Wie hilfreich ist eine Eigenbluttherapie bei Rheuma?

3 Antworten

Diese Methode ist selbst in Fachkreisen umstritten. Habe gehört das man da sogar etwas Ernährungsmäßig machen kann. Ein Naturheilpraktiker kann dir durch eine Blutanalyse da weiterhelfen. Der Körper verfügt über enorme Selbstheilungskräfte. Man muss ihm nur etwas auf die Sprünge helfen. Habe ich selbst erlebt!

Da bin ich sehr skeptisch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eigenbluttherapie

Die behauptete Wirkungsweise ist aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht plausibel. Durch eine Studie ist die Unwirksamkeit der sogenannten Hämatogenen Oxydationstherapie (HOT) (Blutwäsche nach Wehrli) seit Dezember 2000 nachgewiesen.[2] Auch die von den Anwendern beschriebenen positiven Auswirkungen auf das Krankheitsgeschehen konnten wissenschaftlich nicht belegt werden. Hier ist von Placebo-Effekten auszugehen. Wolfgang Becker-Brüser vom pharmakritischen Arznei-Telegramm sagt zum Thema Orthokin-Therapie: "Sobald ich etwas in ein Gelenk injiziere, auch wenn es nur Kochsalzlösung ist, schaffe ich einen Puffer. Dadurch nehmen die Beschwerden zunächst ab. Die Effekte halten letztlich aber nicht lange an." Die Folge: Die Patienten kommen bald zurück und möchten eine weitere Orthokin-Behandlung. [3

Diese "Behandlung" wird gern von Heilpraktikern angeboten und beworben. Ich würde generell keinen HP bei mir spritzen lassen - oder gar so eine Behandlung durchführen lassen. Es ist mir schleierhaft, dass dem noch kein Riegel vorgeschoben worden ist. Das ist ja eine intravenöse Behandlung - was macht der denn, wenn etwas passiert? Das ist kein Arzt, wohlgemerkt.

ich habe vor einigen jahren eine solche eigenbluttherapie gemacht - 12 sitzungen - und hab absolut keine verbesserung der beschwerden erkennen können, aber ich kann auch nichts nrgatives darüber berichten lg

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