Wie gehe ich mit dem Sterben meines Opas um?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sei einfach nur für deinen Opa da.

Hallte seine Hand.

Lese ihn vielleicht etwas vor oder erzähle ihm etwas.

Verabschiede dich.

Wenn Du ein enges körperliches Verhältnis zu deinen Opa hattest kannst Du dich auch zu ihm ins Bett legen.

Wenn jemand kommt um sich zu verabschieden, ziehe dich evtl. zurück.

Sorge an diesen Nachmittag gut für dich.

Es kann sein das Du es bemerkst wenn dein Opa stirbt es kann aber auch sein das er einfach einschläft und das Herz dann aufhört zu schlagen.

Manche Menschen warten auf den Zeitpunkt wo sie alleine sind zum sterben.

Also mache dir keine Vorwürfe wenn dein Opa stirbt wenn er alleine ist.

Alles liebe und viel kraft Wolpertinger

Super Antwort!

Bei meinem Vater stockte erst die Atmung, der Puls war noch da, dann dauerte es nicht mehr lange, und er war für immer "eingeschlafen" . Irgendetwas Schreckliches war nicht dabei! Meine Kinder haben sich dann noch von ihm verabschieden dürfen, auch für sie war nichts Schreckliches dabei!

Also: keine Angst!

Du sitzt neben ihm wie immer, hältst vielleicht seine Hand, erzählst ihm was Schönes, an das Du Dich erinnerst und sagst ihm vielleicht auch nochmal, wie gern Du ihn magst und dass Du sehr traurig findest, dass er Dich jetzt verlässt. Du kannst auch einen Brief schreiben, wenn Du neben ihm sitzt, in den Du alles reinschreibst, was Dir einfällt. Gutes und auch Schlechtes (sofern vorhanden). Den Brief könntest Du dann - wenn Du das schaffst - ganz oder in Auszügen auf der Beerdigung vorlesen. Wenn jemand kommt, der sich verabschieden möchte, dann weint Ihr halt beide. Das ist normal und tut irgendwie auch gut. Du merkst, wenn es zu Ende geht und das ist kein schöner Anblick und die Geräusche sind auch schon ein bisschen Furcht erregend. In aller Regel bekommt man das aber von einem Arzt erklärt, damit man sich nicht allzu sehr erschreckt. Alles Gute für Dich!

Bitte nicht sagen, das es Dich traurig macht, das weiß er selbst, sage ihm lieber das es in Ordnung ist wenn er jetzt gehen möchte, streichle seine Hände und Summe evtl. auch ein leises Lied, hab keine Angst, denn Deine Ruhe wird sich auf ihn übertragen.

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute

Dies ist eine harte Frage für mich, denn mein geliebter Vater ist im April verstorben, ich kann Dir nur eins mit auf dem Weg geben, jeder Mensch ist zum sterben geboren, nur den Zeitpunkt weiß man gottseidank nicht, ich weiß nicht wie alt Dein Opa ist, mein Vater ist mit 69 viel zu früh gestorben. Wenn Dein Opa nicht leidet und sein alter erreicht hat, nimm es getrost hin auch wenn es schwer ist. Ich kann mit Dir fühlen.

klaus0808 - ich möchte dir mein beileid aussprechen zum tod deines vaters. liebe grüsse

@pascal7

Auch von mir mein Beileid. Danke das Du trotzdem versuchst zu Antworten und uns teilhaben lässt.

LG Wolpertinger

@Wolpertinger

mein herzliches beileid, klaus. mein opa ist 82 jahre alt. ich akzeptiere seinen tod, ich habe nur angst vor meiner eventuell ersten direkten begegnung damit.

Ja das merkt man meistens an den Augen.Du mußt keine Angst haben davor, viel schlimmer ist Dein Schmerz über den Verlust Deines Opas. Dein Opa wird sein Leben gelebt haben und wird nun bald von seinen Qualen befreit.Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten Tage

Mut machen kann ich dir nicht.

Ich kann dir nur eine Erfahrung dazu weitergeben.

Ich hatte einen sehr schweren Herzinfarkt. Wurde bis ich im Krankenhaus war 9 mal defillibriert. Meine Verwandten, Freunde und Bekannten kamen, das die Ärzte ihnen sagten das ich es nicht schaffen werde.

Wie du siehst habe ich es doch geschafft den Tod zu besiegen.

Und ich habe dadurch gelernt "Trauernde", egal aob Verwandte, oder Freunde und Bekannte, zu differenzieren.

Ich war 3 Wochen im Koma. 4 Leute waren in dieser Zeit immer für mich da.

Seit ich aus dem Krankenhaus heraus bin, haben sich viele von den "Trauernden" über Monate nicht gemeldet.

Aber die 4 anderen gehören immer noch zu meinen engsten Bezugspersonen.

Und von denen für die ich jetzt anscheinend nicht mehr so wichtig bin, habe ich mich verabschiedet. Sie brauchen das nächste mal nicht trauern.

Wahre Menschen sind etwas anderes für mich.

Was ich dir damit sagen will ist, das dein Opa deine Nähe und deinen Schmerz wahrnehmen kann. Und in seinem Herzen ist er bei dir. Und dankt dir.Selbst wenn er das nicht ausdrücken kann.

Darum bleibe bei ihm bis er seinen letzten Atemzug getan hat.

Angst auf ein Begräbnis zu gehen?

Hallo Leute

ich leide an Panikattacken und einer Angststörung.

vor 2 Tagen ist von meiner Schwester ihrem Mann der Vater gestorben zu dem ich wenig bis gar keinen Kontakt hatte.

Auf jedem Fall habe ich da jetzt schon Panik hin zu müssen. 1. da die größte Angst von mir dem Tod und dem Sterben liegt. Und ich hier meiner Größten Angst begegnen werde. (Zumal er auch plötzlich und unerwartet verstorben ist). 2. Die vielen Menschen die da sein werden. Das weinen, die Trauer. 3. Macht es mir Panik, dass es von mir so zu sagen verlangt wird dort hin zu gehen. Meine Mutter hat mich schon gefragt ob ich komme und ich solle da anstandshalber auftauchen,. (Lebe nicht mehr bei ihr)

Wenn ich daran denke nicht hin zu gehen, macht es mir jetzt schon einen mulmigen Magen, da ich mich danach mit sicherheit rechtfertigen kann warum ich nicht da war. und es wird immer ein komisches Gefühl sein, wenn ich meine Schwester mal besuche und mich alle anstarren mit dem Blick "Du warst nicht da"

Ich versteh nicht warum das so heftig erzwungen wird von der Gesellschaft dabei zu sein. Mir wäre es lieber nach dem Begräbnis hin zum Grab zu fahren und dem Verstorbenen eine Kerze anzuzünden. Und so Abschied zu nehmen. Und für mich würde es reichen, da ich wie gesagt wirklich nur 1 oder 2 mal den Vater ihres Mannes getroffen habe und auch nicht wirklich mit ihm Kontakt hatte.

Ich verzweifle und es raubt mir seit 2 Tagen den Schlaf da es eben noch alle Ängste raufholt.

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