Wie kann ich mich gut mit einem schlechten Gedanken abfinden?

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Das Paradoxe am inneren Frieden ist, dass er nur kommt wenn du alle Negativität erlaubst. Es ist völlig in Ordnung negative Gedanken zu haben und sie bringen auch an sich keinerlei Schaden mit sich.

Alle Gedanken sind in ihrere Essenz neutrale Lebensenergie.

Das Problem ist immer der Widerstand den man gegen diese Gedanken hat. Widerstand bedeutet indirekter Fokus auf das Problem selbst. Umso mehr Widerstand man hat, desto länger wird man weiterhin diese negative Gedanken haben und vermehrt zu sich ziehen.

Es ist nicht möglich den Verstand mit dem Verstand zu verändert, da man ihn dadurch stets indirekt füttert. Die Gedankengenerator in deinem Kopf ist ein ziemlich trickreiches Ding.

Die unangenehmen Gedanken die du hast ändern sich so oder so. Du wirst dann das eine Problem los, findest dich jedoch dann in einem komplett neuem unangenehmen Denkmuster drin. Es ist absolut illusorisch, aber du merkst es nicht, wegen der Aufmerksamkeit und deiner Identifikation mit den Gedanken. Man sagt, dass der durchschnittliche Mensch etwa 60.000 Gedanken am Tag hat. Jetzt stell dir mal vor, wie viele du davon gerade bewusst als "Problem" benennen kannst. Viele Gedanken registrierst du nicht einmal direkt, da sie deine Aufmerksamkeit nicht bekommen, weil sie keinerlei Sinn oder Relevanz für dein Leben haben.

Innerer Frieden entsteht, wenn du dich nicht mehr mit den Gedanken identifizierst. D.h. du lässt die Gedanken einfach völlig zu, bis jegliche beständige Emotion aus dem Spiel rausgezogen hast. Es ist wie bei Liebeskummer. Es erscheint, als ob deine Welt zusammenbricht und das Gefühl ist überwältigend. Aber es kommt und geht und hat nach einigen Monaten oder Jahren keinerlei Relevanz mehr.

Der schnellste Weg um den ganzen Müll loszulassen ist, einfach alles zu erlauben was kommt. Das ist allerdings nicht mal eben was man gerade so versucht, sondern eine Verpflichtung ist notwendig, da man sich sonst dabei erwischt, wie man der Negativität hinterherläuft.

Der Prozess an sich ist enorm einfach. Du kannst damit anfangen dein Bewusstsein wachsen zu lassen indem du dich bei Bedarf einfach mal 30 Minuten am Tag nur hinsetzt und einfach alles erlaubt und nichts tut. Es ist hilfreich sich dabei vorzustellen dass man weder Körper noch Verstand hat, da mit in diesem Falle einfach wirklich nichts zu tun hat. Achte jedoch, dass Worte wie "Ach, Gedanken sind völlig egal, die kommen und gehen, ich mach jetzt die Übung um die Gedanken loszuwerden", nicht in deinem Kopf verfolgst, da das wieder eine Art von Verdrängung ist. Der Sinn ist es einfach alles zu erlauben.

Wenn das ganze zur Gewohnheit wird, überträgt sich dieses "Erlauben lassen" auch in dein Leben und du es wird völlig mühelos Dinge zuzulassen.

Der Prozess ist in etwa so zu vergleichen: Du hast einen Schwamm, den du mit der Hand zusammendrückst. Wenn du den Schwamm loslässt, kehrt er in die Ursprungsform zurück. Der Lebensfluss an sich ist von positiver Natur und ist völlig mühelos. Wenn man Widerstände hat, drückt man den Schwamm zusammen und blockiert den Energiefluss, so kann die Intelligenz des Lebens nicht mehr für dich arbeiten, da kein Raum mehr übrig ist. Lässt du den ganzen Müll los, indem du ihn akzeptierst und durch dein Bewusstsein fließen lässt, kehrt der Schwamm wieder in seine Ursrpungsform zurück. Dein Bewusstsein berührt und balanciert von Natur aus alle Aspekte in deinem Leben aus, die nicht in Kongruenz miteinander sind. Das einzige was du tun musst ist es zu erlauben.

Vielen Dank für die Mühe - das betrifft neben der Quantität auch die Qualität deines Beitrags.

Die Entscheidung sollte in erster Linie zu einem klaren Zeitpunkt getroffen werden. Dann solltest Du diese Entscheidung nochmals überdenken, ob sich ein Denkfehler eingeschlichen hat und was schlimmstenfalls passieren könnte. Nur nicht überstürzen.

Wie Du den inneren Frieden findest? Du kannst Dir sagen, daß Du nach bestem Wollen im vorliegenden Fall gehandelt hast. Es ist nicht so, daß eine Entscheidung zu allen Zeitpunkten die richtige ist. Aber diese, die Du jetzt triffst oder schon getroffen hast, war eben zu diesem Zeitpunkt die richtige Möglicheit. Das alleine sollte Dir eine gewisse Sicheheit geben. Du hast Dich bemüht, warst nicht leichtsinnig, hast es Dir sogar schwer gemacht. Weiche dem Thema gedanklich nicht aus, beschäftige Dich ruhig damit, wenn es Dich danach verlangt. Denn nur so kannst Du es auch verarbeiten. Sollte zu irgend einem Zeitpunkt Dir die Erleuchtung kommen, es war eine falsch Entscheidung - und Du hast die Möglichkeit es abzuändern, den früheren Zustand wieder herzustellen, dann mach das. Man kann auch zu falschen Entscheidungen stehen. Am besten aber zu guten und richtigen und wohlüberlegten Entschlüssen.

Gruß:Peter

Wenn deine schlechten Gedanken um die Entscheidung kreisen und darüber, dass in deinem Leben Veränderung ansteht, dann musst du dich fragen warum du die Notwendigkeit gesehen hast, diese Entscheidung zu treffen. Hast du deine Gründe dann hast du auch deine Argumente und auf Dauer deinen inneren Frieden.

Versuch einfach an andere Dinge zu denken , und finde einfach Sachen , die du immoment noch toll findest , genieße die einfach deine Zeit:)

Nun ja, im Endeffekt hast du wohl die beste Endscheidung nach guten Überlegen gewählt. Du hast es gewählt, weil es wohl die beste Entscheidungs der möglichen Auswahl war. Also kannst du es im eigendlichen Sinne nicht mehr ändern und musst es einfach akzeptieren.

Die Kunst darin liegt natürlich dabei, das wohl beste aus deiner Endscheidung zu formen um es die für später angenehm zumachen. Blicke nach vorne und plane - ein Schlüssel gegen Depressionen :)

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