeifen gegeben, wenn ich was falsch gemacht habe. Könnte es daher kommen? Ich bin ein sehr sensibler Mensch und ich kann mich nun nur noch an das letzte Mal erinnern, wie er mich angebrüllt hat, dass ich aufhören soll zu heulen, aber laut meiner Schwester ist es noch viele Male zuvor geschehen. Kann mir das so einen Knacks gegeben haben, dass ich das jetzt weitergebe? Dass ich psychisch jahrelang ein Wrack war, es aber keinen offensichtlichen Grund hatte und ich deswegen erfunden habe richtig fies gemobbt zu werden (ich wurde zwar ausgelacht etc, aber das war alles nicht so extrem schlimm)? Ich mein, mein Vater hat mich ja nur ein bisschen "geschlagen"? Ich habe eine Psychiaterin, dort dieses Thema jedoch nie angesprochen, da es in Vergessenheit geraten ist. Ich habe es nun vor, doch ich bin noch lange Zeit im Ausland. Ich habe Angst. Ich bin doch eigentlich nicht so...

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