Wie gefährlich sind Räuchermischungen wirklich?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schon "normale" Drogen wie Gras sind nicht ganz ungefährlich, weil man nie weiss was da tatsächlich alles drin ist. Manchmal werden da auch von "lokalen Dealer" härtere Sachen reingemischt. Wer noch nicht etwas Erfahrung mit "gutem Zeug" hat, merkt es erst wenn es zu spät ist.

Dieses Prinzip wird bei diesen als Räuchermischung u. ä. angebotenen Sachen zum Standard erhoben. Da geht es dann aber nicht um das gezielte süchtigmachen, sondern um möglichst billige Inhaltsstoffe und das Aushebeln des Betäubungsmittelgesetztes.

Man weiß nie was in Gras drin ist? Natürlich weiß man dass, in der Regel sind Cannabisdealer nicht irgendwelche zwielichtigen Gestalten in dunklen Gassen, sondern Bekannte oder Freunde die eben anbauen, die wissen dann schon ganz genau welche Sorte das ist und demzufolge auch was dort drin ist. Welcher Dealer streckt sein Gras denn bitte mit harten Drogen, dass wäre ein unglaubliches Verlustgeschäft.

@XxjulzxX

Es geht um das gezielte abhängig machen um dann an dem "Kunden" richtig zu verdienen. Klappt das, war das aus Sicht des Dealers gut investiertes Geld.

Und ob der Dealer ein "guter Freund" ist oder ein richtiger Dealer lässt sich nicht pauschal sagen.

@Ifm001

Man merkt dass sie anscheinend keine Erfahrung auf dem Gebiet haben, man müsste das Gras schon mit nicht gerade geringen Mengen strecken, um einen Sucht zu erzielen und da die Stoffe wie Heroin oder Koks, die abhängig machen, sehr viel teurer als Gras sind würde das Niemand machen. Darüberhinaus müsste man die meisten Stoffe erst aufbereiten, damit sie in einen Joint verbrennen würden, bzw. es würde nicht die nötige Temperatur erzielt werden um eine Wirkung zu erzielen.

@Ifm001

Man merkt dass sie anscheinend keine Erfahrung auf dem Gebiet haben, man müsste das Gras schon mit nicht gerade geringen Mengen strecken, um einen Sucht zu erzielen und da die Stoffe wie Heroin oder Koks, die abhängig machen, sehr viel teurer als Gras sind würde das Niemand machen. Darüberhinaus müsste man die meisten Stoffe erst aufbereiten, damit sie in einen Joint verbrennen würden, bzw. es würde nicht die nötige Temperatur erzielt werden um eine Wirkung zu erzielen.

@XxjulzxX

Schön, dass Du das so darlegst. Ich habe es "nur" in meiner Zeit als Konsument selber mitbekommen (Gott sei Dank mit genug Erfahrung, so dass ich das Zeug direkt weggeschmissen habe)

@Ifm001

Also nach meinen Kenntnisstand macht man heute so etwas nicht mehr, vielleicht waren es damals andere Rahmenbedingungen.

Keiner kennt die Gefahren dieser Räuchermischungen, da immer verschiedene Cannabinoide drin sind, manchmal sogar mehrere gleichzeitig. Diese Cannabinoide sind meistens brandneu und frisch aus dem Labor, niemand kann genaueres zu ihnen sagen.

Dort sind synthetische Cannabinoide drin, die kaum erforscht sind meist auch sehr giftig. Momentan wird das Cannabinoid AM-2201 häufig dafür benutzt, weil es noch nicht vom BtmG erfasst wurde. Das Zeug ist 30 - 40 mal so potent wie THC und löst schon ab etwa 500 µg (!) einen Rausch aus. Also hauptsächlich gefährlich ist, das dort nicht erforschte Stoffe drinne sind, nur weil sie noch nicht vom BtmG erfasst sind. Wird das eine illegal, wird die chemische Struktur leicht verändert und schon ist es wieder ein legaler Stoff.

Die Gefährlichkeit liegt an der Potenz... viel schreiben hier immer rein "Pass auf, man kann nie wissen was drin ist..." Klar, kann man auch nicht aber letztendlich werden in Kräutermischungen jetzt nicht übermäßig viele Chemiezusätze (also jetzt nicht vergleichbar mit Crystalmeth herstellung) hinzugefügt, (Aceton wird glaub ich noch hinzugefügt sonst nichtsmehr, natürlich keine gewähr! :D) doch diese syntetischen Cannabinoide sind halt deswegen so gefährlich da sie echt verdammt stark sind und das gehirn mit der reizüberflutung nicht klarkommt -> Psychosen sind die folgen. Und zwar hab ich vorhin gesagt, es sollten nicht zuviele chemische zusätzte enthalten sein doch viele konsumenten beschweren sich über darmgeschwüre und sonstige probleme (langjähriger konsum!)... ich hab bisher an die 4 g zusammengeraucht, so gesehen verdammt viel, ist ja kein gras oder nichtmehr vergleichbar mit gras, eigentlich hätte ich mehr als 30 g gras zusammengekifft wenn man es so vergleichen will. hatte bisher trotzdem keine nachhaltenden schäden aber auch nur weil das im vergleich zu anderen konsummustern lächerlich war. Überkonsum ist übrigens verdammt leicht zu erreichen, schon mit 0,2 g starkes herzrasen, panikschübe und fette optiks bekommen.

Ich habe einen Bekannten, der eine Zeitlang diese Räuchenmischung geraucht hat... Die Auswirkungen waren nach 3-4 Wochen deutlch sichtbar. Expotenziele Agessivität, Entzüdungen der Haut und Augen, Konzentarionsschwäche und Kurzzeitgedächtnis Probleme.

Kaum hat er es abgesetzt war alles wieder OK.

HÄNDE WEEEG

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