Wie kann man der Angst vor dem 1. StEx Jura entgegenwirken?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin selbst Jurist und kenne die Anforderungen des Studiums. Es ist aber keine Panik angesagt: Die zu bearbeitenden Fälle im 1. Staatsexamen sind nicht schwerer (wenn auch ausführlicher) als die der großen Scheine. Versuch nicht alles zu lernen, das schaffst Du eh nicht. Besorg´Dir frühere Examensfälle und arbeite die durch. Stell Dir das so vor: Im Examen hast Du - bezogen auf die verschiedenen Fragestellungen - wenig Zeit. Ein falscher Ansatz und sich dabei in Nebengebiete verrannt, schon kommst Du in Zeitnot. Die fachlichen Kenntnisse wirst Du haben, das ist nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist, die Fragestellung gut "herauszupräparieren" und sachgerecht zu bearbeiten. Ein Fehler, der viel Zeit kostet, ist das Bestreben vieler Kandidaten, viel zu schreiben, um die Fülle ihres Wissens ausbreiten zu können. Das ist nicht gefragt. Und so könnte auch kein Richter seinen Arbeitsalltag gestalten. Bei der Vorbereitung solltest Du mit Deiner Arbeitsgruppe (Du hast doch hoffentlich eine?) Fälle unter Examensbedingungen bearbeiten: Nur die Unterlagen, nur die Zeitdauer wie im Examen, kein Reden und daneben ein tickender Wecker, der so richtig stört. Nach Ablauf der Zeit schnappt sich jeder die Blätter des Nachbarn, die Musterlösung und einen Kuli mit roter Tinte. So kannst Du etwas den Stress trainieren, der in der Prüfung Dich belasten könnte. Ich nehme an, dass der Repetitor sich im letzten Semester auf die Fallbearbeitung konzentrieren wird. Hausarbeit (falls in Deinem Bundesland vorgesehen) oder mündliche Prüfung bieten dagegen weniger Schwierigkeiten. Und jetzt noch ein psychologisches Hilfsmittel, welches meinen Studierenden oft geholfen hat. Schreib´folgende Sätze groß auf ein Blatt Papier und hänge das Blatt so vor Deinen Schreibtisch, dass Du es immer vor Augen hast: Ich lerne leicht und erfolgreich. In der Prüfung wird mir alles einfallen, was ich gelernt habe. Ich werde das Examen mit einer guten Note bestehen.

Und das wirst Du auch!!

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie froh, erleichtern und motiviert ich nun wegen deiner Antwort bin! Vielen herzlichen Dank:-)

Naja gehen wir doch mal den Worst-Case durch und schauen ob das wirklich so schlimm ist.

1. Fall 

Du schreibst ein nur passables Staatsexamen, bestehst aber. Bist also bei den Noten eher im Durchschnitt. Beim Staat kriegste keinen Job und bei den großen Kanzleien auch nicht. Du müsstest also eine eigene Kanzlei aufmachen, wo du womöglich sogar pleite gehst und dann Insolvenz anmelden musst. => Schlechte Zukunft

2. Fall 

Du fällst durch das Staatsexamen durch, schaffst es auf den zweiten Anlauf => 1. Fall tritt ein

3. Fall

Du fällst endgültig durch. Hast komplett versagt. Über 5 Jahre deines Lebens vergeudet und es ist echt alles totaler Mist.

Fazit: Verdammt nochmal schwing deinen Hintern an die Bücher, sonst siehts düster aus

Irgendwas belastet mich, ich weiß aber nicht was. wer kann helfen?

Hallo erstmal :)

Seit einigen Tagen bzw paar Wochen habe ich das Gefühl das mich irgendwas belastet. Wenn ich ein großes Problem habe, schlägt mir dies derbe auf den Magen zu heißt: Übelkeit, durchfall bla.

Doch jetzt folgendes Problem:

Ich weiß wirklich nicht was los ist. Seit einigen Tagen wechseln meine Stimmungen nur noch, bin nur noch Müde. Mir ist die ganze Zeit so komisch übel, als ob ich mit irgendwem streit hätte oder so etwas. Aber das habe ich ja nicht.

Jetzt hab ich sogar panikattacken bekommen OHNE Grund.

habe einen Freund mit dem ich mich vor einer längeren zeit gestritten hatte, aber das ist nun auch vorbei. Ich bin seit Montag in der 11 Klasse, heißt komplett neue schule und mitschüler und schwerer lernstoff. Ausserdem habe ich bald einen Termin beim neurologen aufgrund eines komischen Zuckens das auch schon seit Monaten/ Jahren besteht.

Mir selber kommt es so vor, als ob mich das nicht wirklich 'belastet' bzw ich mache mir keinen Stress aus den Sachen. Kann es dennoch sein das ich mir unbewusst Stress mache und insgeheim Angst vor den bevorstehenden Dingen hab ( z.b die schwereren Dinge in der Schule, Neurologe.) und deshalb diese ganzen Sachen mit mir passieren? In den sommerferien war nämlich alles ok, bis auf bisschen schwindel vom Wetter. Irgendwo muss das alles ja herkommen, an eine Krankheit denke ich eher nicht.

Es nervt auch ein bisschen, wenn man soviel hat und nicht einmal weiß warum.

Bitte keine dummen Kommentare, das wäre angebracht ;)

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