Wie fühlt sich sterben an?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Viele Menschen die z.B in einem Hospiz arbeiten, sagen dass die Sterbenden zum Schluß sehr friedlich werden, manche sind plötzlich ganz klar bevor sie gehen. Ich bin sicher, dass deine Mama deine Anwesenheit gespürt hat und auch gehört hat was du gesagt hast. Und sie war nicht alleine, ihre Engel waren bei ihr, davon bin ich felsenfest überzeugt, daran solltest du denken wenn es dir schlecht geht. Und bitte deine Engel darum, dir in dieser sehr schweren Situation zu helfen, du wirst sehen, die bekommst du. Deine Mama ist sowieso bei dir, nur in anderer Form, du kannst mit ihr reden, sie um Rat fragen, sie bitten, dich in deinen Träumen zu besuchen. Kopf hoch, Kleine, irgendwann wirst du deine Mama wiedersehen, bis dahin versuche immer in Liebe an sie zu denken, an eure schöne Zeit die euch niemand nehmen kann, die bleibt. Alles Liebe für dich.

warum hab ich nur einen daumen hier ? - hammer antwort - und so einfühlsam , das ich jetzt nen kloß im hals hab . klasse ! -lg.

Tausend Däumchen für deine so warmherzige Antwort, liebe vanillaschote. LG

was für eine gefühlvolle und liebevolle antwort,liebe vanilla!

ich sehe meine tastatur verschwommen vor meinen augen, da sie voller traenen sind.

herzensstern in gedanken,für dich!

ganz ,ganz liebe grüße, und herzlichen dank !

die mishiko'

@mishiko

Die Antwort müsste viel mehr daumen verdienen. sie ist so einfühlsam.

Danke für deine Antwort, die hat mir persönlich wirklich ein bisschen Zuversicht gegeben, vielen Dank ! :)

@bienchen12

Sehr gern geschehen, alles Liebe für dich. Und danke für den Stern.

@vanillaschote

So Gefühl voll mir kommen die Tränen ;')

super geschrieben hatte gänsehaut...

@doggy13

Das war eine sehr warmherzige Antwort. Auch wenn ich nicht an Engel glaube ist das sehr mitreißend.

Was für eine Antwort. Da kommen auch mir die Tränen. Ich habe dabei an meinen verstorbenen Bruder gedacht.

Sehr schön geschrieben.

LG

@biege

Dankeschön.

besser kann man das keinem Kind erklären respekt.

beste Antwort die ich je im Leben gehört habe, dafür wurde die Seite gemacht, um so ne Leute mit richtig guten Antworten zu helfen. Einfach klasse, die Antwort!!!!!!!!!!

@BronsonFan

ich musste fast heulen sehr schöne antwort

@BronsonFan

ich musste fast heulen sehr schöne antwort

Schon wieder Gänsehaut :)) Das lese ich schon zum fünften Mal.

Jedes Mal wieder sprachlos mit Tränen in den Augen

Oi ist das wieder toll wie die ganzen Leute hier rücksichtslos gegenüber dieses mädchens, diesen emotional warm geschriebenen Text soweit in die Erdbeerschiene pupsen das es schon wieder kitschig wird...

Ich habe auch meine Mutter verloren, ich weis wie du dich fühlst. Ich kann von meiner Erfahrung sagen, dass ich sie immer noch bei mir spüre. Sie ist immer da und das wird bei dir genauso sein. Ich weis es ist eine schwere Zeit aber irgendwann wirst du sie wieder sehen und sie passt auf dich auf von da oben, ich bin mir sicher!

Hallo, es tut mir sehr leid das deine Mama gestorben ist.Leider kann man diese Antwort als noch lebender nicht wirklich beantworten.Ich bin aber der Meinung das der Sterbende in der letzten Lebensphase nichts mehr mitbekommt, da er so was ähnliches wie in einen Komma befindet.Für einen Angehörigen fühlt sich das nicht so gut an, aber für den Sterbenden ist es eine Erlößung! Ein Verstorbener hat meistens einen stillen zufriedener Gesichtsausdruck das sagt aus, das es ihn gut geht.Er ist nur woanders, und hat keine Schmerzen mehr. Denke an die schönen Augenblicke mit deiner Mutter, und halte sie so in Erinnerung.Ein lieber Mensch ist nie tot, weil er immer in deinen Herzen lebendig bleibt.Wenn du damit nicht zurechtkommst, solltest du dir Hilfe holen.Es wird von der Hospitzbewegung kostenlos Trauerbegleitung angeboten.Auch mit einen Seelsorger kann man darüber gut reden.

hey...ich weiß genau wie du dich fühlst, mein beileid ich war dabei als meine oma gestorben ist, die ärzte hatten uns zwar schon vorgewarnt, dass es nicht mehr lange dauern wird...aber es war für mich trotzdem der horror... sie hatte grade noch ein maske zum inhalieren(oder so?) auf gehabt...dann hatt sie auf einmal angefangen zu röcheln und zu husten, dann hat sie die maske abgenommen,obwohl sie ihre arme vorher nicht mehr bewegen konnte, ich dachte erst,dass es ihr jetzt wieder besser ging aber dann lächelte sie mich und meine familie noch einmal und dann schloss sie die augen und war tot... ich denke sie hatte einen ruhig tod... und für einen kurzen moment ging es ihr wieder richtig gut...und es war gut, dass die ganze familie dabei war du wolltest wissen, wie es jemandem beim sterben geht...ich denke, dass es den leuten, wenn sie vorher gelitten haben, sehr gut geht... wie beim bispiel meiner oma...also das sie sich auf einmal wieder bewegen konnte und sie für einen kleinen moment noch einmal ganz klar war... ich denke am besten geht es den menschen dann, wenn ihre familie und die leute, die sei lieben, ihre letzten momente mit erleben... ich weiß, du denkst jetzt vlt. dass das nicht das gleiche ist, weil es bei ir deine mutter war und bei mir nur meine oma, aber einen tag nach weihnachten letztes jahr ist auch mein vater gestorben, ich war nicht dabei...niemand war dabei, es war alles ganz plötzlich, besonders, da ich einen tag vorher mit ihm telefoniert habe...er hatte einen herzinfarkt...bei meiner oma war es vielleicht auch einfach nur das alter...aber ich war froh dabei gewesen zu sein... ich frage mich oft, was wäre wenn ich beim tod meines vaters dabei gewesen wäre, aber ich denke auch, dass alle menschen, die wir schon verloren haben, nicht wollen, dass wir traurig sind, und dass sie wollen dass wir fröhlich sind, sie nie vergessen, aber nur an die schönen momente mit ihnen denken... p.s. was hatte deine mutter denn? liebe grüße megi

was ich noch vergessen habe, wie es wirklich ist zu sterben, kann dir allerdings niemand sagen...man kann sich das alles überlegen, es gibt aber keine bestätigung, dass das auch stimmt lg megi

Ein Bewusstseinsverlust fühlt sich eigentlich nicht sonderlich unangenehm an, hab schon einige hinter mir. Also klar, es gibt angenehmeres, aber es ist nicht schmerzhaft oder dergleichen. Ein bisschen beängstigend schon, vor allem wenn man nicht weiß, was einen erwartet. Wenn man es schon ein zweimal hinter sich hat nicht einmal mehr das. Dann ist es einem eigentlich nur noch "unangenehm", wenn Leute um einen herum sind, weil man die natürlich nicht in Panik versetzen und selbst auch nicht unbedingt in einer "hilflosen Situation" gesehen werden möchte.

Ja, die Hautoberfläche wird taub, Du verlierst das Temperaturempfinden (Dir ist zugleich unglaublich heiß und wahnsinnig kalt), Dein Hörvermögen nimmt ab (Du hörst ein immer stärker werdendes "weißes Rauschen", wie von einem UKW-Empfänger, an den keine Antenne angeschlossen ist), das Farbsehen verschwindet (was nicht bedeutet, dass Du dann "schwarz-weiß" sehen würdest, Du siehst schon noch Farben, aber Du kannst sie nicht mehr einordnen), das Gesichtsfeld wird enger, die Muskulatur erschlafft, irgendwann siehst Du nur noch ein einheitliches Grau (von wegen "schwarz vor Augen"). Das ist alles natürlich nicht gerade angenehm, tut aber auch nicht weh und geht irrsinnig schnell, innerhalb von Sekunden.

Ab diesem Punkt muss man unterscheiden zwischen dem, was objektiv passiert und dem, was man subjektiv wahrnimmt. Objektiv gesehen fällt man aufgrund der fehlenden Muskelanspannung einfach zu Boden und kommt dort irgendwann wieder zu sich. Subjektiv gesehen "fehlt" die Zeit der Bewusstlosigkeit, das heißt es gibt keine Zeitwahrnehmung. Der Zeitpunkt zu dem das Bewusstsein verloren ging und derjenige, zu dem es wiedererlangt wurde, sind aus Sicht des Betroffenen identisch. Man hat also immer den Eindruck, als würde man sofort wieder zu sich kommen und zwar unabhängig davon, ob das Bewusstsein für ein paar Sekunden oder mehrere Stunden oder sogar mehrere Tage verloren ging. Wenn man sich im bewusstlosen Zustand verletzt, z. B. weil man durch den Verlust der Muskelspannung stürzt, weiß man es hinterher nicht mehr, man empfindet also im bewusstlosen Zustand auch keinen Schmerz (es sei denn man hat sich derart verletzt, dass der Schmerzreiz noch besteht, wenn man das Bewusstsein wiedererlangt, dann spürt man das natürlich anschließend). Aus diesem Grund finde ich es auch sehr abstrus, wenn Leute meinen, dass es etwas bringen würde, mit Komapatienten zu sprechen, weil diese einen eventuell hören könnten. Wenn man bei einer relativ leichten Bewusstseinsstörung bereits über keinerlei Exterozeption (Außenwahrnehmung) und Propriozeption (Selbstwahrnehmung) mehr verfügt, wie soll dann ein Mensch in komatösem Zustand, der schwersten Form der quantitativen Bewusstseinsstörung, wahrnehmen können, dass man mit ihm spricht, geschweige denn was man ihm sagt?

Wie man es subjektiv empfindet, wenn man zuerst das Bewusstsein verliert und dann stirbt kann man natürlich nicht wirklich sagen. Bei einem normalen Bewusstseinsverlust "springt" aus subjektiver Sicht "die Zeit an die Stelle, an der das Bewusstsein wiedererlangt wird". Wenn man vorher stirbt, kann man es nicht wiedererlangen. Ich stelle es mir aber relativ "angenehm" vor, weil Du Dir sicher sein kannst, dass ab dem Zeitpunkt des Bewusstseinsverlustes keine Wahrnehmung mehr stattfindet. Du "weißt also nicht, dass Du stirbst". Das letzte was Du spürst ist der Bewusstseinsverlust und der ist nicht weiter "schlimm".

Was ich später, nachdem ich bereits einige Male das Bewusstsein verloren hatte, immer gemacht habe, ist, mich bei den Symptomen eines anstehenden Bewusstseinsverlustes selbst auf den Boden zu werfen (ja wirklich werfen, denn viel Zeit hast Du nicht) und so einem unkontrollierten Fallen zuvorzukommen und den daraus möglicherweise resultierenden Verletzungen vorzubeugen. Kann ich nur empfehlen, hat mit der Frage aber nicht mehr wirklich viel zu tun.

Vorgestern mama verloren, was soll ich denn ohne sie machen?

hallo ihr lieben. Ich habe vorgestern meine 57 jährige mama an krebs (11x15xcm grosser tumor in der gebärmutter, metastasen&bauchfellkrebs) -letztendlich nieren/leberversagen verloren. es ist unerträglich diese trauer ertragen zu müssen, es ist alles so zentnerschwer, dass ich nicht mal mehr aus dem bett aufstehen kann/will. Ich weiss nicht was ich ohne sie machen soll, sie war meine mama, meine aller beste freundin. Meiner aller beste freundin, mit der ich tränen lachen konnte über die albernsten, banalsten dinge, mit der ich die tollsten erlebnisse meines lebens haben durfte, ich bin 27 jahre alt, es ist noch viel zu früh, ich hätte meine mama noch so, so oft an meiner seite gewollt. Sie war in einer art koma ihre letzten 2 1/2 tage, lag auf der palliativstation, wurde sehr liebevoll umsorgt. Ich war non stop bei ihr, sie hatte keine schmerzen mehr, wurde jedoch immer regloser vom körper-und unruhiger vom geist trotz vieler mittel gegen angst. Der tot war immer ihre allergrößte unerträgliche panik, das zu wissen nimmt mich zusätzlich sehr mit. Vorgestern wurde es dann schlimmer, sie hat morgens mitten im koma die worte ich liebe dich geschafft, sehr unverständlich aber ich wusste. Mittags wurde sie sehr unruhig, ich hatte immer das gefühl sie möchte mit aller kraft etwas sagen aber konnte nicht.. Abends hatte sie dann einen tumorzerfall was für mich sehr schockierend war, wovon sie selbst aber nichts merkte, schlief ganz, ganz tief. abends gegen 21 uhr wurde es dann zeit für sie gewaschen und umgezogen zu werden. Danach hat sie so laut und schnell geatmet als würde sie einen marathon rennen und nach luft schnappen was mir sehr angst machte, ich wollte nicht, dass meine mama in diesem zustand sein muss. So schlimm es klingt, ich wollte nurnoch, dass sie ganz schnell in den himmel kommt und das alles nicht mehr tragen muss. nach einer halben stunde und keiner besserung wollte die schwester ihr weitere beruhigungsmittel holen. Als sie raus ist hab ich mich über meine mama gebeugt, sie geküsst und ihr gesagt, dass sie wegen mir nicht kämpfen muss, dass sie ruhig gehen kann und dass ich sie mehr liebe als sie mich liebt (hab ich als kind immer zu ihr gesagt) Keine paar sekunden später hatte sie es geschafft, als hätte sie nur noch fiebernd auf mein "go" gewartet. Ich lag danach noch eine gefühlte ewigkeit mit meinem kopf auf ihrer brust, hatte ein ganz warmes gefühl in mir und musste nicht mehr weinen. Es tut alles so, so unendlich weh, mein körper tut weh, meine seele tut weh, mein herz tut so unendlich weh. Wenn hier menschen sind, die ihre geliebten verloren haben- wie ging es für euch weiter? Was hat euch geholfen, was hat euch kraft gegeben? Was habt ihr gegen diese hoffnungslosigkeit getan? Vor allem: habt ihr eure geliebten "gespürt" nach dem tot? Meine mama war mein ganzes leben, mein ganzes herz, und das ist das gefühl-mein leben, mein herz wird kaputtgedrückt von dieser schwere.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?