Wie kann ich Neurodermites bekämpfen, ohne auf Kortison zurückzugreifen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

und sobald ich es auftrage hört der Körper auf, eigenes zu produzieren,

Das stimmt so nicht. Man muss Cortison über längere Zeit in sehr hohen Dosen zu sich nehmen, damit der Körper aufhört, eigenes Cortison zu produzieren.

Bei mir kommt das nur in Schüben und da nehmen ich immer erfolgreich und ohne Probleme meine Cortisonsalbe.

Du kannst den Versuch machen, deine Ernährung umzustellen. Bei manchen hilft das. Aber Garantie gibt es darauf nicht, wie einige anscheinend glauben.

Man liest ja sehr viel, wenn man im Internet nach Alternativen sucht.

Dann lies auch mal das hier:

Viele Verbesserungen In den ersten Jahren der Anwendung von Cortison gab es naturgemäß noch keine Langzeiterfahrungen mit dem Hormon. Daher wurden Cortisonpräparate zu häufig, zu hoch dosiert und über zu lange Zeit verwendet. Infolge dessen traten oft schwere Nebenwirkungen auf und zerstörten den anfangs guten Ruf des Medikaments.

Heute hingegen weiß man, dass eine Cortisonbehandlung für kurze Zeit weitgehend unbedenklich ist – selbst bei hoher Dosierung. Eine einmalige Zufuhr ruft meistens gar keine oder nur geringe Nebenwirkungen hervor. Je länger die Behandlungsdauer und je höher die Dosis, desto eher machen sich Nebenwirkungen im ganzen Körper bemerkbar. Daher bekommen Patienten zu Beginn einer Cortisonbehandlung oft größere Mengen des Mittels, um die schlimmsten Beschwerden zu bekämpfen. Dann wird die Dosis in kleinen Schritten verringert und wenn möglich ganz abgesetzt. Für Langzeitbehandlungen werden nur noch sehr geringe Mengen cortisonhaltiger Medikamente verabreicht.

Gezielte Anwendung Bei den modernen Präparaten sind die Nebenwirkungen schwächer ausgeprägt, als das bei den Cortisonen von anno dazumal der Fall war. Insbesondere ist es gelungen, Cortisone herzustellen, die weit weniger Unordnung in den Elektrolythaushalt bringen als früher. Die Cortisone selbst könnten mittlerweile nicht mehr verbessert werden, erklärt Luger: „Heute geht es darum, das Cortisonpräparat exakt an den Ort zu bringen, an dem es seine Wirkung entfalten soll“, beschreibt der Hormonexperte die aktuelle Strategie. Bei Anwendungsformen wie Hautcremen und -salben, Inhalatoren, Augentropfen oder Nasensprays wirkt das Cortison nur noch dort, wo man es braucht, nicht mehr im ganzen Körper. Das bedeutet: Auch die Nebenwirkungen zeigen sich in der Regel nur am Ort der Anwendung.

Bei der Behandlung von Asthma und Hautkrankheiten ist die Wahrscheinlichkeit von systematischen Nebenwirkungen, also Nebenwirkungen, die sich im gesamten Körper bemerkbar machen, sehr gering. Ob sich auf der Haut unerwünschte Nebenwirkungen bemerkbar machen, hängt stark von der Lage und der Größe des behandelten Areals ab. Die Gesichtshaut zum Beispiel nimmt wesentlich mehr an Cortison auf als etwa die Haut am Oberschenkel. Außerdem gilt: Cortison ist nicht gleich Cortison. „Es gibt verschiedene Wirkklassen“, gibt Luger misstrauischen Patienten zu bedenken.

„Durch genaue Kontrolle der damit Behandelten und Einleitung entsprechender Begleitmaßnahmen sowie neue Anwendungsformen konnten die gefürchteten Nebenwirkungen deutlich reduziert werden“, fasst der Hormonexperte zusammen. Kurz gesagt: Cortison ist ein wirksames Medikament, das aber vorsichtig eingesetzt werden muss, um die Balance zwischen Nutzen und Risiko zu halten. Es hat zwar eine Reihe von Nebenwirkungen, ist aber unverzichtbar. Luger: „Bei bestimmten Erkrankungen gibt es derzeit keine Alternative zum Cortison.“

Das und mehr steht auf dieser Seite.

http://www.medizinpopulaer.at/tags/details/article/cortison-besser-als-sein-ruf.html

tip-top - DH

Das schmeißt mein ganzes Bild von dem Medikament natürlich noch einmal um, aber ist doch sehr gut erklärt. Mal sehen, was der Hautarzt sagt. Vielen dank für deine Hilfe!

@Leni93

Das hier wirft grad mein ganzes Bild von Hardy6 über den Haufen. ;-)

so kann nur ein Heilpraktiker antworten ...

@aycawolf

Hardy6 ist Heilpraktiker ?

@aycawolf

so kann nur ein Heilpraktiker antworten

Wen meinst du ? Ich sehe hier keinen Heilpraktiker.

Balmed Hermal Bad aus der Apotheke und Pelsano Salbe hat bei meiner Tochter super geholfen. Linola Salbe ist auch gut. Ach ja, Mevil Hefetabletten hat sie auch genommen, gibt es auch als Pulver in Sachets.

auf selenhefe achten. (bei mir wirkts nicht, aber das ist noch lange für jemand anderen kein grund, es zu versuchen).

ist übrigens ganz was anderes, als hefeextrakt, dass allen möglichen lebensmitteln als geschmacksverstärker zugesetzt wird.

kommt drauf an, welche hautregionen erkrankt sind und mit welchen symptomen...

es gibt auch sehr gute corisonfreie salben - müssen oft in der apotheke angemischt werden...

allergietests können auch manchmal ganz hilfreich sein... neurodermitis tritt ja schliesslich nicht grundlos auf... manches lässt sich auch mit ceterizin, loratidin oder anderen allergiemedikamenten verbessern - allerdings in rücksprache mit dem arzt. nicht selbst rumdoktern...

zudem gibts hypoallergene produkte für die körperpflege - und die benutzt man bei neurodermitis am besten NICHT. auch die empfehlung, nur 2x pro woche zu duschen, ist schlichtweg blödsinn. beim normalen, lauwarmen, kurzen duschen einmal täglich, werden abgestorbene hautzellen schonend entfernt. anschliessend nicht die haut gleich wieder mit lotion oder cremes zukleistern, sondern ihr zeit zur regeneration geben. alle pflegeprodukte nur äusserst sparsam verwenden. aluminiumfreies deo verwenden.

beim wäschewaschen bloss kein wasser sparen. es dürfen keine waschmittelreste mehr in der kleidung sein - das kann die haut zusätzlich reizen. wenn du damit klarkommst, nach möglichkeit einen faserglätter benutzen (weichspüler). achte darauf, mit was deine kleidung gefärbt ist - unbedingt alle indigofärbungen meiden (indigo ist einer der stärksten allergieauslöser überhaupt). darauf achten, womit die kleidung genäht ist. auch wo 100% baumwolle draufsteht, wird meist mit nylon oder polyester genäht (reizt die haut, scheuert). polyester ist besser als nylon.

über die ernährung lässt sich ebenfalls einiges verbessern. geschmacksverstärker wie glutamat (nicht verwechseln mit gluten!), hefeextrakt oder vanillin und alles meiden, wo nicht genauer definiert "aroma" angegeben ist... kann helfen, muss aber nicht. einen versuch von einigen wochen ist es allemal wert.

KANN alles helfen, MUSS aber nicht... ist ne sache des ausprobierens... jeder mensch ist anders.

...und wo ich das grad mit dem "esotherischen blödsinn" homöopathie lese:

apis mellifica D6 kann den juckreiz ganz erheblich lindern. kein jucken - kein kratzen. kein jucken - man fühlt sich besser. kein kratzen - schnellere abheilung. informier dich mal in der apotheke.

@ponyfliege

apis mellifica D6 kann den juckreiz ganz erheblich lindern

Komisch, dass Apis Mellifica in Vergleichsstudien genau die selbe Wirksamkeit hat wie ein Tictac.

@Reservist

ja - ist schon klar. aber allerhöchstens merkwürdig. und nicht dieselbe, sondern die gleiche - was ein erheblicher unterschied ist. wusste gar nicht, dass es eine vergleichsstudie mit tictac gibt...

liegt an D6. und es liegt an der wirkstoffmenge, nicht am wirkstoff.

ich wollte nochmal fragen: welcher konzern hat die studie bezahlt???

@ponyfliege

apis mellifica D6 kann den juckreiz ganz erheblich lindern.

Die Firma Remedia, die das Mittel herstellt und verkauft weiß davon allerdings gar nichts.

Arzneimittelbild

mögliche Ursache, auslösende Umstände: Folgen von Stichverletzungen, besonders durch Insekten, aber auch Schlangenbisse, wenn die charakteristischen Erscheinungen auftreten Ereignisse, die die Person "wie ein Stich" oder "wie ein Giftstachel " treffen oder sie fühlen sich im Stich gelassen schlimme Nachrichten, auf die Kummer, Schreck oder Wut folgen Gemütsveränderungen und Körperbeschwerden nach Sterilisations-OP bei Frauen (Arbeitsbienen sind unfruchtbare Weibchen)

auffällige seelische/ emotionale Veränderungen und Symptome: häufiges oder lang anhaltendes Weinen und ein starkes Verlangen nach Gesellschaft schrilles Schreien bei Kindern bei Hirnhautreizung/ Schmerzen kommen so heftig, daß die Kranke aufschreit

auffällige allgemeine Veränderungen und Symptome: Symptome entwickeln sich sehr schnell und erfassen oft den ganzen Körper, auch wenn die Ursache (Stich o.ä.) nur einen Punkt traf für Wespenund Bienenallergien (= chronische Krankheit) meist nicht angezeigt! hohes Fieber mit gestörtem Wasserhaushalt (kein Durst und/oder keine Harnabsonderung)

auffällige körperliche Veränderungen und Symptome: Schwellung des Gesichtes (z.B. bei Scharlach oder Mumps) bzw. anderer Hautpartien (bei Urticaria/Nesselsucht) stechender Schmerz mit starker Schwellung und Rötung, Haut oft glänzend und sehr berührungsempfindlich Erkältung mit akuter Blasenentzündung ödematöse Anschwellungen (Augenlider, Hände, Füße, Gelenke)

schlimmer durch (Umstände oder Einflüsse): Hitze (lokal oder warme Räume oder heißes Wetter), heiße Getränke, Berührung (sogar der Haare) und Druck, nach Schlaf, Unterdrückung von Absonderungen

besser durch (Umstände oder Einflüsse): frische Luft, kaltes Baden, körperliche Betätigung

http://www.remedia.at/homoeopathie/Apis-mellifica/a112.html

@Hardy6

ich benutze DHU - in saccharose verschüttelt. kaufe in deutschen apotheken wegen der trägerstoff-deklaration.

fast alle anderen hersteller verwenden mittlerweile sorbitol - genauso wie die schulmedizin in ihren dragees... relativ nervig für jemanden mit einer stark ausgeprägten sorbitol-überempfindlichkeit...

stark alkoholhaltige mittel benutze ich in der homöopathie nicht... ich nehme die 0,0promille zum bewegen von kraftfahrzeugen relativ ernst.

glaub mir - mein hausarzt hat mich manchmal gar nicht lieb... aber er sucht mir in der schulmedizin immer das passende raus...

@Reservist

Apis ist ein Odem preparat (und insecten stiche)

Lass alle fabriksgefertigde lebensmittel und susswaren weg !! Vorallem einzeln verpackte keckse und noch schlimmer Haribo dreck!

Wurde eher an Hom. Rhus tox. denken aber ohne anamnese ist dass nicht zu machen.

@ponyfliege

ich wollte nochmal fragen: welcher konzern hat die studie bezahlt???

Zwei Studenten, 6. Semester

hallo leni. das es viele meinungen gibt, ist nicht überraschend, am besten "probieren geht übers studieren" anwenden...was ich dir empfohlen habe kostet nichts und schadet auch nicht...der verzicht auf allen tierischen proteinen ist ein gewinn an gesundheit...du sollst dir auch keine gedanken über deiner zukünftigen ernährung machen, einfach pflanzlich essen, alles andere kommt von alleine...die faustregel ist, deine tageskalorienmenge aus mind. 80% komplexe kohlenhydrate + max. 10% pflanzliche proteine + max. 10% pflanzliche fette (in form von samen, nüsse, aber nicht als ausgepresste öle/fette)...das bedeutet, deine mahlzeiten aus folgenden lebensmittel zusammenzustellen: naturreis, vollkornprodukte (nicht eingefärbte), kartoffeln (nur in schale gebacken/gekocht und auch mit schale gegessen) und mais (polenta, popcorn nicht süss/salzig/fett), dazu gemüse und obst...damit schaffst du die basis für eine langanhaltende, solide gesundheit, als nebeneffekt wird mit der zeit deine neurodermitis verschwinden...es wäre nett, dich gelegentlich zu melden und über deiner fortschritte zu berichten...alles gute!

Danke für den Tipp! Allerdings weiß ich nicht, ob ich es schaffe das durchzuhalten bzw. mich so umzustellen.

@Leni93

versuch es, es ist nicht schwer...ich verstehe die menschen nicht, die mit solcher angst was angehen wollen, sie ist absolut unbegründet...letzendlich ist es deine entscheidung, ich dachte nur, dass du ernsthaft deine nd loswerden willst...

bei mir haben borretschsamenkapseln geholfen, habs seit meiner kindheit net mehr...ach ja und ich ESSE fleisch :-D

@kathiburghausen

Könnte ich denn schon eine Besserung erzielen, wenn ich morgens auf mein Glas Milch verzichte und keinen Joghurt mehr esse? Und eventuell auf Schweinefleisch verzichte?!

Ich weiß von mir selbst, dass ich nicht sehr diszipliniert bin, was essen angeht, deswegen frage ich.

@Leni93

leider ist es so, dass diese tierische proteine auch in kleinen mengen wirken, z. b. einen becher joghurt...gib dir einen zuck und lass sie alle weg, in wenigen wochen wirdst du schon verspüren dass es dir besser geht, eine bessere motivation weiter zu machen gibtt es nicht...habe keine angst, fleisch und milch brauchen wir nicht in unsere ernährung, ich lebe seit jahren ohne und mir geht es bestens, auch andere können die guten effekte bestätigen...

und das sind die ursachen für deiner neurodermitis...die lösung ist einfach, erfordert aber nachhaltigkeit: keine milch/produkte mehr essen, dauerhaft...ich weiss, viele denken dass wäre quatsch, ist es aber nicht...noch besser wäre dich von allen tierische produkte zu verabschieden...neurodermitis hat mit der reaktion des körpers auf diese uns fremden proteinen (sie komen von tieren)...probiele es aus, du wirdst es nicht bereuen, aber der körper braucht zeit, du musst mit 2-3 jahren rechnen, solange braucht der körper um sich wieder zu finden...schaue dir bitte auch das an: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,780722,00.html

neurodermitis hat mit der reaktion des körpers auf diese uns fremden proteinen (sie komen von tieren)...probiele es au

Die Gattung Homo hat sich im Laufe von tausenden von Jahren auf den Verzehr tierischer Proteine eingestellt, ohne das wäre der Homo Sapiens nie entstanden, also von daher ist die Aussage Humbug.

@Reservist

@reservist: ich hätte mich auf einer sinvollen argumentierung gefreut, diese vorurteile die auch du zum besten gibst sind einfach dummes zeug...wäre hilfreich dich weiterzubilden...

@Reservist

auf diese uns fremden proteinen

Wenn ich von mir nicht fremden Proteinen leben will, muss ich Menschen essen. Nur andere Menschen bestehen aus den gleichen Proteinen wie ich. Das ist aber weder mein Geschmack noch legal.

Es gibt viele gute Gründe, weniger oder kein Fleisch zu essen, aber deiner ist keiner.

und das sind die ursachen für deiner neurodermitis.

Falsch, das kann bei einigen Menschen, die Milch und Milchprodukte nicht vertragen, die Ursache sein. Anzunehmen, dass bei allen Menschen mit Neurodermitis Milch und Milchprodukte die Ursache ist, ist einfach ein bisschen zu einfach gestrickt.

Aber ein Versuch ist es natürlich wert, um zu sehen, ob man zu den wenigen Menschen gehört.

noch besser wäre dich von allen tierische produkte zu verabschieden...neurodermitis hat mit der reaktion des körpers auf diese uns fremden proteinen (sie komen von tieren).

Die bei uns verzehrten Tiere sind ja größtenteils Schweine, Rinder und Hühner. Zumindest die ersten beiden stehen uns als Säugetier genetisch relativ nahe. Aber selbst mit Hühnern sind wir genetisch wesentlich enger verwandt als mit irgendeiner Pflanze. Von daher sind uns pflanzlich Proteine (sie kommen von Pflanzen) jedenfalls wesentlich "fremder" als das Fleisch der genannten Tiere.

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